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Web-App.
Eine Web-App ist eine Anwendung, die im Browser läuft und sich wie ein Programm bedienen lässt — mit Login, Eingaben, gespeicherten Daten und Abläufen. Anders als eine Website dient sie nicht primär der Information, sondern der Arbeit: buchen, verwalten, planen, auswerten.
Web-App — ausführlich erklärt
Die Grenze zwischen Website und Web-App ist fliessend, lässt sich aber an einer Frage festmachen: Liest der Nutzer hauptsächlich, oder arbeitet er? Eine Firmenwebsite informiert und führt zu einer Anfrage. Eine Web-App lässt Nutzer Daten erfassen, bearbeiten und auswerten — ein Kundenportal, ein Buchungssystem, eine Einsatzplanung, ein Offertgenerator oder ein internes Dashboard. Webmail, Online-Banking und Projektmanagement-Tools sind bekannte Web-Apps.
Gegenüber einer nativen App, die über den App Store installiert wird, hat die Web-App klare Vorteile: Sie läuft auf jedem Gerät mit Browser, braucht keine Freigabe durch Apple oder Google, und Updates sind sofort für alle verfügbar. Mit den Techniken einer Progressive Web App lässt sie sich auf dem Home-Bildschirm installieren, kann Push-Nachrichten senden und teilweise offline arbeiten. Native Apps bleiben im Vorteil, wenn tiefer Gerätezugriff, hohe Grafikleistung oder die Präsenz im App Store wichtig sind.
Technisch besteht eine Web-App aus einem Frontend, das im Browser läuft, und einem Backend mit Datenbank, Benutzerverwaltung und Schnittstellen. Dazu kommen Rollen und Rechte, Benachrichtigungen, Exporte, Protokollierung und Sicherheit — Themen, die eine Informationswebsite nicht hat. Deshalb liegt der Aufwand für eine Web-App deutlich über dem einer Website, auch wenn die Oberfläche einfach aussieht.
Für KMU lohnt sich eine Web-App vor allem dort, wo heute Excel-Listen, Papierformulare oder viele unverbundene Tools einen Prozess tragen. Bewährt hat sich der schrittweise Weg: zuerst ein klar abgegrenzter Kernprozess als MVP, im Alltag getestet, dann ausgebaut. So fliesst echtes Nutzerfeedback ein, bevor grosse Budgets gebunden sind. Wann statt einer Web-App eine native App nötig ist, zeigt der Vergleich auf der Seite App-Entwicklung Zürich.
Beispiel: Reservationen und Planung im Restaurant
Ein Restaurant nimmt Reservationen per Telefon, Mail und Instagram entgegen und trägt sie in ein Buch ein. Eine Web-App bündelt das: Gäste reservieren auf der Website in wenigen Schritten, das Team erhält eine Push-Nachricht und sieht alle Reservationen in einer Übersicht, die sich auf dem Tablet am Empfang wie eine App installieren lässt. Gästedaten bleiben im eigenen System statt bei einer Plattform.
So umgesetzt bei Han Kitchen. Wie wir Web-Apps planen und bauen, steht unter Web-App entwickeln lassen; Einstiegsprojekte als Prototyp oder MVP beginnen ab CHF 10'000.
Weiterführende Seite
Web-App entwickeln lassenIm Blog vertieft
Web-App, Website, App: der UnterschiedHäufige Fragen zu Web-App
Eine Web-App läuft im Browser und braucht keinen App Store. Eine native App wird für iOS oder Android entwickelt und installiert. Web-Apps sind schneller verteilt und günstiger zu pflegen; native Apps bieten tieferen Gerätezugriff und Präsenz im Store.
Teilweise. Mit Service Workern können Web-Apps Daten zwischenspeichern und einzelne Funktionen ohne Verbindung anbieten. Für Anwendungen, die dauerhaft offline arbeiten müssen, ist eine native App oft robuster.
Das hängt vom Umfang ab: Benutzerrollen, Schnittstellen, Datenmengen und Anforderungen an Sicherheit. Bei DLM Digital beginnen Prototypen und MVPs ab CHF 10'000. Eine verlässliche Zahl entsteht erst nach einer Klärung der Abläufe.
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Web-App in der Praxis
Wie der Begriff im Alltag von Schweizer KMU auftaucht — vertieft in Artikeln aus dem DLM Magazin.