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CPA (Cost per Acquisition).

Der CPA (Cost per Acquisition, auch Cost per Action) gibt an, wie viel Werbegeld im Durchschnitt für eine Conversion ausgegeben wurde — etwa für eine Anfrage, einen Kauf oder eine Buchung. Die Formel: Werbekosten geteilt durch Anzahl Conversions.

Illustration zu «CPA (Cost per Acquisition)»: Auswertung «Kosten pro Abschluss (CPA)» mit Verlaufskurve Kosten pro Abschluss (CPA)Letzte 90 TageCHF 64▼ 22 %KostenCHF 1’920Abschlüsse30CPACHF 64

CPA (Cost per Acquisition) — ausführlich erklärt

Der CPA verbindet Werbekosten mit einem Ergebnis. Während CPM und CPC beschreiben, was Aufmerksamkeit kostet, beschreibt der CPA, was ein messbarer Erfolg kostet. Was als «Acquisition» zählt, legt das Unternehmen selbst fest: ein Kauf im Shop, eine Offertanfrage, eine Tischreservation, eine Registrierung. Deshalb sind CPA-Werte zweier Konten nur vergleichbar, wenn beide dasselbe Ereignis zählen.

Eng verwandt ist der CPL, der die Kosten pro Lead beschreibt. Der CPL ist ein Spezialfall des CPA für den Fall, dass die Conversion ein Kontakt ist. Im Onlinehandel wird statt mit dem CPA häufig mit dem ROAS gesteuert, weil Bestellungen unterschiedlich viel wert sind. Wo jede Conversion ungefähr gleich viel wert ist, ist der CPA die einfachere und robustere Steuergrösse.

In Google Ads gibt es die Gebotsstrategie Ziel-CPA. Man gibt einen angestrebten Durchschnittswert vor, und die Automatik versucht, möglichst viele Conversions zu diesem Preis zu erzielen. Das funktioniert nur, wenn das Conversion-Tracking die richtigen Ereignisse zählt und genügend Daten vorhanden sind. Ein zu tief angesetzter Ziel-CPA drosselt die Auslieferung, ein zu hoher verbrennt Budget. Wer den Zielwert ändert, sollte das in kleinen Schritten tun.

Der wichtigste Gedanke hinter dem CPA ist die Obergrenze: Wie viel darf eine Conversion höchstens kosten, damit sich das Geschäft noch lohnt? Diese Zahl kommt nicht aus dem Werbekonto, sondern aus der Kalkulation — aus Auftragswert, Marge und der Quote, mit der aus Anfragen Aufträge werden. Ohne diese Rechnung ist jeder CPA-Wert nur eine Zahl ohne Bedeutung.

Beispiel: tragbaren CPA aus der Marge ableiten

Angenommen, ein Schreinerbetrieb verdient an einer Einbauküche im Schnitt CHF 4'000 Deckungsbeitrag. Aus Erfahrung wird etwa jede fünfte Offertanfrage zum Auftrag. Eine Anfrage ist also rund CHF 800 Deckungsbeitrag wert. Will der Betrieb höchstens einen Viertel davon für Werbung ausgeben, liegt sein tragbarer CPA bei rund CHF 200 pro Anfrage.

Mit dieser Zahl lässt sich eine Kampagne beurteilen: Ein CPA von CHF 120 ist komfortabel, einer von CHF 350 ist auf Dauer nicht tragbar — egal wie gut Klickrate und Reichweite aussehen. Ändert sich die Abschlussquote, etwa weil das Verkaufsgespräch besser wird, verschiebt sich auch der tragbare CPA. Wie solche Ziele in der Kampagnensteuerung umgesetzt werden, zeigt die Seite Google Ads Agentur Zürich; die Messgrundlage dazu liefert sauberes Conversion-Tracking.

Weiterführende Seite

Cost per Lead (CPL)

Häufige Fragen zu CPA (Cost per Acquisition)

Der CPL ist ein Sonderfall des CPA. Beim CPL ist die gezählte Conversion immer ein Lead, also ein Kontakt mit Daten. Der CPA kann jede definierte Aktion meinen, auch einen Kauf, eine Buchung oder einen Download.

Häufige Gründe sind mehr Wettbewerb in der Auktion, saisonale Schwankungen, eine veränderte Zielseite, ein Fehler im Tracking oder weniger gezählte Conversions wegen abgelehnter Einwilligungen. Bevor man an Geboten dreht, lohnt sich ein Blick, ob die Conversions noch korrekt erfasst werden.

Nicht unbedingt. Ein sehr tiefer CPA kann bedeuten, dass die Kampagne vor allem billige, wenig wertvolle Conversions einsammelt — etwa Anfragen ausserhalb des Einzugsgebiets oder reine Preisvergleiche. Aussagekräftig wird der CPA erst zusammen mit der Qualität der Anfragen und der Abschlussquote.

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