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LinkedIn Ads.
LinkedIn Ads sind bezahlte Anzeigen auf LinkedIn, die über den Campaign Manager geschaltet werden. Ihr Vorteil ist das berufliche Targeting: Zielgruppen lassen sich nach Funktion, Hierarchiestufe, Branche, Unternehmensgrösse oder sogar nach einzelnen Firmen eingrenzen.
LinkedIn Ads — ausführlich erklärt
Keine andere Werbeplattform kennt die berufliche Rolle ihrer Nutzer so genau wie LinkedIn, weil die Mitglieder ihren Arbeitgeber, ihre Position und ihre Branche selbst angeben. Daraus entsteht die besondere Stärke von LinkedIn Ads: Eine Kampagne kann gezielt Geschäftsführer von Bauunternehmen mit 20 bis 200 Mitarbeitenden in der Deutschschweiz ansprechen. Bei Google oder Meta ist eine solche Eingrenzung kaum möglich.
Die wichtigsten Formate sind gesponserte Beiträge im Feed (Bild, Video, Dokument, Karussell), Nachrichten-Anzeigen in den Posteingang und Textanzeigen am Rand. Besonders verbreitet sind Lead-Gen-Formulare: Der Nutzer klickt und sieht ein Formular, das bereits mit seinen Profildaten ausgefüllt ist. Das senkt die Hürde stark, führt aber auch zu Kontakten, die eher aus Neugier als aus Absicht entstanden sind.
Die Kehrseite ist der Preis. Klicks auf LinkedIn sind im Vergleich zu anderen Plattformen teuer, und kleine Zielgruppen in der Schweiz sind schnell ausgeschöpft. LinkedIn Ads rechnen sich deshalb vor allem dort, wo ein einzelner Auftrag einen hohen Wert hat und der Verkaufsprozess ohnehin mehrere Gespräche umfasst — Software, Beratung, Industrie, Recruiting.
Erfolgreiche LinkedIn-Kampagnen verkaufen selten direkt. Häufiger bieten sie etwas mit Nutzen für die Zielgruppe an — eine Studie, eine Checkliste, ein Webinar — und bauen damit eine Beziehung auf, aus der später Gespräche entstehen. Damit ist LinkedIn ein typischer Kanal für Leadgenerierung mit anschliessender Qualifizierung.
Beispiel: LinkedIn Ads für einen Softwareanbieter
Angenommen, ein Anbieter von Betriebssoftware für Handwerksbetriebe will Geschäftsführer und Disponenten in der Deutschschweiz erreichen. Statt direkt eine Demo zu bewerben, bietet er eine Checkliste «Vom Excel-Plan zur digitalen Disposition» als Lead Magnet an, ausgespielt an Personen mit passender Funktion in Betrieben der Bau- und Installationsbranche.
Die Kontakte landen nicht einfach in einer Liste, sondern werden qualifiziert: Wer passt zur Zielgruppe, wer hat die Seite zu den Funktionen besucht? Erst dann folgt ein persönlicher Kontakt. Wie wir LinkedIn für B2B einsetzen und wo die Grenzen liegen, steht unter LinkedIn Marketing Agentur. Die Software-Seite dazu: Handwerkersoftware.
Weiterführende Seite
LinkedIn Marketing AgenturHäufige Fragen zu LinkedIn Ads
Für Angebote mit kleinem Auftragswert meist ja. Für B2B-Leistungen, bei denen ein Kunde über Jahre einen hohen Wert hat, kann sich der höhere Klickpreis lohnen. Entscheidend ist, was ein qualifizierter Kontakt wert ist — nicht, was ein Klick kostet.
Formulare, die sich direkt in LinkedIn öffnen und bereits mit den Profildaten des Nutzers vorausgefüllt sind. Sie senken die Hürde für eine Anfrage, führen aber auch zu weniger durchdachten Kontakten. Die Daten sollten automatisch ins CRM fliessen und zeitnah bearbeitet werden.
LinkedIn empfiehlt für die meisten Formate eine Mindestgrösse, damit die Kampagne ausgeliefert wird und lernen kann. In der Schweiz sind sehr enge Kombinationen aus Funktion, Branche und Region schnell zu klein. Meist ist es besser, etwas breiter zu starten und über die Anzeige selbst zu filtern.
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LinkedIn Ads in der Praxis
Wie der Begriff im Alltag von Schweizer KMU auftaucht — vertieft in Artikeln aus dem DLM Magazin.