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Was interessiert Sie?
Software entwickeln lassen: Kosten in der Schweiz.
Ehrliche Preisspannen nach Projekttyp, die vier Faktoren, die den Preis wirklich treiben, und eine Anleitung, mit der sich zwei Offerten überhaupt erst vergleichen lassen. Unsere eigenen Einstiegspreise: Prototyp ab CHF 10'000, Website und Web-Applikation CHF 3'000 bis 25'000.
Projektkosten grob einschätzenSoftwareentwicklung in der Schweiz bewegt sich je nach Projekttyp zwischen rund CHF 30'000 für ein internes Werkzeug und mehreren hunderttausend Franken für eine Plattform; Schweizer Anbieter kalkulieren dabei marktüblich mit Stundensätzen von rund CHF 150 bis 250. Diese Zahlen stammen aus veröffentlichten Preisübersichten Schweizer Entwicklungsdienstleister für 2026 und sind ausdrücklich als Marktangaben zu lesen — nicht als Offerte von DLM Digital. Unsere eigenen, verbindlichen Einstiegspreise stehen weiter unten.
Diese Seite erklärt, warum diese Spannen so breit sind, was den Preis nach oben treibt, warum zwei Offerten für dasselbe Vorhaben um den Faktor drei auseinanderliegen können und wie Sie sie trotzdem vergleichbar machen. Für Websites führen wir eine eigene Preisseite: Webdesign-Preise Schweiz. Wenn die Nachfrage nach Ihrer Idee noch niemand belegt hat, ist der günstigere erste Schritt ein Prototyp zur Validierung ab CHF 10'000.
Was kostet Software je nach Projekttyp?
Die Preisspanne folgt nicht der Grösse der Idee, sondern der Anzahl der Beteiligten und Systeme, die mitspielen müssen. Ein Werkzeug für ein Team ist billiger als eine Anwendung für Kundschaft, und diese ist billiger als eine Plattform, auf der sich zwei Parteien begegnen. Die folgenden Rahmen sind Marktangaben aus veröffentlichten Preisübersichten Schweizer Entwicklungsdienstleister für 2026, gerundet und bewusst breit:
- Internes Werkzeug oder Dashboard (CHF 30'000 bis 60'000): ein Team, eine Rolle, wenige Schnittstellen, keine öffentliche Nutzung. Der günstigste Einstieg in eigene Software — und meistens der mit der schnellsten Amortisation, weil eingesparte Arbeitszeit direkt messbar ist.
- Betriebliche Web-Applikation (CHF 60'000 bis 120'000): mehrere Rollen, Kundenzugang, Anbindung an Buchhaltung oder CRM, Rechteverwaltung, Protokollierung. Das ist die häufigste Kategorie im Schweizer KMU-Umfeld.
- Plattform mit mehreren Parteien (CHF 80'000 bis 300'000): Anbieter und Nachfrager, Zahlungsabwicklung, Streitfälle, Bewertungen, Moderation. Hier steckt der Aufwand nicht in der Oberfläche, sondern in den Regeln dahinter.
- Mobile App für iOS und Android (CHF 60'000 bis 150'000): zwei Plattformen, Store-Prüfungen, Geräteunterschiede, dazu ein Server im Hintergrund. Für die meisten Vorhaben ist eine Web-Anwendung im Browser der günstigere und schnellere Weg zum selben Nutzen.
- Validierungs-Prototyp (bei uns ab CHF 10'000): ein Anwendungsfall, echte Nutzer, echte Zahlung — bewusst kein Produkt. Das ist der einzige Betrag auf dieser Liste, der ein verbindlicher Einstiegspreis von DLM Digital ist.
Wer die eigene Anwendung zwischen zwei dieser Zeilen verortet, liegt meistens richtig. Wer sie deutlich darunter vermutet, hat in der Regel einen der Kostentreiber aus dem nächsten Abschnitt übersehen — am häufigsten die Schnittstellen. Für Websites und Unternehmensauftritte gelten andere, deutlich tiefere Rahmen; diese stehen auf Webdesign-Preise und im Ratgeber Was kostet eine Website in der Schweiz.
