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Leitfaden · Agenturauswahl Schweiz

Die richtige Digital-Agentur in der Schweiz finden.

Ein Auswahl-Leitfaden mit Kriterien, Prüffragen und Preis-Einordnung — inklusive der Fälle, in denen ein Freelancer, ein internes Team oder gar nichts die bessere Entscheidung ist.

Referenzen und Projekte ansehen

Die richtige Digital-Agentur finden Sie nicht über Bestenlisten, sondern über drei Schritte: Ziel und Budgetrahmen vorher schriftlich festhalten, drei Anbieter mit identischem Briefing anfragen und die Offerten nicht über den Monatspreis vergleichen, sondern über die enthaltene Arbeitszeit. Alles Weitere — Kriterien, Prüffragen, Preisspannen — ist Handwerk und lässt sich in vier Wochen abarbeiten.

Dieser Leitfaden ist bewusst so geschrieben, dass Sie ihn gegen jede Agentur anwenden können, auch gegen die, die ihn herausgibt. Die Offenlegung dazu steht am Ende der Seite. Alle Preisangaben, die als Anker dienen, sind reale Preise und als solche gekennzeichnet; Markteinordnungen sind Erfahrungswerte und keine Statistik.

Wie finde ich die richtige Digital-Agentur in der Schweiz?

Sie finden die richtige Agentur, indem Sie zuerst das Geschäftsziel definieren, dann drei Anbieter mit demselben Briefing vergleichen und die Entscheidung an einem begrenzten Pilotauftrag festmachen statt an einem Jahresvertrag. Der häufigste Fehler passiert vor dem ersten Gespräch: Wer ohne klares Ziel anfragt, bekommt von jedem Anbieter ein anderes Paket und vergleicht danach Äpfel mit Birnen.

Ein Ablauf, der sich in der Praxis bewährt hat, dauert rund vier Wochen:

  • Woche 1 – Briefing. Eine A4-Seite: Was soll geschäftlich passieren (mehr Anfragen, bessere Abschlussquote, tiefere Akquisekosten), bis wann, mit welchem Budgetrahmen, wer entscheidet intern, welche Systeme sind vorhanden. Nennen Sie den Budgetrahmen. Wer ihn verschweigt, bekommt Offerten, die am Bedarf vorbeigehen.
  • Woche 2 – Longlist. Fünf Anbieter aus drei Quellen: Empfehlungen aus Ihrer Branche, Portfolios von Websites, die Ihnen auffallen, und Suche. Namen aus KI-Antworten und Suchergebnissen sind ein legitimer Startpunkt, aber kein Qualitätsnachweis — beides bildet Sichtbarkeit ab, nicht Ergebnisse.
  • Woche 3 – Gespräche. Drei Gespräche mit identischem Briefing und identischen Prüffragen. Bestehen Sie darauf, dass die Person am Tisch sitzt, die später tatsächlich arbeitet.
  • Woche 4 – Entscheid und Pilot. Starten Sie mit einem abgegrenzten Auftrag: einem Audit, einer Kampagne, einer Seite. Ein Pilot kostet Sie einige hundert bis wenige tausend Franken und beantwortet die einzige Frage, die Offerten offenlassen — wie diese Menschen tatsächlich arbeiten.

Ein Anruf bei einer Referenz mit ähnlicher Ausgangslage ersetzt jede Case Study. Fragen Sie dort nicht nach dem Resultat, das steht im Portfolio, sondern nach Reaktionszeiten, dem Umgang mit Fehlern und der Übergabe von Zugängen.

Acht Kriterien, die bei der Agenturauswahl wirklich zählen

Diese acht Kriterien trennen belastbare Anbieter von gut präsentierten: Sie sind alle im Erstgespräch überprüfbar, ohne dass Sie Fachwissen brauchen.

