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Keyword-Recherche.

Keyword-Recherche ist die systematische Suche nach den Begriffen und Fragen, die potenzielle Kunden in Suchmaschinen eingeben, samt Bewertung von Suchvolumen, Wettbewerb und Suchabsicht. Sie bildet die Grundlage dafür, welche Seiten eine Website braucht und welche Inhalte darauf gehören.

Illustration zu «Keyword-Recherche»: Auswertung «Keyword-Ideen · «treuhand»» mit Verlaufskurve Keyword-Ideen · «treuhand»Letzte 90 Tage312 Begriffetreuhand zürich1’600treuhand kosten480buchhaltung kmu390steuererklärung hilfe2’400

Keyword-Recherche — ausführlich erklärt

Die Keyword-Recherche beantwortet die Frage, mit welchen Worten Menschen nach einem Angebot suchen. Das ist oft nicht die Sprache, die ein Unternehmen intern verwendet. Ein Sanitärbetrieb spricht von «Leitungsspülung», Kunden suchen nach «Abfluss verstopft». Ein Treuhandbüro bietet «Steuerberatung für natürliche Personen» an, gesucht wird «Steuererklärung ausfüllen lassen». Die Recherche bringt diese beiden Sprachen zusammen.

Für jeden gefundenen Begriff werden drei Dinge bewertet: das Suchvolumen (wie oft wird gesucht?), die Keyword-Difficulty (wie stark ist die Konkurrenz?) und die Suchintention (will die Person etwas wissen, vergleichen oder kaufen?). Ein Begriff mit wenig Volumen, aber klarer Kaufabsicht und lokalem Bezug ist für ein KMU oft wertvoller als ein Begriff mit hohem Volumen, hinter dem vor allem Informationssuchende stehen.

Die Datenquellen haben Grenzen, die man kennen muss. Tools wie SEMrush, Ahrefs oder Sistrix schätzen Suchvolumen aus Panel- und Klickdaten. Für die Schweiz mit ihrem kleinen Markt sind diese Schätzungen besonders unsicher. In unseren eigenen Abgleichen lagen SEMrush-Volumen in drei Wettbewerbsexporten um den Faktor 3 bis 30 über den Werten des Google Keyword Planners. Wer darauf eine Strategie baut, plant mit Besuchern, die nie kommen. Gegenproben mit dem Keyword Planner und, wo vorhanden, mit den eigenen Search-Console-Daten sind deshalb Pflicht.

Am Ende steht keine lange Liste, sondern eine Zuordnung: Welcher Begriff wird von welcher Seite bedient, welche Begriffe werden zu einem Content-Cluster gebündelt, welche Long-Tail-Keywords werden als Abschnitte oder FAQ auf bestehenden Seiten aufgenommen, und welche Begriffe werden bewusst nicht bearbeitet?

Quellen für die Keyword-Recherche

Kostenlos: die Google Search Console (zeigt, wofür die eigene Website bereits Impressionen hat), die Google-Autovervollständigung, die Box «Ähnliche Fragen» und verwandte Suchen am Ende der Ergebnisseite, der Keyword Planner in Google Ads und Gespräche mit dem eigenen Verkauf oder Kundendienst, die wissen, welche Fragen täglich gestellt werden.

Kostenpflichtig: SEO-Tools mit Keyword-Datenbanken, Konkurrenzanalysen und Schwierigkeitswerten. Sie sind hilfreich, um Lücken gegenüber Mitbewerbern zu finden, ihre Volumen sollten aber als obere Grenze gelesen werden, nicht als Prognose.

Beispiel: Ein Umzugsunternehmen in Bern

Ein Umzugsunternehmen will mehr Privatumzüge in der Region Bern. Die Recherche beginnt mit Begriffen wie «Umzugsfirma Bern», «Umzug Bern Kosten», «Umzugsreinigung Bern» und «Möbellift mieten». Die Prüfung zeigt: «Umzugsfirma Bern» hat Kaufabsicht und lokalen Bezug, «Umzug Bern Kosten» wird von Menschen gesucht, die eine Offerte vergleichen wollen, und «Möbellift mieten» passt nur, wenn das Unternehmen tatsächlich Möbellifte vermietet.

Daraus entstehen eine Hauptseite für Umzüge in Bern mit Preisrahmen und Ablauf, ein Abschnitt zu Umzugskosten mit einer ehrlichen Erklärung der Kostentreiber und eine FAQ zur Umzugsreinigung. Eine Seite für Möbellift entfällt. Diese Art der Recherche ist Teil jeder SEO-Betreuung; wer die Zahlen für die eigene Region sehen will, kann den SEO-Rechner nutzen.

Weiterführende Seite

Keyword

Häufige Fragen zu Keyword-Recherche

Beginnen Sie mit den Fragen, die Kunden Ihnen tatsächlich stellen, und prüfen Sie diese in der Google-Suche (Autovervollständigung, Ähnliche Fragen) und im Keyword Planner. Wenn Ihre Website schon existiert, zeigt die Search Console, wofür Sie bereits gefunden werden. Bewerten Sie danach Volumen, Wettbewerb und Kaufabsicht.

Für die Schweiz eingeschränkt. Tool-Volumen sind Schätzungen; in unseren Abgleichen lagen sie teils um ein Vielfaches über den Werten des Google Keyword Planners. Lesen Sie sie als obere Grenze und prüfen Sie wichtige Begriffe gegen.

Oft ja, wenn die Kaufabsicht hoch ist. Zehn Suchen pro Monat nach einer sehr spezifischen Leistung in Ihrer Region können mehr Anfragen bringen als tausend Suchen nach einem allgemeinen Begriff.

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