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SEO-Reporting.

SEO-Reporting ist die regelmässige, nachvollziehbare Auswertung, wie sich die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen entwickelt und was die umgesetzten Massnahmen bewirkt haben. Ein gutes Reporting zeigt wenige, geschäftsrelevante Kennzahlen wie Klicks, Anfragen und Sichtbarkeit für Kernbegriffe, erklärt Veränderungen und benennt die nächsten Schritte.

Illustration zu «SEO-Reporting»: Auswertung «Monatsbericht · Organische Anfragen» mit Verlaufskurve Monatsbericht · Organische AnfragenLetzte 90 Tage27▲ 8Klicks2’840Anfragen27Top-10-Keywords41KI-Nennungen7/20

SEO-Reporting — ausführlich erklärt

Ein SEO-Reporting soll eine einfache Frage beantworten: Lohnt sich die Arbeit? Dafür braucht es Zahlen, die mit dem Geschäft zusammenhängen. Die wichtigste Quelle ist die Google Search Console mit Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittlicher Position je Seite und Suchanfrage. Dazu kommen Anfragen und Anrufe aus der Website-Statistik, bei lokalen Betrieben die Zahlen aus dem Google-Unternehmensprofil und zunehmend die Präsenz in KI-Antworten.

Entscheidend ist der Vergleich. Eine Zahl allein sagt wenig; erst der Vergleich mit dem Vormonat, dem Vorjahresmonat oder einem gleich langen Zeitraum vor einer Massnahme macht eine Entwicklung sichtbar. Saisonale Branchen wie Gartenbau oder Steuerberatung brauchen den Vorjahresvergleich, weil ein Rückgang im Dezember nichts über die Qualität der Arbeit aussagt.

Ein häufiges Problem sind Reportings, die vor allem beeindrucken sollen: Dutzende Diagramme, Sichtbarkeitsindizes ohne Erklärung, Rankings für Begriffe ohne Nachfrage. Ein ehrliches Reporting zeigt auch, was nicht funktioniert hat, und erklärt, warum. Es trennt Messwerte (aus der Search Console) von Schätzungen (aus Tools wie dem Sichtbarkeitsindex) und nennt immer den Zeitraum und die Quelle.

Für KI-Sichtbarkeit gibt es noch keine Search Console im klassischen Sinn. Messbar ist, ob eine Firma bei festgelegten Fragen in ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Google AI Overviews genannt wird. Damit diese Werte vergleichbar bleiben, müssen Fragen, Sprache und Ortsbezug jeden Monat gleich bleiben.

Diese Kennzahlen gehören in ein KMU-Reporting

Organische Klicks und Impressionen gesamt und für die wichtigsten Seiten; Klickrate der Seiten, die bereits auf der ersten Ergebnisseite stehen; Anfragen, Anrufe und WhatsApp-Kontakte aus organischer Suche; Aufrufe, Routen und Anrufe aus dem Google-Unternehmensprofil; Anzahl und Durchschnitt der neuen Bewertungen; bei GEO: Nennungen in KI-Antworten für die festgelegten Fragen.

Ergänzend: eine kurze Liste der umgesetzten Massnahmen und der geplanten nächsten Schritte. Mehr braucht es selten. Was sich nicht in drei Sätzen erklären lässt, gehört in ein Gespräch, nicht in ein Diagramm.

Beispiel: Monatsbericht eines Restaurants

Angenommen, ein italienisches Restaurant in Zürich-Wiedikon erhält jeden Monat eine Seite: Wie viele Personen haben das Google-Profil gesehen, wie viele haben angerufen oder die Route geplant, wie viele Reservationen kamen über die Website, welche neuen Bewertungen gab es, und wurde das Restaurant bei Fragen wie «Pizzeria in Wiedikon mit Terrasse» in KI-Antworten genannt? Daneben stehen die Werte des Vormonats und des Vorjahresmonats.

Im Kommentar steht, was sich verändert hat und warum: neue Mittagskarte online, drei neue Fotos im Profil, Antworten auf alle Bewertungen. Reporting dieser Art gehört bei uns zur SEO-Betreuung und zur GEO-Betreuung mit monatlichem Bericht.

Häufige Fragen zu SEO-Reporting

Für die meisten KMU reicht ein monatlicher Bericht. Kürzere Abstände zeigen vor allem Zufallsschwankungen. Bei einem Relaunch oder einem plötzlichen Einbruch lohnt sich vorübergehend eine wöchentliche oder tägliche Kontrolle.

Nein. Rankings schwanken, sind ort- und geräteabhängig und sagen nichts über Anfragen aus. Wichtiger sind Klicks, Anfragen und die Sichtbarkeit für Begriffe mit echter Kaufabsicht.

Die Google Search Console ist Pflicht und kostenlos. Dazu kommen eine Website-Statistik für Anfragen und das Google-Unternehmensprofil bei lokalen Betrieben. Kostenpflichtige SEO-Tools ergänzen Konkurrenzdaten, liefern aber Schätzungen, keine Messwerte.

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