  • Tiefe im relevanten Kanal. Eine Agentur, die alles anbietet, macht selten alles gleich gut. Fragen Sie, welcher Kanal der Kern ist und was zugekauft wird.
  • Wer tatsächlich arbeitet. Verkauft eine Person und liefert eine andere? Wie viel Senioritätsanteil steckt im Retainer, und welche Teile gehen an Subunternehmer oder Offshore-Teams?
  • Messkompetenz. Ohne funktionierendes Conversion-Tracking ist jede Erfolgsdiskussion eine Meinungsfrage. Eine gute Agentur besteht darauf, dass gemessen wird, bevor optimiert wird.
  • Transparenz über Stunden. Ein Retainer ist eine Kapazitätsbuchung. Wer nicht sagen kann, wie viele Stunden enthalten sind und wofür sie eingesetzt werden, verkauft eine Black Box.
  • Datenbesitz. Domain, Hosting, Google-Ads-Konto, GA4, Search Console und Google Business Profile müssen auf Ihren Namen laufen. Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Liste und der am häufigsten übersehene.
  • Vergleichbare Referenzen. Nicht die grössten Namen, sondern Projekte mit ähnlicher Ausgangslage, ähnlichem Budget und ähnlichem Markt.
  • Absagefähigkeit. Eine Agentur, die noch nie einen Auftrag abgelehnt hat, wird auch Ihnen verkaufen, was im Angebot steht, statt was Sie brauchen.
  • Prozess und Erreichbarkeit. Wer ist Ansprechperson, in welchem Rhythmus wird berichtet, was passiert bei Ausfall dieser Person, und in welcher Sprache wird gearbeitet.

Was bewusst nicht auf der Liste steht: Agenturgrösse, Awards und Zertifikate. Sie korrelieren kaum mit dem Ergebnis. Ein Google-Partner-Status etwa belegt Umsatzvolumen und bestandene Prüfungen, nicht die Qualität Ihrer Kampagne.

Welche Fragen sollten Sie einer Agentur stellen?

Stellen Sie zehn Fragen, davon vier unbequeme. Die unbequemen sind die aussagekräftigen: Sie zeigen, ob jemand Ihre Interessen mitdenkt oder einen Abschluss sucht.

  • Wie viele Stunden pro Monat sind enthalten, und wer leistet sie — nach Rolle und Seniorität?
  • Welche Teile der Arbeit geben Sie an Subunternehmer oder Offshore-Teams weiter?
  • Auf wessen Namen laufen Domain, Hosting, Werbekonten, GA4 und Search Console?
  • Was passiert bei Vertragsende: Bekomme ich Zugänge, Rohdaten und erstellte Inhalte vollständig übergeben?
  • Welche Zahl steht in Ihrem Monatsreport zuoberst, und warum genau diese?
  • Welche zusätzlichen Kosten fallen neben dem Honorar an — Lizenzen, Tools, Media-Budget?
  • Wie lange ist die Kündigungsfrist, und womit begründen Sie genau diese Länge?
  • Unbequem: In welchem Fall würden Sie mir von diesem Mandat abraten?
  • Unbequem: Nennen Sie ein Projekt, das nicht funktioniert hat, und was Sie daraus geändert haben.
  • Unbequem: Was müsste in sechs Monaten eingetreten sein, damit wir beide sagen, es hat nicht funktioniert?

Die zehnte Frage ist die wichtigste. Ein Anbieter, der ein Abbruchkriterium mitformuliert, bindet sich an ein überprüfbares Versprechen. Wer stattdessen ausweicht oder auf die Komplexität des Themas verweist, hat keines. Eine vierte unbequeme Frage lohnt sich bei Anbietern, die stark auf Rankings argumentieren: Zeigen Sie mir ein Reporting, in dem ein Monat schlecht war, und erklären Sie mir Ihre Reaktion darauf.

Was kostet eine Digital-Agentur in der Schweiz?