Was treibt den Preis wirklich?
Vier Posten entscheiden über den Preis eines Softwareprojekts, und keiner davon ist die Zahl der Bildschirme. Wer diese vier im Griff hat, hat das Budget im Griff.
- Integrationen. Jede Verbindung zu einem Fremdsystem — Buchhaltung, ERP, Warenwirtschaft, Zahlung, Versand, Kalender, Identitätsanbieter — ist ein eigenes kleines Projekt mit fremder Dokumentation, fremden Fehlermeldungen und fremdem Zeitplan. Zwei Schnittstellen sind mehr als doppelt so aufwendig wie eine, weil sich Fehler zwischen ihnen fortpflanzen. Dies ist der Posten, der Offerten am häufigsten sprengt.
- Rollen und Rechte. Sobald verschiedene Nutzergruppen unterschiedliche Dinge sehen und dürfen, wächst nicht die Zahl der Funktionen, sondern die Zahl der Kombinationen, die gebaut, geprüft und dokumentiert werden müssen. Fünf Rollen mit je einem Dutzend Berechtigungen ergeben eine Prüfmatrix, die niemand nebenbei abarbeitet.
- Migration von Bestandsdaten. Alte Daten sind unvollständig, widersprüchlich, doppelt und in Formaten, die niemand mehr dokumentiert hat. Migration ist selten technisch schwierig und fast immer zeitaufwendig, weil jede Ausnahme einzeln entschieden werden muss — und entscheiden kann nur der Auftraggeber. Dieser Posten wird in Offerten am regelmässigsten unterschätzt.
- Compliance und Datenschutz. Für Schweizer Anwendungen mindestens das revidierte Datenschutzgesetz: Bearbeitungsverzeichnis, Löschkonzept, Auftragsbearbeitungsverträge, Wahl des Serverstandorts, Auskunftsrecht. Bei besonders schützenswerten Personendaten — Gesundheit, Biometrie, Strafdaten — kommt erheblich mehr dazu, und in bewilligungspflichtigen Bereichen wie dem Finanzsektor steht die rechtliche Abklärung vor der ersten Zeile Code.
Zwei weitere Faktoren wirken indirekt, aber kräftig: die geforderte Verfügbarkeit — eine Anwendung, die nachts ausfallen darf, ist deutlich günstiger als eine, die es nicht darf — und die Zahl der Entscheidungsträger auf Auftraggeberseite. Projekte mit fünf gleichberechtigten Meinungen kosten mehr als Projekte mit einer verantwortlichen Person, unabhängig von der Technik. Die technische Grundlage selbst — etwa ein Headless CMS oder ein Framework wie Next.js — beeinflusst den Preis dagegen weniger, als in Verkaufsgesprächen behauptet wird.
Warum liegen Offerten so weit auseinander?
Weil zwei Offerten zum selben Briefing fast nie dasselbe Projekt beschreiben — der Preisunterschied ist meistens ein Umfangsunterschied, den man erst sieht, wenn man danach fragt. Fünf Ursachen erklären fast jede grosse Differenz.
- Unterschiedlicher Leistungsumfang. Tests, Abnahme, Schulung, Dokumentation, Migration, ein Monat Nachbetreuung: Jeder dieser Posten kann fehlen. Er fehlt dann nicht im Projekt, sondern nur im Preis — und taucht später als Nachtrag auf.
- Unterschiedliche Annahmen über Ihre Beteiligung. Wer Inhalte, Testdaten, Entscheidungen und Freigaben liefert, verändert den Aufwand erheblich. Eine tiefe Offerte setzt oft stillschweigend voraus, dass Ihre Leute viel selbst machen.
- Unterschiedliche Standorte und Sätze. Schweizer Entwicklung liegt marktüblich bei rund CHF 150 bis 250 pro Stunde, Anbieter im Ausland deutlich darunter. Der Unterschied ist real und legitim — er verlangt aber jemanden auf Ihrer Seite, der Anforderungen präzise schreibt und Ergebnisse abnimmt. Dieser Koordinationsaufwand steht in keiner der beiden Offerten.
