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Google Merchant Center.

Das Google Merchant Center ist das kostenlose Werkzeug, mit dem Onlinehändler ihre Produktdaten an Google übermitteln. Erst über diesen Produktfeed können Artikel mit Bild und Preis in Google Shopping, in Shopping-Anzeigen, in Performance-Max-Kampagnen und in kostenlosen Produkteinträgen erscheinen.

Illustration zu «Google Merchant Center»: Verwaltungsoberfläche https://ihre-firma.ch/adminÜbersichtProdukteDiagnoseEinstellungenProdukte · FeedIDTITLEPRICESTATUSSKU-104Bürostuhl ProCHF 349AktivSKU-221Stehpult 140CHF 899AktivSKU-318Lampe ArcCHF 129AbgelehntSKU-402Regal OakCHF 459Aktiv

Google Merchant Center — ausführlich erklärt

Im Merchant Center liegt eine strukturierte Liste aller Produkte, die ein Shop bei Google zeigen will: Titel, Beschreibung, Preis, Währung, Verfügbarkeit, Zustand, Bild, Marke, Artikelnummer (GTIN) und Versandkosten. Diese Liste heisst Produktfeed. Sie kann aus dem Shopsystem automatisch synchronisiert, als Datei hochgeladen oder über strukturierte Daten auf der Website eingelesen werden. Bei Shopify geschieht das über die offizielle App von Google.

Mit einem gepflegten Feed werden Produkte an mehreren Stellen sichtbar. Kostenlos erscheinen sie im Shopping-Tab und in Produktbereichen der Google-Suche. Bezahlt erscheinen sie als Shopping-Anzeigen, die über ein verknüpftes Google-Ads-Konto laufen, meist über Performance Max. Für den Händler bedeutet das: Ein einziger Datenbestand speist organische und bezahlte Sichtbarkeit zugleich.

Google prüft die Daten streng. Häufige Gründe für abgelehnte Produkte sind Preise, die nicht mit dem Preis auf der Produktseite übereinstimmen, fehlende Versand- oder Rückgabeinformationen, Bilder mit Werbetexten oder Wasserzeichen und fehlende Pflichtangaben wie Impressum und Kontaktmöglichkeit. Auch die Website selbst wird geprüft: Ein Shop ohne nachvollziehbare Kontaktdaten kann wegen falscher Darstellung gesperrt werden.

Die Qualität des Feeds entscheidet darüber, für welche Suchanfragen ein Produkt erscheint, denn bei Shopping-Anzeigen gibt es keine Keywords. Google ordnet die Anfrage den Produkten über Titel, Beschreibung und Kategorie zu. Ein Titel wie «Pfanne 28» erscheint deshalb seltener als «Bratpfanne Edelstahl 28 cm, induktionsgeeignet». Feed-Optimierung ist damit ein eigenes kleines SEO für Produktdaten. Wie die Anzeigen aussehen, die aus dem Feed entstehen, beschreibt der Begriff Google Shopping.

Beispiel: Feed für einen Schweizer Shopify-Shop

Angenommen, ein Händler für Outdoor-Ausrüstung verkauft Rucksäcke und Zubehör über Shopify. Beim ersten Abgleich im Merchant Center werden ein Drittel der Produkte abgelehnt: Bei einigen fehlt die Marke, bei anderen weicht der Preis ab, weil eine Rabattaktion nur auf der Website eingetragen war, und die Versandkosten in die Schweiz sind nicht hinterlegt.

Nach der Bereinigung werden Titel nach einem festen Muster aufgebaut (Marke, Produktart, Material, Farbe), Versand und Rücksendung im Merchant Center gepflegt und Aktionspreise über das dafür vorgesehene Attribut übergeben. Erst danach lohnt es sich, Budget in Shopping-Anzeigen zu stecken. Wie wir Shops dafür vorbereiten, steht unter Shopify Agentur Schweiz und E-Commerce Agentur.

Weiterführende Seite

Performance Max

Häufige Fragen zu Google Merchant Center

Nein. Das Merchant Center und die kostenlosen Produkteinträge sind gratis. Kosten entstehen erst, wenn Produkte über Google Ads als Shopping-Anzeigen beworben werden.

Ja. Ohne Merchant-Center-Konto mit freigegebenem Produktfeed lassen sich keine Shopping-Anzeigen schalten. Das Konto wird mit Google Ads verknüpft, die Kampagne nutzt dann die Produktdaten aus dem Feed.

Die Gründe stehen im Merchant Center unter Diagnose. Am häufigsten sind abweichende Preise, fehlende Pflichtattribute, ungeeignete Bilder, fehlende Versandangaben oder fehlende Rückgabe- und Kontaktinformationen auf der Website.

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