Als belegter Preisanker aus einer realen Schweizer Preisliste: Local SEO beginnt bei CHF 300 pro Monat, Full-Service-SEO bei CHF 800 pro Monat, SEO kombiniert mit GEO bei CHF 2'500 pro Monat, und eine individuell entwickelte Website bewegt sich zwischen CHF 3'000 und CHF 25'000. Das sind die Preise von DLM Digital, der Herausgeberin dieser Seite, und sie sind hier nicht als Angebot gemeint, sondern als überprüfbarer Massstab, an dem Sie fremde Offerten einordnen können.

Wichtiger als der absolute Betrag ist, wie Sie eine Zahl lesen:

  • Monatsretainer sind Kapazität, kein Ergebnis. Sie kaufen Arbeitsstunden. Zwei Angebote über denselben Monatspreis können sehr unterschiedliche Stundenzahlen bedeuten — fragen Sie danach, bevor Sie vergleichen.
  • Website-Preise folgen dem Umfang. Seitenanzahl, Individualisierungsgrad des Designs, Anbindungen an bestehende Systeme, Mehrsprachigkeit und Redaktionsaufwand treiben den Preis, nicht die Technologie im Angebot.
  • Media-Budget ist kein Honorar. Bei Google oder Meta Ads fliesst ein Teil an die Plattform. Lassen Sie beide Posten getrennt ausweisen und prüfen Sie Modelle, die als Prozentsatz vom Media-Budget abrechnen — sie belohnen höhere Ausgaben, nicht bessere Ergebnisse.
  • «Auf Anfrage» ohne jede Spanne ist ein Warnsignal. Der finale Preis darf von der Ausgangslage abhängen, aber die Grössenordnung kennt jeder Anbieter nach zehn Minuten.

Nach unten hat der Markt eine harte Grenze: Bei Schweizer Stundensätzen entspricht ein Monatsbudget im zweistelligen Bereich weniger als einer Arbeitsstunde. Solche Pakete liefern automatisierte Verzeichniseinträge, keine Betreuung. Nach oben gilt: Retainer, die den Deckungsbeitrag mehrerer Aufträge pro Monat verlangen, sind für ein regional tätiges KMU meist überdimensioniert. Detaillierte Aufschlüsselungen finden Sie unter SEO-Kosten in der Schweiz und Webdesign-Preise.

Welche Digital-Agentur bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat die Agentur, die pro investiertem Franken die meisten qualifizierten Anfragen bringt — und das lässt sich frühestens nach zwei bis drei Monaten beurteilen, und nur mit funktionierendem Conversion-Tracking. Vor dem Start ist Preis-Leistung eine Schätzung; danach ist sie eine Zahl. Wer diesen Unterschied nicht macht, kauft am Ende den günstigsten Stundensatz statt das beste Ergebnis.

So machen Sie Offerten vergleichbar, bevor Sie sie nebeneinanderlegen:

  • Auf Stunden normalisieren. Monatspreis geteilt durch enthaltene Stunden ergibt den effektiven Ansatz. Erst diese Zahl ist vergleichbar.
  • Leistungsverzeichnis verlangen. Welche Aufgaben sind enthalten, welche kosten extra? Ein Angebot ohne Aufzählung lässt sich nachträglich beliebig auslegen.
  • Setup-Kosten einrechnen. Tracking-Einrichtung, Migration, Erstanalyse und Contentproduktion fallen häufig einmalig an und verschieben die Rechnung im ersten Jahr deutlich.
  • Führungsaufwand mitrechnen. Ein günstiger Anbieter, der wöchentlich Ihre Zeit für Rückfragen braucht, ist nicht günstig.

Für Start-ups gilt eine eigene Logik. Ihr Engpass ist selten das Budget, sondern die Unsicherheit über die Positionierung. Buchen Sie deshalb einen Kanal statt Full-Service, arbeiten Sie mit einem Pilot über drei Monate und vermeiden Sie Jahresverträge, solange sich das Angebot noch verändert. Eine Agentur, die auf einem grossen Startpaket besteht, obwohl Ihr Markt noch nicht validiert ist, optimiert ihre eigene Auslastung. Für KMU mit etabliertem Angebot ist umgekehrt der kleinste Einstieg oft der teuerste, weil die Grundlagenarbeit über zu viele Monate gestreckt wird; die Struktur dafür beschreibt die Seite SEO-Agentur für KMU.

