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Google Ads Agentur Schweiz.
Kampagnen für die ganze Schweiz, Betreuungshonorar und Werbebudget getrennt ausgewiesen — inklusive der Rechnung, ab welchem Mediabudget sich externe Betreuung überhaupt lohnt.
Eine Google-Ads-Agentur richtet Ihr Werbekonto ein, baut und strukturiert die Kampagnen, misst mit Conversion-Tracking, was daraus an echten Anfragen wird, und schärft Suchbegriffe, Anzeigen und Gebote laufend darauf nach. Ob sich das für Sie lohnt, entscheidet eine einzige Rechnung: Das Honorar muss weniger kosten, als es an Streuverlust einspart — und diese Rechnung geht umso leichter auf, je grösser Ihr Mediabudget ist. Bei DLM Digital beginnt die laufende Betreuung bei CHF 300 pro Monat, strikt getrennt vom Werbebudget, das direkt an Google fliesst. Weiter unten rechnen wir offen vor, ab welchem Budget sich das trägt — und ab wann nicht.
Diese Seite ist die nationale Ebene: Sie gilt für Auftraggeber in der ganzen Schweiz, nicht nur für die Stadt Zürich. Unser Studio steht an der Gustav-Maurer-Strasse in Zollikon bei Zürich; Konten in Bern, Basel, St. Gallen, Luzern oder im Tessin betreuen wir remote, mit Videocalls statt Vor-Ort-Terminen. Das ist bei Google Ads kein Nachteil — die Arbeit findet ohnehin im Konto statt, nicht im Sitzungszimmer.
Der Begriff SEA-Agentur meint dieselbe Arbeit. SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Suchanzeigen; Google Ads ist in der Schweiz der mit Abstand grösste Teil davon, Microsoft Advertising der kleine Rest. Wer eine SEA-Agentur in der Schweiz sucht, sucht in aller Regel genau das, was auf dieser Seite beschrieben ist. Dasselbe gilt für die Suche nach Google-Ads-Betreuung in der Schweiz: Gemeint ist die laufende Arbeit im Konto nach dem Aufbau — Suchbegriffe schärfen, negative Keywords pflegen, Anzeigen austauschen, Gebote und Budgets nachziehen, Bericht schreiben. Wir weisen sie als feste Monatspauschale aus, damit erkennbar bleibt, wofür Sie zahlen.
Drei benachbarte Seiten decken bewusst andere Fragen ab, damit Sie nicht dreimal dasselbe lesen: Google Ads Agentur Zürich für alles Stadtspezifische, AdWords Agentur für alle, die noch den alten Produktnamen suchen, und Google Ads Spezialist für die Frage, was die Person macht, die Ihr Konto tatsächlich anfasst.
Was macht eine Google Ads Agentur konkret?
Eine Google-Ads-Agentur macht sechs Dinge — und alles andere ist Beiwerk: Sie baut die Kontostruktur, wählt die Suchbegriffe, schreibt die Anzeigen, richtet die Messung ein, steuert die Gebote und liest die Ergebnisse so, dass daraus die nächste Änderung folgt.
- Kontostruktur. Kampagnen nach Angebot und Ziel trennen, statt alles in eine Kampagne zu werfen. Nur getrennte Kampagnen lassen sich getrennt budgetieren und abschalten.
- Suchbegriffe und Keyword-Optionen. Welche Begriffe gebucht werden und wie eng — und ebenso wichtig: welche über negative Keywords ausgeschlossen sind. Der Suchbegriff-Bericht zeigt wöchentlich, wofür Google Ihre Anzeigen tatsächlich ausspielt; wer ihn nicht liest, bezahlt Begriffe, die nie ein Kunde eingetippt hat.
- Anzeigen und Assets. Titelzeilen, Beschreibungen, Sitelinks, Anrufe. Google setzt die Bausteine automatisch zusammen — welche Bausteine es gibt, bestimmen Sie.
- Conversion-Tracking. Formular, Anruf, Terminbuchung, Bestellung: Erst wenn diese Ereignisse sauber im Konto ankommen, weiss überhaupt jemand, was ein Kunde kostet. Wie das technisch aufgesetzt wird, beschreibt Conversion Tracking im Detail.
