Retargeting.
Retargeting (Remarketing) zeigt gezielte Werbeanzeigen an Nutzer, die Ihre Website bereits besucht haben — aber noch nicht konvertiert sind. Es erinnert potenzielle Kunden an Ihr Angebot und bringt sie zurück auf Ihre Website.
Retargeting — ausführlich erklärt
Retargeting (auch: Remarketing) ist eine Online-Werbestrategie, bei der Nutzer, die Ihre Website bereits besucht haben, gezielt mit Anzeigen auf anderen Websites, in Social Media oder in der Google-Suche angesprochen werden. Die Logik: Ein Nutzer besucht Ihre Seite (z.B. Produktseite, Angebotsseite), verlässt sie ohne Conversion. In den folgenden Tagen/Wochen sieht er Ihre Anzeigen auf anderen Websites — das erinnert ihn an Ihr Angebot und erhöht die Chance auf eine Rückkehr und Conversion.
Retargeting-Plattformen: Google Ads (Display-Netzwerk + YouTube + Search), Meta Ads (Facebook + Instagram), LinkedIn Ads (für B2B) und diverse Programmatic-Plattformen. Durch den Wegfall von Third-Party-Cookies wird Retargeting 2026 zunehmend auf First-Party-Data und Server-Side Tracking angewiesen. Google bietet mit 'Customer Match' und 'Similar Audiences' (jetzt 'Optimized Targeting') datenschutzkonforme Alternativen. Meta nutzt die Conversions API als Server-to-Server-Lösung.
Für Schweizer KMU ist Retargeting oft der Kanal mit dem besten ROI: Die Zielgruppe kennt Ihr Unternehmen bereits — die Conversion Rate ist 2–5× höher als bei Cold Traffic. Typische Retargeting-Strategie: Alle Besucher der letzten 30 Tage (allgemeines Retargeting), Besucher bestimmter Seiten (produktspezifisches Retargeting), Warenkorbabbrecher (höchste Priorität), E-Mail-Listen (Customer Match). DLM Digital empfiehlt: 10–20% des Werbebudgets für Retargeting reservieren — es ist fast immer der effizienteste Spend.
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Google Ads AgenturHäufige Fragen zu Retargeting
Klassisch: Ein Tracking-Pixel (JavaScript-Code) auf Ihrer Website setzt ein Cookie im Browser des Besuchers. Wenn der Nutzer später andere Websites besucht, erkennt das Werbenetzwerk (Google, Meta) den Cookie und zeigt Ihre Anzeige. 2026: Durch Cookie-Einschränkungen nutzen moderne Setups Server-Side Tracking (Conversions API) und First-Party-Daten. Der Nutzer muss über ein Cookie-Banner einwilligen (Consent-Pflicht).
Als Faustregel: 10–20% Ihres gesamten Werbebudgets. Retargeting ist kostengünstig, weil die Zielgruppe klein und qualifiziert ist. Typische Kosten: Google Display Retargeting: 0.50–2.00 CHF/Klick. Meta Retargeting: 0.30–1.50 CHF/Klick. LinkedIn Retargeting: 2–8 CHF/Klick. Der CPL (Cost per Lead) ist bei Retargeting typischerweise 50–70% günstiger als bei Cold-Traffic-Kampagnen.
Es kann — deshalb ist Frequenz-Kontrolle wichtig. Best Practices: Frequency Capping einrichten (max. 3–5 Impressionen/Tag/Nutzer), Retargeting-Dauer begrenzen (30–90 Tage, danach sinkt die Relevanz), verschiedene Anzeigenvarianten nutzen (nicht immer dieselbe Anzeige) und 'Burn Pixel' setzen (Retargeting stoppt nach der Conversion). Gut gemachtes Retargeting wird als hilfreich wahrgenommen — schlechtes als stalking.
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