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SVG (Scalable Vector Graphics).

SVG (Scalable Vector Graphics) ist ein Bildformat für Vektorgrafiken, das Formen, Linien und Text als mathematische Beschreibung speichert statt als Pixel. SVG-Grafiken bleiben in jeder Grösse gestochen scharf und eignen sich besonders für Logos, Icons, Illustrationen und Diagramme im Web.

Illustration zu «SVG (Scalable Vector Graphics)»: Vektorgrafik mit Ankerpunkten und dem zugehörigen SVG-Code <svg viewBox="0 0 24 24"> <circle cx="12" cy="7" r="4"/> <path d="M4 20 C4 12 20 12 20 20"/></svg>1,2 KB · gestochen scharf

SVG (Scalable Vector Graphics) — ausführlich erklärt

Rastergrafiken wie JPG, PNG oder WebP bestehen aus einzelnen Bildpunkten. Vergrössert man sie, werden sie unscharf. Eine SVG-Datei beschreibt dagegen: «Zeichne hier einen Kreis mit diesem Radius in dieser Farbe.» Der Browser rechnet das Bild in jeder Grösse neu. Deshalb wirkt ein SVG-Logo auf einem kleinen Smartphone und einem grossen Retina-Bildschirm gleich scharf, ohne dass mehrere Dateigrössen nötig sind.

SVG ist ein textbasiertes Format auf Basis von XML. Man kann es direkt in das HTML einer Seite schreiben (inline), wodurch Farben per CSS angepasst und Elemente animiert werden können — etwa ein Icon, das beim Überfahren die Farbe wechselt, oder eine Linie, die sich beim Scrollen zeichnet. Für Logos, Icons, einfache Illustrationen, Karten und Diagramme ist SVG meist die beste Wahl; für Fotos dagegen ungeeignet, weil die Beschreibung der Millionen Farbabstufungen riesig würde.

Viele SVG-Dateien aus Design-Programmen enthalten unnötigen Ballast: Metadaten, versteckte Ebenen, übermässig präzise Koordinaten. Werkzeuge wie SVGO entfernen das und verkleinern Dateien oft deutlich. Bei Inline-SVG ist zudem auf Barrierefreiheit zu achten: Dekorative Grafiken werden für Bildschirmleser ausgeblendet, inhaltliche Grafiken erhalten einen Titel oder eine Beschreibung — analog zum Alt-Text bei Bildern.

Ein Sicherheitsaspekt wird oft übersehen: Weil SVG Code enthalten kann, lassen sich in SVG-Dateien Skripte verstecken. Websites, auf denen Nutzer eigene Dateien hochladen, sollten SVG-Uploads deshalb entweder sperren oder bereinigen. Für eigene, geprüfte Grafiken besteht dieses Risiko nicht.

Beispiel: Logo und Icons als SVG

Ein Elektroinstallateur hat sein Logo als PNG mit 300 Pixeln Breite auf der Website. Auf hochauflösenden Bildschirmen wirkt es leicht verwaschen, und im dunklen Footer braucht es eine zweite Datei. Als SVG ist das Logo überall scharf, die Farbe im Footer wird per CSS umgestellt, und die Leistungs-Icons werden aus derselben Gestaltungsfamilie ebenfalls als SVG eingebunden. Ergebnis: weniger Dateien, schärfere Darstellung, einheitlicher Auftritt.

Logos und Icons liefern wir als optimierte SVG im Rahmen von Corporate Design und Webdesign. Animierte Vektorgrafiken gehören zu den Animationen.

Weiterführende Seite

Corporate Design Agentur

Häufige Fragen zu SVG (Scalable Vector Graphics)

Für Logos, Icons, einfache Illustrationen, Diagramme und alles, was aus Flächen und Linien besteht. Für Fotos und komplexe Bilder mit vielen Farbverläufen sind WebP, AVIF oder JPG besser geeignet.

Ja, Google kann SVG-Dateien in der Bildersuche indexieren. Für das Verständnis zählen wie bei anderen Bildern Dateiname, Umgebungstext und Alt-Text beziehungsweise Titel.

Am besten wird es im Design-Programm als Vektordatei exportiert, etwa aus Illustrator, Figma oder Affinity. Automatische Umwandlungen aus PNG-Dateien erzeugen oft unsaubere Formen und grosse Dateien.

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