Skip to main content

Kontakt

Was interessiert Sie?

Zurück zum Glossar (G)
Glossar · G

Google Shopping.

Google Shopping zeigt Produkte mit Bild, Preis und Shopname direkt in der Google-Suche und im Shopping-Tab. Grundlage ist ein Produktfeed im Google Merchant Center. Es gibt kostenlose Produkteinträge und bezahlte Shopping-Anzeigen über Google Ads.

Illustration zu «Google Shopping»: Google-Suchergebnis für «bürostuhl ergonomisch» google.ch/search?q=bürostuhl+ergonomischbürostuhl ergonomischAlleBilderNewsMapsVideosGesponsert · ProdukteCHF 89.–beispiel.chCHF 79.–muster-ag.chCHF 95.–ratgeber.chCHF 82.–fachportal.chGoogle Shopping

Google Shopping — ausführlich erklärt

Wer nach einem konkreten Produkt sucht, sieht bei Google oft zuerst eine Reihe von Produktkacheln mit Bild und Preis. Diese stammen aus Google Shopping. Damit ein Shop dort erscheint, braucht er ein Konto im Google Merchant Center und einen Produktfeed: eine Liste aller Artikel mit Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bild, Marke und Kennnummern wie der GTIN. Shopsysteme wie Shopify erzeugen diesen Feed über eine Schnittstelle automatisch.

Es gibt zwei Wege in die Sichtbarkeit. Kostenlose Produkteinträge erscheinen ohne Klickkosten, vor allem im Shopping-Tab. Shopping-Anzeigen werden über Google Ads gebucht, heute meist als Teil einer Performance-Max-Kampagne, und erscheinen prominent über den Suchergebnissen. Anders als bei Suchanzeigen bucht man keine Keywords: Google entscheidet anhand des Feeds, zu welchen Suchen ein Produkt passt. Deshalb ist die Qualität der Produkttitel so wichtig.

Ein Beispiel: Ein Schweizer Shop für Massbekleidung benennt seine Artikel «Hemd Modell 4». Google kann damit wenig anfangen. Nach der Überarbeitung heisst der Titel «Herrenhemd Baumwolle weiss, Slim Fit, Kentkragen». Damit passt das Produkt zu deutlich mehr konkreten Suchen. Dieselbe Arbeit verbessert auch die organische Sichtbarkeit der Produktseiten.

Für Shops in der Schweiz sind ein paar Punkte besonders wichtig: Preise in Franken inklusive Mehrwertsteuer, korrekte Versandkosten im Merchant Center, eine erreichbare Rückgabe- und Datenschutzseite und Produktseiten, deren Preis exakt mit dem Feed übereinstimmt. Abweichungen führen zu abgelehnten Artikeln. In Europa, die Schweiz eingeschlossen, können Shopping-Anzeigen zudem über Preisvergleichsdienste (CSS) geschaltet werden. Die technische Grundlage dafür, den Produktfeed, verwaltet das Google Merchant Center.

Weiterführende Seite

Shopify Agentur Schweiz

Häufige Fragen zu Google Shopping

Teilweise. Kostenlose Produkteinträge erscheinen ohne Klickkosten, vor allem im Shopping-Tab. Die prominenten Shopping-Anzeigen über den Suchergebnissen werden über Google Ads pro Klick bezahlt.

Ein Google-Merchant-Center-Konto, einen bestätigten Shop, einen vollständigen Produktfeed mit Bildern, Preisen und Kennnummern sowie Versand- und Rückgabeinformationen. Für bezahlte Anzeigen zusätzlich ein mit dem Merchant Center verknüpftes Google-Ads-Konto.

Ja. Über die Google-App von Shopify wird der Produktfeed automatisch an das Merchant Center übertragen und bei Änderungen aktualisiert. Produkttitel und Kategorien sollte man trotzdem prüfen, weil sie über die Sichtbarkeit entscheiden.

Bereit für Ihr Projekt?

Wenden Sie dieses Wissen auf Ihre Website an — DLM Digital hilft Ihnen dabei.