- Gebote und Budget. Googles automatische Gebotsstrategien brauchen Conversion-Daten als Futter. Ohne Tracking optimieren sie auf Klicks — also auf das, was Sie kostet, nicht auf das, was Sie einbringt.
- Auswertung. Ein Bericht, der Anfragen und Kosten pro Anfrage zeigt, nicht Impressionen. Alles andere ist Dekoration.
Was eine Agentur ausdrücklich nicht kann: die Klickpreise senken. Die setzt Googles Auktion, nicht der Dienstleister. Sie kann nur dafür sorgen, dass weniger dieser Klicks an Leute gehen, die ohnehin nichts kaufen wollten — und dass die Seite, auf der die Klicks landen, ihre Aufgabe erfüllt.
Welche Honorarmodelle gibt es — und welches ist wann fair?
Am Markt sind vier Modelle üblich: ein Prozentsatz des Mediabudgets, eine fixe Monatspauschale, Abrechnung nach Stunden und erfolgsabhängige Vergütung. Sie unterscheiden sich weniger im Preis als im Anreiz, den sie setzen — und genau daran sollten Sie sie messen.
- Prozent vom Mediabudget. Das Honorar wächst mit Ihren Ausgaben. Der Anreiz zeigt in die falsche Richtung: Wer mehr verdient, wenn Sie mehr ausgeben, hat keinen wirtschaftlichen Grund, Ihnen zu einem kleineren Budget zu raten. Fair ist das Modell dort, wo das Budget stark schwankt und die Arbeitsmenge tatsächlich mitschwankt — etwa im saisonalen E-Commerce mit Shopping-Kampagnen über tausende Artikel.
- Fixe Monatspauschale. Der Preis hängt am Umfang der Arbeit, nicht an der Höhe Ihres Budgets. Das ist der Normalfall für KMU mit einem überschaubaren, stabilen Konto — und unser Modell: ab CHF 300 pro Monat, festgelegt, bevor die erste Kampagne läuft. Der Nachteil ist ehrlicherweise auch klar: Wächst der Aufwand, muss die Pauschale nachverhandelt werden, statt automatisch mitzuwachsen.
- Stundensatz. Sauber und nachvollziehbar für abgegrenzte Arbeiten — Konto-Audit, Ersteinrichtung, Migration, Schulung. Für die laufende Betreuung ist es unpraktisch, weil niemand jeden Monat neu über den Umfang verhandeln will.
- Erfolgsabhängig. Klingt am besten und ist am schwersten sauber zu halten. Wer am gemessenen Erfolg verdient, misst ihn im Zweifel selbst — und Conversion-Definitionen lassen sich weiten, bis auch ein Seitenaufruf als Erfolg zählt. Wenn Sie dieses Modell wollen, bestehen Sie darauf, dass die Zählung in Ihrem Analytics-Konto stattfindet.
Die Frage, die jedes Modell entscheidet: Sind Honorar und Werbebudget auf der Rechnung getrennt ausgewiesen? Wo beides zu einer Zahl verschmilzt, können Sie weder prüfen, was Google bekommen hat, noch was die Agentur behalten hat. Verlangen Sie zwei Zeilen — auch von uns.
Ab welchem Mediabudget rechnet sich eine Agentur?
Die Schwelle lässt sich ausrechnen, statt sie zu behaupten. Das Honorar ist ein Aufschlag auf Ihr Werbebudget. Damit die Betreuung sich selbst trägt, muss sie die Kosten pro Anfrage um genau diesen Aufschlagsanteil senken — in Formelform: um Honorar geteilt durch (Honorar plus Mediabudget). Mit unserer Einstiegspauschale von CHF 300 pro Monat sieht das so aus:
| Mediabudget / Monat | Betreuung | Nötige Senkung der Kosten pro Anfrage, nur um bei null zu landen |
|---|---|---|
| CHF 500 | CHF 300 | 37,5 % |
| CHF 1'000 | CHF 300 | 23,1 % |
| CHF 2'000 | CHF 300 | 13,0 % |
| CHF 5'000 | CHF 300 | 5,7 % |
Lesen Sie die letzte Spalte als das, was sie ist: die Hürde, ab der Sie überhaupt gleich gut dastehen wie ohne Agentur. Bei CHF 500 Mediabudget muss die Betreuung Ihre Kosten pro Anfrage um mehr als ein Drittel drücken, bevor der erste Franken Vorteil entsteht. Bei CHF 5'000 reichen dafür knapp sechs Prozent. Das ist der ganze Grund, warum dieselbe Agentur für das eine Konto eine gute und für das andere eine schlechte Idee ist.
Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens wächst die Pauschale bei grösseren Konten mit dem Aufwand — meist aber langsamer als das Budget, weshalb die Rechnung nach oben hin weiter besser wird und das Prozentmodell nach oben hin schlechter. Zweitens ist die Hürde leicht zu nehmen, wenn heute grob falsch geschaltet wird: kein Conversion-Tracking, keine negativen Keywords, alles auf weitgehend passende Keywords. Läuft das Konto dagegen bereits ordentlich, sind 20 Prozent Verbesserung viel verlangt.
Dazu kommt ein Datenproblem, das unabhängig vom Geld ist. Bei CHF 500 Budget und einem Klickpreis von CHF 5 kaufen Sie rund 100 Klicks im Monat. Bei einer Conversion-Rate von fünf Prozent sind das fünf Anfragen — zu wenig, als dass eine automatische Gebotsstrategie daraus etwas Verlässliches ableiten könnte, und zu wenig, um in einem Monat einen Unterschied statistisch zu erkennen. Deshalb empfehlen wir ein Mediabudget ab CHF 500 als absolute Untergrenze und halten die Rechnung erst ab rund CHF 1'500 bis CHF 2'000 im Monat für klar tragfähig. Darunter ist eine einmalige Einrichtung mit Schulung fast immer das ehrlichere Angebot als eine laufende Betreuung.
Agentur, Freelancer oder selbst schalten?
Selbst schalten ist richtig, wenn Sie Zeit haben und das Budget klein ist; ein Freelancer, wenn eine Person genügt; eine Agentur, wenn Tracking, Landingpage und Kampagne zusammen gedacht werden müssen.
Selbst schalten kostet kein Honorar, aber Arbeitszeit — realistisch zwei bis vier Stunden im Monat, plus die steilere Anfangsphase. Wer diese Zeit hat und ein Budget unter CHF 1'000 fährt, fährt damit oft besser als mit jeder externen Lösung. Der Preis ist die Lernkurve: Die typischen Anfängerfehler — keine negativen Keywords, Conversion-Ziel falsch gesetzt, automatische Empfehlungen von Google blind übernommen — kosten in den ersten Monaten meist mehr, als eine Einrichtung gekostet hätte.
Ein Freelancer ist günstiger als eine Agentur und für ein einzelnes, klar abgegrenztes Konto oft die passendste Lösung. Die Kehrseite ist die Verfügbarkeit: eine Person, die krank werden, Ferien machen oder den Fokus wechseln kann. Fragen Sie, was bei Ausfall passiert, bevor es passiert.
Eine Agentur lohnt sich, wenn die Arbeit über das Konto hinausgeht: wenn die Landingpage mitgebaut oder umgebaut werden muss, wenn Tracking über mehrere Systeme läuft, wenn Ads neben SEO und Local SEO koordiniert werden. Genau dort liegt unser Zuschnitt — wir bauen die Landingpage und die Kampagne bei Bedarf aus einer Hand, statt beides über zwei Dienstleister abzustimmen. Die ausführliche Gegenüberstellung der drei Modelle mit Break-even-Rechnung steht im Magazin: Agentur, Freelancer oder Inhouse.
Woran Sie eine schlechte Google-Ads-Betreuung erkennen
Sie brauchen dafür keine Fachkenntnis — acht Punkte lassen sich in zwanzig Minuten selbst prüfen.
- Das Konto gehört nicht Ihnen. Kampagnen laufen im Konto der Agentur statt in Ihrem, mit Zugriff über ein Verwaltungskonto. Beim Wechsel bleiben Historie, Lerndaten und Conversion-Verlauf beim alten Dienstleister. Ihr Konto muss auf Ihre Firma laufen — das ist verhandelbar, aber verhandeln Sie es vorher.