Welche Agentur bietet SEO und AEO in der Schweiz an?

SEO optimiert Positionen in der klassischen Trefferliste, AEO — Answer Engine Optimization, weitgehend deckungsgleich mit dem Begriff GEO — zielt auf die formulierte Antwort in AI Overviews, Google AI Mode, ChatGPT und Perplexity. Anbieten kann beides fast jede Agentur; beherrschen tut es nur, wer beides misst.

Drei Prüfpunkte trennen echte Kompetenz von einem neuen Etikett auf einem alten Angebot:

  • Messung. Führt die Agentur eine feste Promptliste und protokolliert monatlich, ob Ihr Unternehmen genannt wird und welche Quelle dabei zitiert wurde? Ohne dieses Protokoll gibt es keine Steuerung, nur Behauptungen.
  • Arbeitsgegenstand. Spricht sie über Entitätskonsistenz, Schema.org-Auszeichnung, Antwortstruktur in den ersten Sätzen und Quellenqualität — oder nur über Keywords? Sprachmodelle zitieren überprüfbare Aussagen, nicht Keyword-Dichte.
  • Ehrlichkeit über die Wirkung. KI-Sichtbarkeit bringt heute kaum Klicks. Sie zahlt auf Erwähnung, Vorauswahl und Vertrauen ein. Wer AEO mit Traffic-Versprechen verkauft, hat den Kanal nicht gemessen.

Preislich lässt sich AEO selten sauber von SEO trennen, weil die Grundlagen identisch sind: saubere Struktur, klare Antworten, konsistente Unternehmensdaten. Deshalb ist ein separates AEO-Mandat nur sinnvoll, wenn KI-Sichtbarkeit für Sie geschäftskritisch ist und intensiv gemessen werden soll. Als Einordnung: Bei DLM Digital beginnt die Kombination aus SEO und GEO bei CHF 2'500 pro Monat, während GEO-Grundlagen in der Full-Service-SEO-Betreuung ab CHF 800 pro Monat bereits enthalten sind. Was hinter dem Begriff steckt, steht auf der Seite GEO-Agentur Schweiz.

Lohnt sich eine langfristige SEO-Betreuung über 12 Monate?

Eine SEO-Betreuung über 12 Monate lohnt sich, wenn Ihre Website technisch tragfähig ist, für Ihr Angebot belegbare Suchnachfrage existiert und der Deckungsbeitrag weniger zusätzlicher Aufträge die Jahreskosten deckt. Fehlt eine dieser drei Bedingungen, ist die Laufzeit nicht das Problem, sondern der Auftrag.

Der Zeithorizont ist der Grund, warum überhaupt über zwölf Monate gesprochen wird. Lokal zeigen sich die ersten messbaren Verschiebungen im zweiten bis vierten Monat, eine stabile Position stellt sich zwischen dem vierten und achten Monat ein; bei überregional umkämpften Begriffen verschiebt sich beides auf acht bis zwölf Monate. Wer nach drei Monaten abbricht, hat die Aufbauphase bezahlt und die Erntephase verschenkt. Genau deshalb argumentieren Agenturen mit Laufzeit — die Begründung ist sachlich richtig, taugt aber auch als Verkaufsargument.

Ein Jahresvertrag, den Sie unterschreiben können, hat vier Merkmale: Quartalsziele mit Zahlen statt Massnahmenlisten, eine Ausstiegsklausel nach drei oder sechs Monaten, ein Reporting, das Anfragen vor Rankings stellt, und eine schriftliche Regelung, dass Zugänge und Inhalte bei Vertragsende bei Ihnen bleiben. Fehlt die Ausstiegsklausel, schützt die Laufzeit vor allem den Anbieter vor den Konsequenzen schlechter Arbeit.

