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Microsoft Advertising (Bing Ads).
Microsoft Advertising, früher Bing Ads, ist die Werbeplattform von Microsoft. Anzeigen erscheinen in der Suchmaschine Bing, bei Partnern wie Yahoo und DuckDuckGo sowie im KI-Assistenten Copilot. Die Bedienung ähnelt Google Ads; Kampagnen lassen sich von dort importieren.
Microsoft Advertising (Bing Ads) — ausführlich erklärt
Microsoft Advertising funktioniert nach demselben Prinzip wie Google Ads: Werbetreibende buchen Suchbegriffe, schreiben Anzeigen und zahlen pro Klick. Ausgespielt wird in Bing, in Suchmaschinen, die Bing-Ergebnisse nutzen, und zunehmend in Microsoft Copilot. Dazu kommt das Microsoft Audience Network mit Anzeigen in Outlook, MSN und auf Partnerseiten.
Ein praktischer Vorteil ist der Import: Bestehende Google-Ads-Kampagnen lassen sich mit wenigen Klicks übernehmen, inklusive Keywords, Anzeigen und Budgets. Danach sollte man allerdings nachsteuern, weil Suchvolumen und Klickpreise anders sind. Auf Bing ist das Volumen in der Schweiz deutlich kleiner als bei Google; dafür ist die Konkurrenz in vielen Nischen geringer.
Ein Beispiel: Ein Treuhandbüro, das Firmenkunden sucht, importiert seine Google-Kampagne «Buchhaltung KMU Zürich» zu Microsoft Advertising. Bing wird häufig auf Firmenrechnern mit Windows und Edge genutzt, weil es dort voreingestellt ist. Nach zwei Monaten zeigt sich, ob die zusätzlichen Klicks zu Anfragen führen. Wenn ja, bleibt die Kampagne mit kleinem Budget aktiv, wenn nicht, wird sie pausiert. (Anschauungsbeispiel, kein Kundenfall.)
Microsoft Advertising ist eine Ergänzung, kein Ersatz. Sinnvoll ist es, wenn Google Ads bereits sauber läuft und die guten Begriffe ausgeschöpft sind, besonders im B2B-Umfeld. Für ein KMU mit sehr kleinem Budget bringt es meist mehr, zuerst das Google-Konto zu verbessern. Ob sich Bing zusätzlich lohnt, zeigen erst die Zahlen der bestehenden Kampagnen, und die gibt es nur mit sauberem Conversion-Tracking. Wie sich die Kanäle sinnvoll aufteilen, ist Thema der Digital-Marketing-Beratung.
Weiterführende Seite
SEA (Suchmaschinenwerbung)Häufige Fragen zu Microsoft Advertising (Bing Ads)
Als Ergänzung oft ja, als einziger Kanal selten. Das Suchvolumen ist kleiner als bei Google, die Klickpreise sind in manchen Branchen tiefer. Am meisten bringt es im B2B-Bereich und wenn eine funktionierende Google-Ads-Kampagne importiert werden kann.
Ja. Microsoft Advertising bietet einen Import aus Google Ads an, der Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords und Anzeigen übernimmt und auf Wunsch regelmässig synchronisiert. Gebote und Budgets sollten danach separat geprüft werden.
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Microsoft Advertising (Bing Ads) in der Praxis
Wie der Begriff im Alltag von Schweizer KMU auftaucht — vertieft in Artikeln aus dem DLM Magazin.