- Unterschiedlicher Umgang mit Risiko. Ein Fixpreis enthält einen Zuschlag für alles, was schiefgehen kann. Eine Aufwandsofferte enthält ihn nicht — dafür tragen Sie das Risiko. Beide Zahlen sind ehrlich, sie sind nur nicht vergleichbar.
- Bewusst tiefe Einstiegspreise. Es gibt Anbieter, die den Zuschlag über den Preis holen und die Marge über Nachträge. Erkennbar ist das an einer Offerte ohne Ausschlussliste und ohne Nennung der konkreten Fremdsysteme.
Der praktische Umgang damit ist unspektakulär: Fragen Sie bei der günstigsten Offerte nach, was sie nicht enthält, und bei der teuersten, welchen Posten man streichen könnte. Die Antworten sortieren das Feld schneller als jeder Preisvergleich. Wie ein sauberer Auswahlprozess insgesamt abläuft, beschreiben wir unter Digital-Agentur in der Schweiz finden.
Wie machen Sie zwei Offerten vergleichbar?
Vergleichbar werden Offerten nicht durch Verhandeln, sondern durch ein identisches Briefing und fünf Pflichtangaben, die Sie von jedem Anbieter im selben Format verlangen. Der Aufwand dafür liegt bei wenigen Stunden und ist die wirtschaftlichste Arbeit im ganzen Beschaffungsprozess.
- Enthaltene Arbeitszeit. Personentage oder Stunden, aufgeschlüsselt nach Konzept, Gestaltung, Entwicklung, Test und Projektleitung. Zwei Angebote über CHF 80'000 können 250 oder 450 Stunden bedeuten.
- Schnittstellenliste mit Namen. Nicht «Anbindung an Ihre Systeme», sondern «Bexio, Abacus, Stripe, Microsoft Entra ID» — mit der Angabe, wer die Zugänge und die Testumgebung stellt.
- Verantwortung für die Datenmigration. Wer bereinigt die Altdaten, wer entscheidet über Ausnahmen, wie viele Durchläufe sind eingeplant und was kostet ein zusätzlicher.
- Abnahme und Schulung. Was gilt als abgenommen, wie viele Korrekturschleifen sind enthalten, wie lange läuft die Gewährleistung, welche Reaktionszeiten gelten danach.
- Kosten des ersten Betriebsjahres. Hosting, Lizenzen, Wartung, Support — als eigene Zahl, nicht als Fussnote. Erst diese Summe plus der Projektpreis ist der Vergleichswert.
Dazu kommt eine Frage, die überraschend viel offenlegt: «Was ist ausdrücklich nicht enthalten?» Anbieter, die darauf eine präzise Liste liefern, haben Ihr Projekt verstanden. Anbieter, die ausweichen, haben es noch nicht durchdacht — und werden es während der Umsetzung tun, auf Ihre Rechnung. Verlangen Sie ausserdem ein Kostendach, wenn nach Aufwand abgerechnet wird, und wöchentliche statt monatlicher Transparenz über den Verbrauch.
Was kostet Software nach dem Start?
Der Betrieb kostet marktüblich in der Grössenordnung von rund 15 Prozent der Entwicklungsaufwände pro Jahr — eine Marktangabe Schweizer Anbieter, keine Zusicherung von uns, und ein Posten, den fast jede Budgetplanung zunächst vergisst. Er setzt sich aus fünf Teilen zusammen.
- Sicherheit und Aktualisierung. Bibliotheken und Laufzeitumgebungen erhalten laufend Korrekturen. Wer sie zwei Jahre liegen lässt, zahlt die Aufholung später als Projekt statt als Wartung.
- Hosting und Dienste. Server, Datenbank, Speicher, Zahlungsdienst, E-Mail-Versand, Kartendienste. Diese Kosten wachsen mit der Nutzung — bei einer erfolgreichen Anwendung ist das ein gutes Problem, aber ein Problem, das im Budget stehen muss.
- Sicherungen und Wiederanlauf. Nicht nur Sicherungen anlegen, sondern die Wiederherstellung mindestens einmal jährlich tatsächlich proben. Ungeprüfte Sicherungen sind eine Hoffnung, kein Verfahren.