- Kein Conversion-Tracking. Wenn im Konto keine Conversion-Aktion aktiv ist, wird nicht optimiert, sondern geraten.
- Der Bericht zeigt Impressionen und Klicks. Beides steigt zuverlässig, wenn man Geld ausgibt. Ein Bericht ohne Anfragen und ohne Kosten pro Anfrage sagt nichts über Erfolg.
- Der Suchbegriff-Bericht ist unberührt. Schauen Sie in die Liste der ausgeschlossenen Keywords. Ist sie nach Monaten leer oder enthält nur eine Handvoll Standardbegriffe, hat niemand hingeschaut.
- Eine Kampagne für alles. Ein einziger Topf mit allen Leistungen macht Budgetsteuerung unmöglich.
- Performance Max ohne Rahmen. Der Kampagnentyp bespielt alle Kanäle automatisch. Ohne ausgeschlossene Markenbegriffe schreibt er sich einen grossen Teil des Erfolgs zu, den Ihre Marke ohnehin gebracht hätte.
- Honorar und Budget auf einer Rechnungszeile. Dann können Sie nicht prüfen, wie viel überhaupt bei Google angekommen ist.
- Garantierte Positionen. Die Anzeigenposition entsteht bei jeder Suche neu aus Gebot und Qualitätsfaktor. Wer Platz 1 garantiert, verspricht etwas, das nicht in seiner Hand liegt — genauso wenig wie eine garantierte Anzahl Anfragen.
Wenn mehrere Punkte zutreffen, ist ein technischer Check der Landingpage und ein Blick von aussen ins Konto meist der günstigste nächste Schritt — unabhängig davon, ob Sie danach wechseln oder bleiben.
Wann eine Google Ads Agentur die falsche Wahl ist
In vier Situationen raten wir aktiv ab — auch wenn wir damit ein Mandat verlieren.
Wenn die Marge die Anfrage nicht trägt. Rechnen Sie einmal durch: Bei einem Klickpreis von CHF 8 und einer Conversion-Rate von drei Prozent kostet eine Anfrage rund CHF 265. Kommt aus vier Anfragen ein Auftrag, kostet der Auftrag über CHF 1'000 an Werbebudget. Liegt Ihr Deckungsbeitrag pro Auftrag darunter, hilft kein Setup und keine Optimierung — dann ist Google Ads für dieses Angebot der falsche Kanal, und zwar strukturell.
Wenn niemand nach Ihrem Angebot sucht. Suchanzeigen fangen bestehende Nachfrage ab; sie erzeugen keine. Bei einem neuartigen Produkt, für das es noch keinen eingebürgerten Suchbegriff gibt, gehen Ads ins Leere. Dort tragen Inhalte, Fachbeiträge und direkte Ansprache weiter — und die Suchbegriffe entstehen später von selbst.
Wenn das Ziel rein lokal und klein ist. Für ein Ladengeschäft mit einem Einzugsgebiet von wenigen Kilometern bringt ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil pro eingesetztem Franken meist mehr als bezahlte Klicks. Fangen Sie mit Local SEO und Google Maps an und schalten Sie Ads erst, wenn das ausgereizt ist.
Wenn die Zielseite das Problem ist. Ads verstärken, was schon da ist. Wenn Ihre Seite langsam lädt, das Angebot nicht klar benennt oder kein Formular hat, das funktioniert, kaufen Sie teuren Traffic für eine Seite, die ihn nicht verwerten kann. Reihenfolge: erst die Seite, dann das Budget. Was das gegenüber SEO bedeutet, ordnet Google Ads vs. SEO ein; für den organischen Aufbau bei KMU siehe SEO für KMU.
