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Mockup.
Ein Mockup ist eine visuell ausgearbeitete, aber nicht funktionsfähige Darstellung einer Website, App oder eines Produkts. Es zeigt Farben, Schriften, Bilder und Layout so, wie das Endergebnis aussehen soll, und dient dazu, das Design zu beurteilen und freizugeben, bevor programmiert wird.
Mockup — ausführlich erklärt
Im Gestaltungsprozess einer Website gibt es drei Stufen, die oft verwechselt werden. Das Wireframe ist das Gerüst: grau, ohne Bilder, nur Struktur und Inhaltsblöcke. Das Mockup ist das Design: Es zeigt die Seite mit echten Farben, Schriften, Bildern und Abständen, ist aber ein statisches Bild. Der Prototyp ist klickbar: Man kann von Seite zu Seite navigieren, Menüs öffnen und Abläufe testen, auch wenn dahinter noch keine echte Technik steckt.
Mockups entstehen heute meist in Design-Werkzeugen wie Figma. Gute Mockups zeigen nicht nur die Startseite auf einem grossen Bildschirm, sondern auch die mobile Ansicht, eine typische Unterseite und Zustände wie ein ausgefülltes Formular oder eine Fehlermeldung. Je realistischer die Inhalte, desto aussagekräftiger: Ein Mockup mit Blindtext und Stockfotos sieht fast immer gut aus; eines mit dem echten Firmennamen, echten Leistungstexten und den eigenen Fotos zeigt, ob das Design auch mit der Realität funktioniert.
Im Webdesign hat das Wort noch eine zweite Bedeutung: Präsentations-Mockups sind Bilder, in denen ein Design auf einem Laptop, Smartphone oder Plakat platziert wird. Sie eignen sich für Referenzen, Pitches und Social Media, sagen aber wenig über die Qualität des Designs aus — ein Gerät mit schöner Spiegelung macht jedes Layout eindrücklicher.
Der Wert eines Mockups liegt in der frühen Entscheidung. Änderungen an Farbe, Bildsprache oder Seitenaufbau kosten im Mockup Minuten, nach der Programmierung Stunden. Deshalb sollte die Freigabe bewusst erfolgen: mit allen Entscheidungsträgern, an echten Inhalten, auf dem Smartphone angeschaut und mit der Frage, ob die wichtigsten Besucherziele auf den ersten Blick erreichbar sind.
Wireframe, Mockup und Prototyp im Vergleich
Beispiel: Mockup-Freigabe bei einer Arztpraxis
Eine Hausarztpraxis erhält das Mockup ihrer neuen Website als PDF und gibt es frei. Nach der Umsetzung fällt auf, dass auf dem Smartphone die Telefonnummer und der Notfallhinweis erst nach zweimaligem Scrollen erscheinen — im Desktop-Mockup standen sie gut sichtbar oben rechts. Hätte die Praxis das mobile Mockup mitgeprüft, wäre die Änderung in fünf Minuten erledigt gewesen.
Bei uns gehören mobile Ansichten zu jedem Designvorschlag, siehe UI/UX-Design. Einen ersten Designvorschlag gibt es auch als kostenloses Design-Konzept.
Weiterführende Seite
UI/UX-DesignIm Blog vertieft
KI im Webdesign-ProzessHäufige Fragen zu Mockup
Ein Mockup ist ein statisches Bild des finalen Designs. Ein Prototyp ist klickbar und simuliert die Bedienung. Mockups beantworten die Frage «Wie sieht es aus?», Prototypen die Frage «Funktioniert der Ablauf?».
Im Webdesign ist Figma heute der Standard, daneben Adobe XD (nicht mehr aktiv weiterentwickelt) oder Sketch. Für Präsentations-Mockups mit Geräten gibt es spezialisierte Vorlagen und Generatoren.
Mindestens die Startseite und eine typische Unterseite, jeweils für Desktop und Smartphone. Bei Shops oder Apps kommen Produktseite, Warenkorb, Formulare und Kontobereich dazu. Alle weiteren Seiten folgen meist dem freigegebenen System.
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