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CPM (Tausend-Kontakt-Preis).
CPM (Cost per Mille) ist der Preis für tausend Einblendungen einer Anzeige. Die Formel lautet: Werbekosten geteilt durch Anzahl Impressionen, mal 1'000. Der CPM ist die Leitwährung von Reichweitenwerbung auf Social Media, YouTube und im Display-Netzwerk.
CPM (Tausend-Kontakt-Preis) — ausführlich erklärt
Der Tausend-Kontakt-Preis stammt aus der klassischen Werbung: Schon bei Zeitungsinseraten und Plakaten wurde verglichen, was es kostet, tausend Menschen zu erreichen. Online heisst die Masseinheit CPM, wobei das «M» für das lateinische mille steht. Wer für CHF 150 insgesamt 30'000 Einblendungen erhält, bezahlt einen CPM von CHF 5. Ob diese Einblendungen auch gesehen wurden, ist eine andere Frage — dafür gibt es den vCPM, der nur sichtbare Impressionen zählt.
Neben dem CPM gibt es zwei weitere gängige Abrechnungslogiken: den CPC, bei dem pro Klick bezahlt wird, und den CPA, der die Kosten pro Abschluss beschreibt. Der CPM ist der früheste dieser Werte und sagt am wenigsten über den Geschäftserfolg aus. Er misst, wie günstig man Aufmerksamkeit einkauft, nicht, ob daraus Anfragen werden. Ein tiefer CPM kann schlicht bedeuten, dass die Anzeige einem Publikum gezeigt wird, um das kaum ein Werbetreibender konkurriert — oft aus gutem Grund.
Trotzdem ist der CPM eine nützliche Diagnosegrösse. Steigt er bei gleichem Publikum plötzlich stark an, ist der Wettbewerb gewachsen, etwa vor Weihnachten oder vor dem Black Friday. Unterscheidet er sich stark zwischen zwei Zielgruppen, zeigt das, wie umkämpft sie sind. Und in Kombination mit der Klickrate ergibt sich der Klickpreis: Ein höherer CPM kann sich lohnen, wenn deutlich mehr Menschen klicken.
Für KMU ist der CPM vor allem bei Kampagnen relevant, deren Ziel Bekanntheit ist, etwa bei der Eröffnung eines Restaurants oder dem Markteintritt in einer neuen Region. Bei Kampagnen mit dem Ziel Anfrage oder Kauf sollte der CPM nicht das Steuerungskriterium sein, sondern der Preis pro Anfrage oder der Umsatz pro eingesetztem Franken.
Beispiel: CPM richtig lesen
Angenommen, ein Fitnessstudio in Winterthur testet zwei Zielgruppen auf Instagram. Zielgruppe A hat einen CPM von CHF 4, Zielgruppe B einen von CHF 9. Auf den ersten Blick wirkt A doppelt so effizient. Die Klickrate liegt bei A aber bei 0,4 Prozent, bei B bei 1,5 Prozent, und von B melden sich deutlich mehr Personen für ein Probetraining an. Pro Anmeldung ist B damit günstiger — obwohl jeder Kontakt teurer ist.
Die Lehre: Der CPM ist ein Eingangswert, kein Ergebnis. Erst das Zusammenspiel mit Klickrate, Conversion und Auftragswert zeigt, welcher Kanal rentiert. Diese Rechnung machen wir in der Digital-Marketing-Beratung, bevor Budget verschoben wird; bei Suchanzeigen steuern wir im Rahmen der Google-Ads-Betreuung ohnehin nach Kosten pro Anfrage statt nach CPM.
Weiterführende Seite
ImpressionenHäufige Fragen zu CPM (Tausend-Kontakt-Preis)
Werbekosten geteilt durch die Anzahl Impressionen, multipliziert mit 1'000. Beispiel: CHF 240 Kosten bei 60'000 Impressionen ergeben einen CPM von CHF 4.
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Der CPM hängt von Plattform, Zielgruppe, Saison und Format ab und kann sich innerhalb eines Kontos um ein Mehrfaches unterscheiden. Sinnvoller als ein Branchenwert ist der Vergleich mit den eigenen Vorperioden und die Frage, was pro Anfrage oder Verkauf übrig bleibt.
Das hängt vom Kampagnenziel ab. Kampagnen mit dem Ziel Reichweite oder Videoansichten werden meist pro tausend Impressionen abgerechnet, Suchkampagnen und viele Traffic-Kampagnen pro Klick. Unabhängig von der Abrechnung lässt sich jeder Wert in den anderen umrechnen, sofern Impressionen und Klicks bekannt sind.
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