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Webhosting.

Webhosting ist die Dienstleistung, eine Website auf einem dauerhaft mit dem Internet verbundenen Server bereitzustellen, damit sie rund um die Uhr erreichbar ist. Je nach Modell teilt sich die Website den Server mit anderen (Shared Hosting), erhält eigene Ressourcen (VPS, Cloud) oder läuft auf einer verwalteten Plattform (Managed Hosting).

Illustration zu «Webhosting»: Auswertung «Hosting · Server Zürich» mit Verlaufskurve Hosting · Server ZürichVerfügbarkeit 30 Tage99,98 %Uptime99,98 %SSLaktivBackuptäglichAntwortzeit180 ms

Webhosting — ausführlich erklärt

Jede Website besteht aus Dateien, oft ergänzt durch eine Datenbank, die auf einem Server liegen und bei jedem Aufruf ausgeliefert werden. Das Hosting stellt diesen Server, die Netzanbindung, den Strom, die Sicherheit des Rechenzentrums und — je nach Modell — auch Betriebssystem, Updates und Backups bereit. Von aussen merkt man gutes Hosting kaum; schlechtes Hosting merkt man an langsamen Seiten, Ausfällen und an E-Mails, die im Spam landen, weil der Server auf einer Sperrliste steht.

Die gängigen Modelle unterscheiden sich darin, wer welchen Teil verantwortet. Beim Shared Hosting teilen sich viele Websites einen Server; das ist günstig, aber die Leistung hängt von den Nachbarn ab. Managed Hosting, etwa spezialisiert auf WordPress, übernimmt Updates, Caching und Backups. Ein VPS (Virtual Private Server) bietet garantierte Ressourcen, verlangt aber eigene Wartung. Cloud- und Serverless-Plattformen skalieren automatisch und eignen sich für moderne Frameworks, bei denen statische Seiten über ein CDN verteilt werden.

Für Schweizer KMU kommt die Standortfrage dazu. Das revidierte Datenschutzgesetz verlangt keinen Serverstandort in der Schweiz; die EU gilt als Raum mit angemessenem Datenschutz. Wichtig sind ein Vertrag zur Auftragsbearbeitung, transparente Sicherheitsmassnahmen und Klarheit darüber, wer Zugriff hat. Bei besonders schützenswerten Daten — etwa Gesundheitsdaten — kann ein Schweizer Rechenzentrum trotzdem sinnvoll oder vertraglich gefordert sein.

Die Kosten von Hosting sind selten der entscheidende Posten. Teuer wird es, wenn niemand für Updates, Backups und Überwachung zuständig ist und nach einem Ausfall oder Hack improvisiert werden muss. Bei DLM Digital ist das Hosting einer neuen Website im ersten Jahr kostenlos, danach kostet es CHF 300 pro Jahr; Änderungen und Pflege laufen separat über die Website-Wartung.

Worauf es bei der Wahl ankommt

Fünf Fragen reichen für eine gute Entscheidung: Passt das Modell zur Technik der Website (PHP und MySQL für WordPress, Node.js oder statische Auslieferung für moderne Frameworks)? Wer macht Updates und Backups, und wie schnell ist eine Wiederherstellung möglich? Wo stehen die Server, und gibt es einen Vertrag zur Auftragsbearbeitung? Ist HTTPS automatisch eingerichtet? Und: Wie kommt man wieder weg, ohne die Website neu bauen zu müssen?

Beispiel: Günstiges Hosting, teure Ausfälle

Eine Physiotherapiepraxis betreibt ihre WordPress-Website auf einem Shared-Hosting-Paket. Updates macht niemand, Backups gibt es nur einmal pro Woche auf demselben Server. Nach einem Plugin-Hack zeigt die Website Spam-Links, und das letzte saubere Backup ist bereits überschrieben. Der Wiederaufbau kostet ein Vielfaches dessen, was verwaltetes Hosting mit externen Backups über Jahre gekostet hätte.

Was ein Hosting-Modell über die Jahre wirklich kostet, vergleicht der Artikel Hosting-Kosten nach Architektur. Bei einer neuen Website ist das Hosting bei uns im ersten Jahr kostenlos, danach kostet es CHF 300 pro Jahr (Domain nicht inbegriffen).

Weiterführende Seite

Webentwicklung Zürich

Häufige Fragen zu Webhosting

Nein. Das revidierte DSG verlangt keinen Schweizer Serverstandort. Hosting in der EU ist in den meisten Fällen zulässig. Bei besonders schützenswerten Daten oder vertraglichen Vorgaben kann ein Schweizer Rechenzentrum sinnvoll sein.

Das hängt stark vom Modell ab: Einfaches Shared Hosting ist günstig, verwaltete Plattformen mit Updates, Backups und Überwachung kosten mehr. Bei DLM Digital ist das Hosting einer neuen Website im ersten Jahr kostenlos, danach CHF 300 pro Jahr.

Die Domain ist der Name, das Hosting der Ort, an dem die Website liegt. Beide können beim selben Anbieter sein, müssen es aber nicht. Über das DNS zeigt die Domain auf den Hosting-Server.

Nein. Hosting stellt den Server bereit. Wartung umfasst Änderungen, Inhalte, Updates der Website selbst und Fehlerbehebung. Manche Anbieter bündeln beides, andere nicht — die Frage gehört in jede Offerte.

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