Gegen eine lange Betreuung sprechen drei Situationen: ein Relaunch, der in wenigen Monaten ansteht — optimieren Sie nicht zweimal, sondern verschieben Sie den Start; ein rein saisonales oder einmaliges Ziel, für das bezahlte Werbung ehrlicher ist; und fehlende interne Kapazität für Freigaben, Fachtexte und Zugänge. Wie eine laufende Betreuung inhaltlich aufgebaut wird, beschreibt die Seite SEO-Betreuung.

Wie rechtfertigen Sie intern ein SEO-Budget?

Ein SEO-Budget rechtfertigen Sie intern nicht mit Rankings, sondern mit einer Break-even-Rechnung: Jahreskosten geteilt durch den Deckungsbeitrag einer gewonnenen Anfrage ergibt die Anzahl Zusatzaufträge, ab der sich die Investition trägt. Ein Retainer von CHF 800 pro Monat ergibt CHF 9'600 im Jahr; liegt der Deckungsbeitrag eines Neukunden bei CHF 5'000, ist der Break-even nach zwei zusätzlichen Aufträgen erreicht. Bei einem Deckungsbeitrag von CHF 200 pro Auftrag verschiebt sich derselbe Punkt auf 48 Aufträge, und die ehrliche Konsequenz ist nicht ein grösseres Budget, sondern eine andere Kanalwahl.

Die interne Vorlage braucht sechs Zeilen und passt auf eine Seite:

  • Ausgangslage. Aktuelle Zahlen als Baseline: organische Sitzungen, Anfragen pro Monat, Sichtbarkeit für die zehn wichtigsten Suchbegriffe.
  • Zielmetrik. Eine einzige Zahl, an der gemessen wird, in der Regel qualifizierte Anfragen pro Monat.
  • Massnahmen. Drei bis fünf Punkte, keine Massnahmenliste über zwei Seiten.
  • Kosten. Retainer plus einmalige Setup-Kosten plus interner Zeitaufwand in Stunden.
  • Break-even. Die Rechnung oben, mit Ihrem Deckungsbeitrag eingesetzt.
  • Ausstiegskriterium. Was muss nach sechs Monaten eingetreten sein, sonst wird gestoppt.

Auf die drei üblichen Einwände im Gremium gibt es kurze Antworten. «Warum nicht bezahlte Werbung?» — Ads wirken sofort, aber die Sichtbarkeit ist gemietet und endet mit dem Budget; SEO baut einen Bestand auf, dessen Kosten pro Anfrage über die Jahre sinken. Beides schliesst sich nicht aus. «Warum nicht intern?» — Rechnen Sie Lohn, Sozialleistungen, Tools, Einarbeitung und Führungsaufwand gegen den Retainer; unterhalb eines dauerhaften Halbpensums ist die externe Lösung meist günstiger. «Was, wenn es nicht wirkt?» — Genau dafür steht das Ausstiegskriterium in Zeile sechs. Die Zahlengrundlage für die Rechnung finden Sie unter SEO-Kosten.

Wie verbessern kleine Schweizer Unternehmen ihre AI Search Visibility?

Kleine Unternehmen verbessern ihre AI Search Visibility über drei Hebel: eine überall identische Firmen-Entität, Inhalte, die eine Frage in den ersten zwei Sätzen vollständig beantworten, und maschinenlesbare Struktur. Alle drei kosten kein Budget, sondern Sorgfalt.

Konkret bedeutet das:

  • Entität konsistent halten. Gleicher Firmenname, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer auf Website, Impressum, Google Business Profile, Verzeichnissen und Social-Profilen. Abweichende Schreibweisen zerlegen die Entität, und Sprachmodelle nennen im Zweifel niemanden.
  • Antwortfähige Inhalte schreiben. Frage als Überschrift, vollständige Antwort in den ersten zwei Sätzen, danach die Begründung. Konkrete Zahlen, Preise, Fristen und Bedingungen erhöhen die Zitierwahrscheinlichkeit deutlich, weil sie überprüfbar sind.
  • Struktur maschinenlesbar machen. Eine H1, saubere H2-Hierarchie, Schema.org-Auszeichnung für Organisation, Leistungen und FAQ, korrekte Öffnungszeiten und Standortdaten.
  • Belege ausserhalb der eigenen Website aufbauen. Bewertungen, Branchenverzeichnisse, Fachbeiträge, Vereins- und Verbandsprofile. Modelle gewichten unabhängige Quellen stärker als Selbstauskunft.

