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Glossar · K

Knowledge Panel.

Ein Knowledge Panel ist der Informationskasten, den Google bei der Suche nach bekannten Personen, Organisationen, Orten oder Dingen neben oder über den Ergebnissen zeigt. Die Angaben stammen aus dem Google Knowledge Graph. Bei lokalen Unternehmen erscheint an dieser Stelle meist das Google-Unternehmensprofil.

Illustration zu «Knowledge Panel»: Google-Suchergebnis für «muster ag zürich» google.ch/search?q=muster+ag+zürichmuster ag zürichAlleBilderNewsMapsVideosBMRMuster AGSanitärunternehmen in ZürichGegründetSitzWebsiteProfileKnowledge Panel

Knowledge Panel — ausführlich erklärt

Sucht man nach einer bekannten Marke, einem Unternehmen, einer Person des öffentlichen Lebens oder einem Bauwerk, zeigt Google oft einen Kasten mit Logo oder Bild, einer Kurzbeschreibung, wichtigen Fakten und Links zu Profilen. Diese Angaben stammen aus dem Knowledge Graph, einer Datenbank, in der Google Entitäten und ihre Beziehungen speichert. Quellen sind unter anderem Wikipedia und Wikidata, offizielle Websites, strukturierte Daten und lizenzierte Datenbestände.

Für lokale Unternehmen mit Standort sieht der Kasten anders aus: Hier zeigt Google das Google Business Profile mit Adresse, Öffnungszeiten, Bewertungen und Fotos. Dieses Profil kann jedes Unternehmen selbst anlegen und pflegen. Ein Knowledge Panel im engeren Sinn entsteht dagegen nur, wenn Google genug gesicherte Informationen über eine Entität hat; man kann es nicht selbst erstellen.

Ein Beispiel: Eine Softwarefirma ohne Ladengeschäft wird bei der Suche nach ihrem Namen nur mit der eigenen Website angezeigt, ohne Kasten. Nach einem Eintrag bei Wikidata mit belegten Angaben, einheitlichen Firmendaten in Handelsregister, Verzeichnissen und Profilen sowie Organization-Schema mit sameAs-Verweisen auf der Website steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Google die Firma als Entität erkennt. Eine Garantie für ein Panel gibt es nicht.

Ein Knowledge Panel beanspruchen und korrigieren

Existiert ein Knowledge Panel, kann die dargestellte Person oder Organisation es über den Link «Dieses Knowledge Panel beanspruchen» verifizieren lassen, etwa über ein verknüpftes offizielles Profil. Danach lassen sich Änderungen vorschlagen, die Google prüft. Nicht verifizierte Nutzer können über «Feedback geben» auf Fehler hinweisen.

Beim Google-Unternehmensprofil ist der Weg einfacher: Wer das Profil verwaltet, ändert Angaben direkt. Wie man das sauber aufsetzt, steht im Ratgeber Google Business Profile einrichten.

Knowledge Panel, Entitäten und KI-Antworten

Dieselben Daten, die ein Knowledge Panel speisen, nutzen auch KI-Systeme, um Marken korrekt zu beschreiben. Ist ein Unternehmen als Entität klar und widerspruchsfrei hinterlegt, sinkt das Risiko, dass ChatGPT oder Gemini falsche Angaben machen. Die Arbeit daran heisst Entity SEO und ist ausführlich im Artikel Entity SEO und Knowledge Graph beschrieben.

Die Pflege der strukturierten Daten und der Abgleich von Name, Adresse und Telefon mit Unternehmensprofil und Verzeichnissen gehören bei uns zur GEO-Betreuung; eine eigene Faktenseite ist darin nicht enthalten und wird separat gebaut. Auf unserer eigenen Website bündelt die Seite Fakten die überprüfbaren Angaben zu DLM Digital an einer Stelle.

Weiterführende Seite

GEO Agentur Schweiz

Häufige Fragen zu Knowledge Panel

Selbst erstellen kann man es nicht. Google zeigt es, wenn es genug gesicherte Informationen über eine Entität hat. Die Chancen steigen mit einheitlichen Angaben über das Unternehmen im Netz, einem Eintrag in Wikidata mit Belegen, Berichterstattung in Medien und strukturierten Daten auf der eigenen Website. Für lokale Betriebe ist das Google-Unternehmensprofil der direkte Weg.

Das Unternehmensprofil ist ein Eintrag, den Betriebe mit Standort oder Einzugsgebiet selbst anlegen und verwalten. Das Knowledge Panel speist sich aus dem Knowledge Graph und erscheint bei bekannten Entitäten wie Marken, Personen oder Organisationen. Beide erscheinen an ähnlicher Stelle in den Suchergebnissen.

Wer das Panel beansprucht und verifiziert hat, kann Änderungen direkt vorschlagen. Alle anderen können über «Feedback geben» auf Fehler hinweisen. Zusätzlich sollten die Quellen korrigiert werden, aus denen Google die Angabe vermutlich hat, etwa Wikidata, Verzeichnisse oder die eigene Website.

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