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Google Discover.
Google Discover ist ein personalisierter Inhalte-Feed in der Google-App und auf der Startseite von Google auf Mobilgeräten, der Artikel, Videos und Neuigkeiten passend zu den Interessen einer Person vorschlägt, ohne dass sie etwas sucht. Websites können dort Besucher gewinnen, wenn ihre Inhalte aktuell, interessant und mit grossen Bildern ausgestattet sind.
Google Discover — ausführlich erklärt
Google Discover funktioniert anders als die klassische Suche. Es gibt keine Suchanfrage; Google schlägt Inhalte vor, von denen es annimmt, dass sie eine Person interessieren. Grundlage sind die Aktivitäten im Google-Konto, etwa frühere Suchen, besuchte Websites und angegebene Interessen. Der Feed erscheint in der Google-App auf Android und iOS sowie beim Öffnen einer neuen Startseite von Google auf dem Smartphone.
Für Websites ist Discover eine zusätzliche Besucherquelle, die in der Google Search Console als eigener Bericht erscheint, sobald eine Website eine gewisse Mindestzahl an Impressionen erreicht. Typisch für Discover sind starke Ausschläge: Ein Artikel kann an einem Tag sehr viele Besucher bringen und am nächsten fast keine mehr. Discover ist deshalb schwer planbar und eignet sich nicht als einzige Strategie.
Google nennt einige Voraussetzungen: Die Inhalte müssen indexiert sein und den Inhaltsrichtlinien von Discover entsprechen, Titel sollen den Inhalt beschreiben statt mit Klickködern zu arbeiten, und grosse, hochwertige Bilder mit mindestens 1200 Pixel Breite erhöhen die Chance auf eine auffällige Darstellung. Dafür muss die Website grosse Bildvorschauen erlauben, etwa über die Robots-Anweisung max-image-preview:large. Inhalte mit Nachrichtenwert, Ratgeber zu aktuellen Fragen und Themen mit breitem Interesse erscheinen häufiger.
Für die meisten Schweizer KMU ist Discover ein Nebeneffekt, kein Ziel. Wer ein Magazin oder einen Blog mit regelmässigen, gut bebilderten Beiträgen betreibt, kann dort Reichweite gewinnen. Für eine Leistungsseite eines Handwerksbetriebs spielt Discover kaum eine Rolle, weil sie nicht als Neuigkeit vorgeschlagen wird.
Discover und klassische Suche im Vergleich
In der Suche reagiert Google auf eine konkrete Frage; in Discover schlägt Google proaktiv vor. Suchbesucher haben eine klare Absicht und konvertieren daher oft besser. Discover-Besucher sind eher neugierig und lesen, verlassen die Seite aber häufiger ohne weitere Aktion. Die Besucherzahlen aus Discover schwanken stark, die aus der Suche sind meist stabiler.
Beide Kanäle profitieren von denselben Grundlagen: Inhalte mit echtem Mehrwert, klare Titel, eine schnelle mobile Seite und Vertrauen in die Quelle im Sinne von E-E-A-T.
Beispiel: Das Magazin einer Agentur
Ein Beratungsunternehmen veröffentlicht einen gut bebilderten Artikel dazu, was eine neue Regelung für KMU konkret bedeutet, kurz nachdem sie bekannt wurde. In den Tagen danach zeigt die Search Console im Discover-Bericht deutlich mehr Impressionen als für normale Beiträge; nach einer Woche ist der Effekt verschwunden, während der Artikel in der Suche weiter stetig Besucher bringt.
Die Lehre daraus: Discover belohnt Aktualität, die Suche belohnt Beständigkeit. Wie wir Magazinbeiträge planen, die in beiden Kanälen funktionieren, beschreibt unsere Content-Marketing-Agentur; die technischen Voraussetzungen prüft das Website-Audit.
Weiterführende Seite
Google Search ConsoleHäufige Fragen zu Google Discover
Eine Anmeldung gibt es nicht. Inhalte müssen indexiert sein, den Richtlinien entsprechen und für ein breiteres Publikum interessant sein. Grosse Bilder (mindestens 1200 Pixel breit), die Freigabe grosser Bildvorschauen und beschreibende Titel ohne Klickköder erhöhen die Chancen.
In der Google Search Console unter «Leistung» im Bericht «Discover». Er erscheint erst, wenn die Website eine gewisse Mindestzahl an Discover-Impressionen erreicht hat.
Für Unternehmen mit regelmässigem Magazin oder Ratgeberinhalten kann Discover zusätzliche Reichweite bringen. Für reine Leistungsseiten spielt es kaum eine Rolle. Als einzige Strategie ist Discover wegen der starken Schwankungen ungeeignet.
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