Getrennt
Honorar und Mediabudget stehen auf zwei Zeilen
Messbar
Erst Conversion-Tracking, dann der erste Franken Budget
Kündbar
Monatliche Betreuung ohne Jahresbindung
Unser Prozess
Messung zuerst
Conversion-Tracking und GA4 aufsetzen und prüfen, bevor Budget fliesst
Konto und Kampagnen
Struktur, Suchbegriffe, negative Keywords und Anzeigen aufbauen
Lernphase
Vier bis acht Wochen Suchbegriffe schärfen und Fehlklicks ausschliessen
Betreuung
Laufende Optimierung und ein Bericht, der Anfragen statt Klicks zeigt
Features
Häufig gestellte Fragen
Rechnen Sie mit zwei getrennten Posten. Ihr Mediabudget geht direkt an Google; wir empfehlen ab CHF 500 pro Monat als Untergrenze, damit die Kampagne verwertbare Daten sammelt. Dazu kommt das Agenturhonorar — bei DLM Digital eine feste Monatspauschale ab CHF 300, je nach Umfang und Zahl der Kampagnen. Am Markt sind daneben Prozentmodelle auf das Mediabudget, Stundensätze und erfolgsabhängige Vergütungen verbreitet. Die Klickpreise selbst setzt Googles Auktion, nicht die Agentur; im Schweizer Markt liegen sie branchenabhängig meist zwischen CHF 1 und CHF 15, in Feldern wie Recht, Versicherungen oder Immobilien deutlich darüber.
Die Schwelle lässt sich ausrechnen. Das Honorar ist ein Aufschlag auf Ihr Werbebudget, und die Betreuung muss die Kosten pro Anfrage mindestens um diesen Aufschlagsanteil senken, damit Sie gleich gut dastehen wie ohne sie. Bei CHF 500 Mediabudget und CHF 300 Honorar sind das 37,5 Prozent, bei CHF 1'000 noch 23,1 Prozent, bei CHF 5'000 nur noch 5,7 Prozent. Deshalb gilt: ab rund CHF 1'500 bis CHF 2'000 Mediabudget im Monat trägt eine laufende Betreuung die Rechnung klar, darunter wird sie eng. Unter CHF 500 raten wir von einer laufenden Betreuung ab und empfehlen stattdessen eine einmalige Einrichtung mit Schulung.
Für die meisten KMU die Fixpauschale. Ein Honorar, das prozentual am Mediabudget hängt, belohnt höhere Ausgaben und nicht bessere Ergebnisse: Wer mehr verdient, wenn Sie mehr ausgeben, hat keinen wirtschaftlichen Grund, Ihnen zu einem kleineren Budget zu raten. Prozentmodelle sind dort sinnvoll, wo Budget und Arbeitsaufwand tatsächlich zusammen schwanken, etwa bei saisonalem E-Commerce mit grossen Shopping-Katalogen. Entscheidend ist in beiden Fällen die Trennung auf der Rechnung: Honorar und Werbebudget gehören auf zwei Zeilen, sonst können Sie nicht prüfen, wie viel überhaupt bei Google angekommen ist.
Es sollte Ihnen gehören. Ein sauberes Setup läuft in einem Konto, das auf Ihre Firma registriert ist; die Agentur erhält Zugriff über ein Verwaltungskonto und kann diesen Zugriff jederzeit wieder verlieren, ohne dass Sie etwas verlieren. Wird stattdessen im Konto der Agentur geschaltet, bleiben beim Wechsel Kampagnenhistorie, Conversion-Verlauf und die Lerndaten der Gebotsstrategien zurück — und die neue Betreuung fängt bei null an. Klären Sie das vor Vertragsbeginn, nicht bei der Kündigung. Bei uns läuft es immer auf Ihrem Konto.
Anzeigen und erste Klicks sind ab dem Tag nach dem Start möglich — das ist der Vorteil gegenüber SEO. Belastbare Zahlen brauchen länger: In den ersten vier bis acht Wochen werden Suchbegriffe geschärft, teure Fehlklicks ausgeschlossen und die Gebotssteuerung mit echten Conversion-Daten gefüttert. Erst danach stabilisieren sich die Kosten pro Anfrage so weit, dass man sie beurteilen kann. Wer Ihnen günstige Anfragen ab Tag eins verspricht, blendet diese Lernphase aus. Wie schnell es konkret geht, hängt stark von Ihrem Klickvolumen ab: Ein Konto mit 1'000 Klicks im Monat lernt deutlich schneller als eines mit 100.