- Kleine Anpassungen. Mehrwertsteuersätze, neue Formulare, geänderte Abläufe, ein zusätzliches Feld. Zusammen ergibt das über ein Jahr regelmässig mehr Aufwand als erwartet.
- Support. Wer nimmt Meldungen entgegen, in welcher Zeit wird reagiert, was passiert ausserhalb der Bürozeiten. Jede zugesagte Reaktionszeit hat einen Preis, egal wer sie erfüllt.
Rechnen Sie deshalb nie mit dem Projektpreis allein, sondern mit den Gesamtkosten über drei bis fünf Jahre. In dieser Betrachtung verlieren teure, aber wartungsarme Lösungen ihren Schrecken — und günstige Angebote ohne Betriebskonzept ihren Reiz. Diese Rechnung ist auch der ehrlichste Vergleichsmassstab zwischen Individualsoftware und einer Standardlösung mit Lizenzkosten pro Nutzer.
Wann eigene Software die falsche Entscheidung ist
Eigene Software ist in den meisten Fällen die falsche Entscheidung — und das zu sagen kostet uns Aufträge, ändert aber nichts an der Sachlage. Es gibt fünf Konstellationen, in denen wir abraten.
- Eine Standardlösung deckt 80 Prozent ab. Dann sind die fehlenden 20 Prozent fast nie den Faktor zehn wert, den die Eigenentwicklung kostet — Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung eingerechnet. Prüfen Sie zuerst, ob sich der Prozess an die Software anpassen lässt statt umgekehrt.
- Der Prozess ist noch nicht stabil. Software zementiert Abläufe. Wer einen Ablauf abbildet, der sich in sechs Monaten ohnehin ändert, bezahlt zweimal. Erst der Prozess, dann das Werkzeug.
- Niemand im Haus ist verantwortlich. Jedes Softwareprojekt braucht eine Person mit Entscheidungsbefugnis und Zeit. Fehlt sie, verzögert sich das Projekt unabhängig von der Qualität des Anbieters — und zwar erheblich.
- Die Nachfrage ist unbelegt. Wenn die Software Ihr Produkt ist und noch niemand dafür bezahlt hat, ist die Reihenfolge falsch. Dann steht der Validierungs-Prototyp davor, nicht das Vollprodukt.
- Das Budget deckt den Betrieb nicht. Wer die Entwicklung gerade so finanzieren kann, sollte nicht bauen. Eine Anwendung ohne Wartungsbudget ist nach zwei Jahren ein Sicherheitsrisiko und nach vier Jahren eine Neuentwicklung.
Die ehrliche Prüfreihenfolge lautet deshalb: Standardlösung, dann Standardlösung mit begrenzter Anpassung, dann Eigenentwicklung. Individualsoftware verdient ihren Preis, wenn der abgebildete Prozess tatsächlich Ihr Wettbewerbsvorteil ist, wenn Standardlösungen bereits mit teuren Sonderwegen verbogen werden oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer über die Jahre die Entwicklung übersteigen.
Was DLM Digital in diesem Feld macht — und was nicht
Wir bauen Websites, Web-Applikationen und Validierungs-Prototypen aus unserem Studio an der Gustav-Maurer-Strasse 23 in 8702 Zollikon, mit eigenem Entwicklungsteam. Unsere verbindlichen Einstiegspreise sind CHF 10'000 für einen Validierungs-Prototyp und CHF 3'000 bis 25'000 für Website- und Web-Applikations-Projekte, jeweils exklusive Mehrwertsteuer.
Was wir nicht sind: ein Softwarehaus für grosse Unternehmensplattformen mit zwanzig Entwicklerinnen und Entwicklern. Unsere öffentlich einsehbaren Referenzen sind Websites, Marken- und E-Commerce-Projekte für Schweizer KMU sowie eine Web-Applikation, die den Ablauf einer Steuerberatung von der Anfrage bis zur Terminbuchung abbildet. Wenn Ihr Vorhaben im sechsstelligen Plattformbereich liegt, sind wir der falsche Anbieter, und wir sagen das im Erstgespräch statt im dritten Monat.
