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Generative KI.

Generative KI ist der Teil der künstlichen Intelligenz, der neue Inhalte erzeugt — Texte, Bilder, Videos, Musik, Programmcode — statt nur bestehende Daten zu analysieren oder einzuordnen. Bekannte Beispiele sind ChatGPT und Claude für Text sowie Midjourney oder Googles Bildmodelle für Bilder.

Illustration zu «Generative KI»: KI-Chat mit der Frage «Schreib einen Instagram-Post zum Tag der offenen Tür» KI-AssistentSchreib einen Instagram-Post zum Tag der offenen TürSamstag, 10–16 Uhr: Werkstatt offen! 🔧Schauen Sie den Profis über die Schulter …Frage stellen …

Generative KI — ausführlich erklärt

Klassische KI-Systeme ordnen ein: Ist diese E-Mail Spam? Zeigt dieses Bild einen Riss im Beton? Generative KI erzeugt dagegen etwas Neues. Ein Sprachmodell schreibt einen Text, ein Bildmodell erzeugt eine Illustration, ein Code-Modell schlägt eine Programmfunktion vor. Technisch beruhen die meisten dieser Systeme auf grossen neuronalen Netzen, die aus riesigen Mengen an Beispielen gelernt haben, welche Wörter, Pixel oder Codezeilen wahrscheinlich aufeinander folgen.

Der Durchbruch für die breite Öffentlichkeit kam Ende 2022 mit ChatGPT. Seither ist generative KI in Büroprogramme, Suchmaschinen, Designwerkzeuge und Entwicklungsumgebungen eingezogen. Für Unternehmen ist sie vor allem ein Beschleuniger: Erste Entwürfe von Texten, Varianten von Anzeigen, Zusammenfassungen langer Dokumente, Prototypen von Software entstehen in Minuten statt Stunden. Auch in der Softwareentwicklung verändert sie die Arbeit — siehe Vibe Coding.

Die Grenzen sind wichtig. Generative KI erzeugt plausible Inhalte, nicht automatisch richtige. Fakten, Zahlen und Quellen müssen geprüft werden. Bildmodelle erzeugen Fotos von Dingen, die es nicht gibt; solche Bilder dürfen nicht als echte Fotos von Projekten oder Personen ausgegeben werden. Und Texte ohne eigene Erfahrung, Beispiele und Haltung klingen austauschbar — für Leser wie für Suchmaschinen.

Rechtlich sind noch nicht alle Fragen geklärt, insbesondere zum Urheberrecht an Trainingsdaten und an erzeugten Werken. In der Schweiz geniessen rein maschinell erzeugte Inhalte nach herrschender Lehre keinen Urheberrechtsschutz. Für Unternehmen heisst das: generative KI nutzen, aber transparent kennzeichnen, wo es relevant ist, und für wichtige Inhalte immer eine menschliche Bearbeitung einplanen.

Beispiel: generative KI im Marketing eines KMU

Angenommen, ein Gartenbaubetrieb will seine Leistungsseiten überarbeiten. Ein Sprachmodell erstellt auf Basis von Stichworten, echten Projektbeschreibungen und häufigen Kundenfragen erste Textentwürfe. Ein Mitarbeitender ergänzt Details, korrigiert Fachbegriffe und streicht Übertreibungen. Für Anzeigen werden zehn Varianten von Überschriften generiert, von denen drei getestet werden. Die Bilder auf der Website bleiben echte Fotos der eigenen Arbeiten.

So spart der Betrieb Zeit, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Was Google zu KI-Inhalten sagt, steht unter KI-Content und Google-Richtlinien; wie wir generative KI in Websites und Abläufe einbauen, zeigen Website mit KI erstellen und KI-Agentur Schweiz.

Weiterführende Seite

Large Language Model

Häufige Fragen zu Generative KI

KI ist der Oberbegriff. Generative KI ist der Teil, der neue Inhalte erzeugt. Andere KI-Systeme klassifizieren, erkennen oder prognostizieren, ohne etwas Neues zu erzeugen — etwa eine Betrugserkennung oder eine Absatzprognose.

Ja, solange sie nicht täuschen. Illustrationen und Stimmungsbilder sind unproblematisch. Heikel wird es, wenn KI-Bilder als echte Projekte, Mitarbeitende oder Kunden ausgegeben werden. Zudem sollten die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Werkzeugs geprüft werden.

Google bewertet Inhalte nach Nutzen und Qualität, nicht danach, ob sie mit KI erstellt wurden. Massenhaft erzeugte Texte ohne Mehrwert verstossen aber gegen die Richtlinien zu Spam. Geprüfte, mit eigener Erfahrung ergänzte Inhalte sind kein Problem.

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