Kontakt
Was interessiert Sie?
Conversion.
Eine Conversion ist eine vorher festgelegte, wertvolle Handlung eines Website-Besuchers — zum Beispiel eine Anfrage, ein Kauf, eine Buchung oder ein Anruf. Was als Conversion zählt, bestimmt jedes Unternehmen selbst; davon hängen alle Auswertungen und automatischen Gebotsstrategien ab.
Conversion — ausführlich erklärt
Das Wort Conversion bedeutet Umwandlung: Aus einem Besucher wird ein Interessent, ein Kunde oder ein Abonnent. In der Webanalyse und in Werbekonten ist eine Conversion ein technisch messbares Ereignis, das für diese Umwandlung steht. Der Anteil der Besuche, die zu einer Conversion führen, ist die Conversion-Rate. Die Kosten dafür beschreibt der CPA.
Man unterscheidet Makro- und Mikro-Conversions. Makro-Conversions sind die eigentlichen Geschäftsziele: Kauf, Offertanfrage, Terminbuchung. Mikro-Conversions sind Zwischenschritte, die auf Interesse hindeuten: ein Klick auf die Telefonnummer, das Herunterladen einer Preisliste, das Ansehen eines Produktvideos. Mikro-Conversions sind nützlich, um früh zu erkennen, ob eine Seite funktioniert — sie dürfen aber nie mit den eigentlichen Zielen in denselben Topf geworfen werden.
Genau dieser Fehler ist in der Praxis häufig. Zählt ein Google-Ads-Konto jeden Seitenaufruf der Kontaktseite als Conversion, meldet es glänzende Zahlen, und die automatische Gebotsstrategie optimiert auf Besuche statt auf Anfragen. Eine saubere Definition legt fest, welche Ereignisse als primäre Conversion für die Steuerung zählen und welche nur beobachtet werden. Diese Trennung ist in Google Ads, Meta und GA4 einstellbar.
Viele Conversions passieren nicht auf der Website: Ein Anruf, ein Besuch im Laden, eine Zusage per E-Mail. Solche Offline-Conversions lassen sich zurück in die Werbesysteme spielen, etwa indem aus dem CRM gemeldet wird, welche Anfrage zum Auftrag wurde. Das ist aufwendiger, liefert aber die ehrlichste Grundlage für Budgetentscheidungen.
Beispiel: Conversions für einen Handwerksbetrieb definieren
Angenommen, ein Elektroinstallateur bekommt Aufträge über drei Wege: Kontaktformular, Anruf und WhatsApp. Er definiert das abgeschickte Formular und den Klick auf die Telefonnummer auf dem Handy als primäre Conversions. Das Öffnen der Seite «Preise» und das Herunterladen der Checkliste zur E-Mobilität zählen als Mikro-Conversions, die nur beobachtet werden.
Einmal im Monat wird im CRM markiert, welche Anfragen zu Aufträgen wurden. So zeigt sich nach einigen Monaten, welcher Kanal nicht nur Anfragen, sondern Umsatz bringt. Die technische Umsetzung beschreibt Conversion Tracking Agentur Zürich, die Verbesserung der Seiten selbst Conversion-Rate-Optimierung.
Weiterführende Seite
Conversion-RateHäufige Fragen zu Conversion
Die Conversion ist die einzelne Handlung, etwa eine Anfrage. Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besuche oder Klicks, die zu einer Conversion führen. Zehn Anfragen bei 500 Besuchen ergeben eine Conversion-Rate von 2 Prozent.
Ja, wenn er als solche definiert und gemessen wird. Messbar ist bei Websites meist der Klick auf die Telefonnummer, nicht das tatsächliche Gespräch. Für echte Anrufdaten braucht es eine Anrufverfolgung oder eine manuelle Erfassung im CRM.
So wenige wie möglich als primäre Conversion — meist ein bis drei. Weitere Ereignisse können beobachtet werden, sollten aber die Gebotssteuerung nicht beeinflussen. Zu viele gleichgewichtete Conversions verwässern die Aussage.
Weitere Begriffe mit „C“
CLS (Cumulative Layout Shift)
CLS ist eine der drei Core Web Vitals von Google und misst die visuelle Stabilität einer Seite. Er q...
CMS (Content Management System)
Ein CMS (Content Management System, deutsch Redaktionssystem) ist eine Software, mit der Sie Texte, ...
CDN (Content Delivery Network)
Ein CDN ist ein globales Netzwerk von Servern, das Ihre Website-Dateien möglichst nah beim Nutzer au...
Bereit für Ihr Projekt?
Wenden Sie dieses Wissen auf Ihre Website an — DLM Digital hilft Ihnen dabei.
Conversion in der Praxis
Wie der Begriff im Alltag von Schweizer KMU auftaucht — vertieft in Artikeln aus dem DLM Magazin.