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YouTube Ads.
YouTube Ads sind Videoanzeigen auf YouTube, die über Google Ads gebucht werden. Es gibt überspringbare und nicht überspringbare Spots vor oder während eines Videos, kurze Bumper-Anzeigen von sechs Sekunden und Anzeigen in den Suchergebnissen und Empfehlungen von YouTube.
YouTube Ads — ausführlich erklärt
Videoanzeigen auf YouTube werden nicht in einem eigenen System gebucht, sondern in Google Ads. Die wichtigsten Formate: überspringbare In-Stream-Anzeigen, die nach fünf Sekunden übersprungen werden können; nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen von bis zu 15 Sekunden; Bumper-Anzeigen von sechs Sekunden; In-Feed-Anzeigen, die als Vorschaubild in der Suche und bei den Empfehlungen erscheinen; und Shorts-Anzeigen zwischen Kurzvideos.
Abgerechnet wird je nach Format unterschiedlich. Bei überspringbaren Anzeigen zahlt man in der Regel nur, wenn jemand mindestens 30 Sekunden zuschaut, das ganze Video sieht oder klickt. Bumper und nicht überspringbare Anzeigen werden meist nach Tausend Einblendungen abgerechnet (CPM). Ausrichten lässt sich die Werbung nach Interessen, nach Themen, nach Suchverhalten bei Google und auf eigene Listen wie frühere Websitebesucher.
Ein Beispiel: Eine Küchenbauerin zeigt Besuchern ihrer Website, die die Seite «Küchenplanung» angesehen, aber keine Beratung gebucht haben, eine 20-Sekunden-Anzeige mit einer fertigen Küche und dem Satz «Termin im Showroom buchen». Das ist Retargeting mit Video: Es erreicht wenige, aber bereits interessierte Menschen und bringt eher Anfragen als eine breite Ausspielung an alle Kochinteressierten.
Für viele KMU ist YouTube kein Einstiegskanal. Ein Video kostet Produktionsaufwand, und die Wirkung zeigt sich oft indirekt, über mehr Markensuchen und bessere Ergebnisse anderer Kanäle. Sinnvoll wird es, wenn ein Produkt erklärt oder gezeigt werden muss, wenn bereits Videomaterial existiert oder wenn die Suchkampagnen ausgereizt sind. Ob Video überhaupt in den Kanalmix passt, ist eine Frage für die Digital-Marketing-Beratung; messen lässt sich die Wirkung nur mit sauberem Conversion-Tracking.
Weiterführende Seite
Display-WerbungHäufige Fragen zu YouTube Ads
Das Budget ist frei wählbar und wird direkt an Google bezahlt. Bei überspringbaren Anzeigen zahlt man meist erst, wenn jemand 30 Sekunden zuschaut oder klickt. Feste Preise gibt es nicht, weil die Kosten in einer Auktion entstehen; verlässliche Schweizer Durchschnittswerte veröffentlicht Google nicht.
Die Botschaft sollte in den ersten fünf Sekunden stehen, weil danach übersprungen werden kann. Für überspringbare Anzeigen sind 15 bis 30 Sekunden üblich, Bumper-Anzeigen sind auf sechs Sekunden begrenzt.
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YouTube Ads in der Praxis
Wie der Begriff im Alltag von Schweizer KMU auftaucht — vertieft in Artikeln aus dem DLM Magazin.