Ja. Unser Studio steht in Zollikon bei Zürich, die Betreuung selbst ist ortsunabhängig: Konten in Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Zug oder im Tessin betreuen wir remote, mit Videocalls statt Vor-Ort-Terminen. Bei Google Ads ist das kein Nachteil, weil die Arbeit im Konto stattfindet. Regionale Kenntnis fliesst dort ein, wo sie zählt — bei der Standortausrichtung, den Sprachversionen und den Suchbegriffen, die in Ihrem Einzugsgebiet tatsächlich gesucht werden. Für alles Zürich-Spezifische gibt es eine eigene Seite unter Google Ads Agentur Zürich.
Nicht zwingend, aber es ist meist der grösste einzelne Hebel. Wenn Ihre bestehende Seite das beworbene Angebot klar benennt, schnell lädt und ein funktionierendes Formular hat, reicht sie. Häufig schickt man Anzeigenklicks jedoch auf eine allgemeine Startseite, auf der der Besucher erst suchen muss, was er in der Anzeige versprochen bekam — dort geht ein erheblicher Teil des Budgets verloren, bevor irgendeine Kampagnenoptimierung greifen kann. Eine dedizierte Landingpage pro Angebot löst das. Der Preis dafür ist einmalig, die Wirkung wirkt auf jede weitere Kampagne.
Sie beantworten verschiedene Fragen. Google Ads liefert Sichtbarkeit ab dem ersten Tag und lässt sich zu- und abschalten, kostet aber pro Klick und hört auf zu wirken, sobald das Budget stoppt. SEO braucht Monate, hält danach und wird pro zusätzlicher Anfrage mit der Zeit günstiger. Für die meisten Schweizer KMU ist die nüchterne Reihenfolge: Ads für schnelle Nachfrage und um herauszufinden, welche Suchbegriffe tatsächlich Kunden bringen — und genau auf diese Begriffe dann die langsamere SEO-Arbeit ausrichten. Wer nur eines finanzieren kann, entscheidet über den Zeithorizont: Brauchen Sie Anfragen in diesem Quartal oder in diesem Jahr?
In der Praxis fast immer ja. SEA steht für Search Engine Advertising und umfasst alle bezahlten Suchanzeigen; in der Schweiz entfällt der weitaus grösste Teil davon auf Google Ads, der Rest im Wesentlichen auf Microsoft Advertising für Bing. Eine SEA-Agentur Schweiz macht also dieselbe Arbeit wie eine Google Ads Agentur, nur unter dem breiteren Begriff. Der Unterschied wird erst relevant, wenn Bing für Sie ein nennenswerter Kanal ist — das ist im Schweizer Markt selten, lohnt sich aber zu prüfen, wenn Ihre Zielgruppe stark in Unternehmensumgebungen mit vorinstalliertem Edge arbeitet. Fragen Sie im Zweifel nach, welche Plattformen im Honorar enthalten sind.
Die Betreuung beginnt dort, wo der Aufbau endet. Monatlich gehören dazu: der Suchbegriff-Bericht durchgehen und neue negative Keywords setzen, Anzeigen und Assets austauschen, wo die Zahlen es nahelegen, Gebotsstrategie und Budgets nachziehen, das Conversion-Tracking auf Vollständigkeit prüfen und ein Bericht, der Anfragen und Kosten pro Anfrage zeigt statt Impressionen. Bei DLM Digital ist das eine feste Monatspauschale ab CHF 300, getrennt vom Werbebudget ausgewiesen und monatlich kündbar. Was die Betreuung ausdrücklich nicht ist: ein Automatismus. In einem ruhigen Konto sind manche Monate arm an Änderungen — dann steht das auch so im Bericht, statt Aktivität zu erfinden.
ROAS (Return on Ad Spend) ist das Verhältnis von Umsatz zu Werbeausgaben und lässt sich nicht allgemeingültig beziffern, weil er an Ihrer Marge hängt. Ein Handelsbetrieb mit 20 Prozent Marge braucht einen ROAS von 5, nur um die Werbekosten zu decken; ein Dienstleister mit 70 Prozent Marge ist bei 1,5 bereits profitabel. Sinnvoll ist deshalb, den Break-even-ROAS aus Ihrer eigenen Marge zu rechnen und erst dann ein Ziel darüber zu setzen. Wichtig ist ausserdem, welcher Umsatz gezählt wird: nur der erste Auftrag oder der Kundenwert über die Zeit. Beide Zahlen sind legitim, aber sie ergeben völlig verschiedene ROAS-Werte.
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