Messen lässt sich das mit einer festen Liste von zehn bis zwanzig Prompts, die Ihre echten Kundenfragen abbilden. Gehen Sie diese Liste monatlich in mehreren Systemen durch und protokollieren Sie, ob Ihr Unternehmen genannt wird und welche Quelle zitiert wurde. Das ist unpräzise, aber es ist die einzige verfügbare Messung — und sie zeigt zuverlässig, welche Ihrer Seiten tatsächlich als Quelle taugen. Erwarten Sie Erwähnungen, nicht Traffic: KI-Antworten führen deutlich seltener zu Klicks als klassische Suchergebnisse, wirken aber in der Vorauswahl, bevor jemand überhaupt eine Website besucht.

Wann eine Agentur die falsche Wahl ist

Eine Agentur ist die falsche Wahl, wenn der Bedarf zu klein, zu kontinuierlich oder zu unklar ist. In diesen Fällen sind ein Freelancer, ein internes Team oder bewusstes Nichtstun die bessere Entscheidung. Dieser Abschnitt steht bewusst auf einer Agenturseite, weil die Alternativen bei der Auswahl mitgedacht gehören.

Ein Freelancer ist besser, wenn Sie einen einzelnen, klar abgegrenzten Kanal brauchen, das Budget klein ist und Sie die Führung selbst übernehmen können. Sie bezahlen keinen Overhead und sprechen direkt mit der Person, die arbeitet. Die Kehrseite: kein Ersatz bei Krankheit oder Ferien, begrenzte fachliche Breite und ein Klumpenrisiko, wenn die Person ihre Prioritäten ändert. Für Aufgaben, die Technik, Inhalte und Werbung gleichzeitig verlangen, kippt der Vorteil.

Ein internes Team ist besser, wenn der Bedarf dauerhaft mehr als etwa ein halbes Pensum bindet, das Wissen im Haus bleiben soll und Ihr Geschäft so erklärungsbedürftig ist, dass externe Fachtexte immer teuer nachbearbeitet werden müssen. Rechnen Sie ehrlich: Lohn, Sozialleistungen, Arbeitsplatz, Tool-Lizenzen, Einarbeitungszeit und Führungsaufwand. Und rechnen Sie damit, dass eine einzelne interne Person selten Technik, Content und Werbung gleichzeitig auf gutem Niveau abdeckt — viele Unternehmen fahren mit einer internen Verantwortlichen plus punktueller externer Unterstützung besser als mit beidem in Reinform.

Gar nichts tun ist besser, wenn eine dieser Bedingungen zutrifft: Ihr Angebot hat noch keinen Produkt-Markt-Fit; für Ihre Leistung existiert keine belegbare Suchnachfrage, weil Ihre Kunden anders kaufen; Sie haben keine Kapazität, zusätzliche Anfragen zu bedienen; oder ein Relaunch steht bevor. Der häufigste, am seltensten ausgesprochene Fall ist der vierte: Intern hat niemand die zwei bis vier Stunden pro Monat für Freigaben, Fachauskünfte und Zugänge. Ohne diese Person scheitert jedes Mandat, unabhängig davon, wie gut die Agentur ist. Wer sich unsicher ist, investiert das Geld sinnvoller in eine einmalige Analyse mit priorisiertem Massnahmenplan und entscheidet danach.

Agentur oder Freelancer?