Wofür wir gut geeignet sind: klar abgegrenzte Werkzeuge, die einen echten Engpass lösen — Rechner, Konfiguratoren, Buchungs- und Anfrageabläufe, Kundenbereiche, interne Auswertungen. Wie solche Projekte bei uns aussehen, zeigen die Seiten zu komplexen Weblösungen und zum individuellen Rechner. Eine erste Grobeinschätzung für Ihr Vorhaben liefert unser Projekt-Rechner, eine unverbindliche Vorschau unser Konfigurator.
Und für den Fall, dass Ihre eigentliche Frage nicht die Entwicklung, sondern die Sichtbarkeit danach betrifft: Die laufenden Marketingpreise stehen transparent auf SEO-Kosten Schweiz. Software, die niemand findet, ist die teuerste Variante von allen.
Prototyp, MVP und Vollprodukt im Kostenvergleich
| Validierungs-Prototyp | Vollständige Anwendung | |
|---|---|---|
| Zweck | Eine Annahme prüfen: will das jemand? | Ein Produkt betreiben und verkaufen |
| Umfang | Ein Anwendungsfall, eine Nutzerrolle | Alle Abläufe, mehrere Rollen, Ausnahmefälle |
| Integrationen | Höchstens eine, meist nur Zahlung | Buchhaltung, CRM, Versand, Identität |
| Datenmigration | Keine | Regelmässig der grösste Einzelposten |
| Betrieb | Abschaltbar nach dem Testlauf | Wartung, Support, Sicherheit dauerhaft |
| Zeit bis live | Vier bis acht Wochen | Mehrere Monate bis über ein Jahr |
| Kostenrahmen | Bei DLM Digital ab CHF 10'000 | Marktrahmen CHF 30'000 bis 300'000 |
Preise: was verbindlich ist und was Marktangabe
Nur die ersten beiden Karten sind Einstiegspreise von DLM Digital, exklusive Mehrwertsteuer und verbindlich nach dem Scoping-Termin. Die dritte Karte ist ausdrücklich eine Marktangabe: gerundete Spannen aus veröffentlichten Preisübersichten Schweizer Entwicklungsdienstleister für 2026, damit Sie fremde Offerten einordnen können. Sie ist kein Angebot von uns.
- Ein Anwendungsfall von Anfang bis Ende
- Echte Datenhaltung und Anmeldung
- Angebundene Zahlung, wenn nötig
- Messaufbau und Auswertung
- Live in vier bis acht Wochen
- Von der Einstiegsseite bis zur Unternehmensseite
- Eigene Werkzeuge wie Rechner oder Konfigurator
- Mehrsprachigkeit auf Wunsch
- Technisches SEO von Beginn an
- Übergabe aller Zugänge und des Codes
- Internes Werkzeug: CHF 30'000 – 60'000
- Betriebliche Web-App: CHF 60'000 – 120'000
- Plattform: CHF 80'000 – 300'000
- Mobile App: CHF 60'000 – 150'000
- Marktdaten Dritter, kein Angebot von DLM Digital
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Eigene Software statt Standardlösung — was das kostet, wem der Code gehört und wann sich der Aufwand rechnet.
Software & Produkt
Häufige Fragen zu Softwarekosten in der Schweiz
Für die Schweiz nennen veröffentlichte Preisübersichten von Entwicklungsdienstleistern für 2026 folgende Marktrahmen: interne Werkzeuge und Dashboards CHF 30'000 bis 60'000, betriebliche Web-Applikationen CHF 60'000 bis 120'000, Plattformen CHF 80'000 bis 300'000, mobile Apps CHF 60'000 bis 150'000. Das sind Marktangaben Dritter, keine Offerten von uns. Sie sind so weit gespannt, weil «Software» kein Produkt ist, sondern eine Kategorie. Verbindlich wird eine Zahl erst, wenn Umfang, Schnittstellen und Rollen schriftlich festgehalten sind.