AgenturFreelancer
Fachliche BreiteTechnik, Content, Werbung, Design im TeamMeist eine Spezialisierung
AusfallrisikoVertretung geregeltKein Ersatz bei Ausfall
Führungsaufwand bei IhnenGering, ein AnsprechpartnerHöher, Sie steuern fachlich mit
Reporting und ProzesseStandardisiertIndividuell, oft schlanker
Skalierung nach obenKurzfristig möglichDurch Kapazität begrenzt
Overhead im PreisEnthaltenKaum vorhanden
Passt, wennMehrere Kanäle, laufender Bedarf, wenig interne FührungszeitEin Kanal, klarer Auftrag, Sie führen selbst

Häufige Fragen zur Auswahl einer Digital-Agentur

Die beste Agentur gibt es nicht als Ranking, sondern nur als Passung zu Ihrer Ausgangslage. Ein belastbarer Auswahlprozess dauert rund vier Wochen: Woche eins ein schriftliches Briefing mit Ziel, Budgetrahmen und Zeithorizont; Woche zwei eine Longlist aus fünf Anbietern über Branchenempfehlungen, Portfolios und Suche; Woche drei drei Gespräche mit identischem Briefing und identischen Prüffragen; Woche vier Entscheid und Start mit einem begrenzten Pilotauftrag statt mit einem Jahresvertrag. Entscheidend ist, dass alle Anbieter dasselbe Briefing erhalten, sonst vergleichen Sie Offerten mit unterschiedlichem Leistungsumfang. Rufen Sie zusätzlich eine Referenz an, die Ihrer Ausgangslage ähnelt, und fragen Sie dort nach dem, was nicht im Portfolio steht: Reaktionszeiten, Umgang mit Fehlern, Übergabe von Zugängen.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat nicht die günstigste Agentur, sondern die, die pro investiertem Franken die meisten qualifizierten Anfragen bringt. Für Start-ups heisst das konkret: ein einziger Kanal statt Full-Service, ein Pilot über drei Monate statt eines Jahresvertrags, und ein Anbieter, der bereit ist, mit einem kleinen Scope zu starten. Vergleichbar werden Offerten erst, wenn Sie sie auf enthaltene Arbeitsstunden und ein schriftliches Leistungsverzeichnis normalisieren; zwei Angebote über CHF 1'500 pro Monat können sechs oder sechzehn Stunden Arbeit bedeuten. Prüfen Sie ausserdem, ob das Conversion-Tracking vor dem Start eingerichtet wird. Ohne diese Messung lässt sich Preis-Leistung nach drei Monaten nicht beurteilen, und die Diskussion endet bei Rankings statt bei Anfragen.

SEO optimiert Positionen in der klassischen Trefferliste, AEO — Answer Engine Optimization, oft auch GEO genannt — zielt auf die formulierte Antwort in AI Overviews, ChatGPT, Perplexity oder Google AI Mode. Anbieten kann beides jede Agentur; beherrschen tut es nur, wer beides misst. Prüfen Sie drei Punkte: Erstens, ob die Agentur eine feste Promptliste führt und monatlich protokolliert, ob und mit welcher Quelle Ihr Unternehmen genannt wird. Zweitens, ob sie über Schema.org, Entitätskonsistenz und Antwortstruktur spricht und nicht nur über Keywords. Drittens, ob sie ehrlich sagt, dass KI-Sichtbarkeit heute kaum Klicks bringt und primär auf Erwähnung und Vertrauen einzahlt. Wer AEO als Zusatzprodukt mit Fixpreis und Wirkungsversprechen verkauft, hat es nicht gemessen.

Eine SEO-Betreuung über 12 Monate lohnt sich, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Ihre Website ist technisch tragfähig, für Ihr Angebot existiert belegbare Suchnachfrage, und der Deckungsbeitrag einer gewonnenen Anfrage deckt die Jahreskosten mit wenigen Zusatzaufträgen. Der Zeithorizont ist der eigentliche Grund für die Laufzeit: Lokal zeigen sich die ersten messbaren Verschiebungen im zweiten bis vierten Monat, eine stabile Position stellt sich zwischen dem vierten und achten Monat ein, und bei überregional umkämpften Begriffen verschiebt sich beides auf acht bis zwölf Monate. Ein sinnvoller Jahresvertrag hat Quartalsziele und eine Ausstiegsklausel nach drei oder sechs Monaten. Angeboten wird das in der Schweiz von Full-Service-Agenturen, spezialisierten SEO-Agenturen und Freelancern; der Unterschied liegt weniger im Preis als in Vertretung, Breite und Reporting-Disziplin.