Weil sie in aller Regel nicht dasselbe Projekt beschreiben. Die häufigsten Ursachen: Der eine Anbieter hat Tests, Migration, Schulung und Abnahme einkalkuliert, der andere nicht. Der eine rechnet Schnittstellen einzeln, der andere setzt eine Pauschale, die beim ersten Widerstand des Fremdsystems zerbricht. Der eine kalkuliert Schweizer Stundensätze, der andere ein Team im Ausland mit Koordinationsaufwand, der in der Offerte fehlt. Und einige Offerten sind bewusst tief gesetzt, weil das Geld über Nachträge zurückkommt.
Für den laufenden Betrieb nennen Schweizer Anbieter marktüblich eine Grössenordnung von rund 15 Prozent der Entwicklungsaufwände pro Jahr — auch das eine Marktangabe, keine Zusicherung. Darin stecken Aktualisierung von Abhängigkeiten und Sicherheitslücken, Hosting, Sicherungen, Monitoring, kleinere Anpassungen und Support. Dazu kommen die Lizenzkosten der eingesetzten Dienste, die mit der Nutzerzahl wachsen. Wer diesen Posten in der Budgetplanung weglässt, hat die Software finanziert, aber nicht ihren Betrieb — und steht nach einem Jahr vor einer unangenehmen Diskussion.
Indem Sie beiden Anbietern dasselbe schriftliche Briefing geben und dieselben fünf Angaben verlangen: enthaltene Arbeitsstunden oder Personentage, die vollständige Liste der Schnittstellen mit Nennung des Fremdsystems, wer die Datenmigration verantwortet, was Abnahme und Schulung umfassen, und die Kosten für das erste Betriebsjahr. Verlangen Sie ausserdem eine Liste dessen, was ausdrücklich nicht enthalten ist. Diese Liste ist aussagekräftiger als der Preis, weil sie zeigt, wie genau der Anbieter Ihr Projekt verstanden hat.
In den meisten Fällen nicht. Eine Standardlösung mit gutem Sitz kostet einen Bruchteil und bringt Wartung, Sicherheitsaktualisierungen und Weiterentwicklung ohne Ihr Zutun mit. Individualsoftware lohnt sich, wenn ein Prozess tatsächlich Ihr Wettbewerbsvorteil ist, wenn Sie Standardlösungen bereits mit teuren Sonderanpassungen verbiegen, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer über die Jahre die Entwicklungskosten übersteigen. Die ehrliche Prüfreihenfolge lautet: Standardlösung, dann Standardlösung mit Anpassung, dann eigene Entwicklung.
Ein Validierungs-Prototyp beginnt bei DLM Digital bei CHF 10'000 und deckt einen einzigen Anwendungsfall ab: echte Daten, echte Nutzer, echte Zahlung, Messaufbau. Eine fertige Anwendung liegt je nach Umfang um ein Vielfaches darüber, weil dort Rollen, Ausnahmefälle, Integrationen, Migration, Compliance und Betrieb dazukommen. Wenn noch niemand belegt hat, dass die Software gebraucht wird, ist der Prototyp die günstigere Reihenfolge — er beantwortet die Frage, bevor das grosse Budget gebunden ist.
Beides, je nach Klarheit der Anforderungen. Ein Fixpreis ist sinnvoll, wenn der Umfang scharf beschrieben ist — dann trägt der Anbieter das Schätzrisiko und rechnet es ein, was den Preis erhöht. Abrechnung nach Aufwand ist bei unklarem Umfang ehrlicher, verlangt aber ein Kostendach und wöchentliche Transparenz, sonst ist sie ein Blankocheck. Was wir nicht machen: einen Fixpreis auf eine unscharfe Anforderung setzen und die Lücke später über Nachträge schliessen. Das ist die verbreitetste Ursache für zerrüttete Projekte.
Sie haben eine Offerte und wissen nicht, ob sie stimmt?
Schicken Sie uns Ihr Briefing oder eine bestehende Offerte. Wir sagen Ihnen, welche Posten fehlen, welche Fragen Sie dem Anbieter stellen sollten und in welchem Rahmen sich Ihr Vorhaben realistisch bewegt — auch wenn wir es am Ende nicht bauen.
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