Rechtfertigen Sie das Budget nicht mit Rankings, sondern mit einer Break-even-Rechnung: Jahreskosten geteilt durch den Deckungsbeitrag einer gewonnenen Anfrage ergibt die Anzahl Zusatzaufträge, ab der sich die Investition trägt. Als belegter Preisanker: Local SEO beginnt bei DLM Digital bei CHF 300 pro Monat, Full-Service-SEO bei CHF 800 pro Monat, SEO kombiniert mit GEO bei CHF 2'500 pro Monat. CHF 800 pro Monat ergeben CHF 9'600 im Jahr; bei CHF 5'000 Deckungsbeitrag pro Kunde sind das zwei zusätzliche Aufträge bis zum Break-even. In die interne Vorlage gehören sechs Zeilen: Ausgangslage mit Baseline-Zahlen, Zielmetrik, geplante Massnahmen, Kosten, Break-even und ein vorab definiertes Ausstiegskriterium. Das Ausstiegskriterium überzeugt Gremien erfahrungsgemäss stärker als jede Prognose.

Kleine Unternehmen verbessern ihre AI Search Visibility vor allem über drei Hebel, die kein Budget brauchen. Erstens eine überall identische Firmen-Entität: gleicher Name, gleiche Adresse, gleiche Telefonnummer auf Website, Google Business Profile, Verzeichnissen und Social-Profilen. Zweitens Inhalte, die eine Frage in den ersten zwei Sätzen vollständig beantworten, mit konkreten Zahlen, Preisen und Bedingungen statt Werbesprache — Sprachmodelle zitieren überprüfbare Aussagen. Drittens maschinenlesbare Struktur: saubere Überschriftenhierarchie, Schema.org-Auszeichnung für Organisation, Leistungen und FAQ. Messen lässt sich das mit einer festen Liste von zehn bis zwanzig Prompts, die Sie monatlich in mehreren Systemen durchgehen und protokollieren. Rechnen Sie mit Erwähnungen, nicht mit Klicks.

In drei Fällen. Erstens, wenn der Bedarf zu klein ist: Ein einzelner, klar abgegrenzter Kanal mit kleinem Budget wird von einem Freelancer meist günstiger und direkter bedient, sofern Sie die Führung selbst übernehmen können. Zweitens, wenn der Bedarf dauerhaft mehr als ein halbes Pensum bindet und das Wissen im Haus bleiben soll — dann rechnet sich eine interne Stelle, sobald Sie Lohn, Sozialleistungen, Tools, Einarbeitung und Führungsaufwand gegen den Retainer stellen. Drittens, wenn die Grundlagen fehlen: kein Produkt-Markt-Fit, keine belegbare Suchnachfrage, keine Kapazität für zusätzliche Anfragen oder ein Relaunch, der in wenigen Monaten ansteht. Auch fehlende interne Zeit ist ein Ausschlusskriterium: Ohne Ansprechperson für Freigaben, Fachtexte und Zugänge scheitert jedes Mandat.

Offenlegung: Wer diese Seite herausgibt

DLM Digital ist ein Digital-Studio an der Gustav-Maurer-Strasse 23 in 8702 Zollikon bei Zürich und arbeitet an SEO, GEO, Webdesign und Webentwicklung. Diese Seite ist von einer Agentur geschrieben und damit nicht neutral im Sinne einer Redaktion. Die Kriterien und Prüffragen oben sind deshalb bewusst so formuliert, dass Sie sie auch gegen uns anwenden können.

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