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Webdesign Bern.
Viele Berner Auftritte sind über Jahre gewachsen: eine Struktur nach Organigramm, eine Ablage voller PDF-Dokumente, ein Design von 2016. Wir bauen daraus eine Website, die Menschen bedient statt Abteilungen — barrierefrei, pflegbar und bei Bedarf zweisprachig.
Kostenloses Designkonzept anfordernWebdesign in Bern ist überwiegend Relaunch-Arbeit: eine bestehende, über Jahre gewachsene Website wird neu strukturiert, neu gestaltet und technisch neu gebaut — bei DLM Digital ab CHF 3'000 und bei umfangreichen Auftritten bis CHF 25'000. Unser Studio steht an der Gustav-Maurer-Strasse 23 in 8702 Zollikon bei Zürich. Ein Büro in Bern haben wir nicht: Berner Mandate betreuen wir remote, mit Videoterminen, einer dauerhaft erreichbaren Vorschau-URL und einer Anreise von knapp einer Stunde für Termine, die persönlich stattfinden sollen.
Diese Seite beschreibt, warum in Bern besonders oft ein Relaunch ansteht statt einer Neuentwicklung, was die kommende Barrierefreiheitspflicht praktisch bedeutet, wie Zweisprachigkeit sauber gelöst wird und wann ein Relaunch die falsche Entscheidung wäre. Die laufende Suchmaschinenarbeit für Berner Kundschaft ist eine eigene Leistung und steht auf SEO Agentur Bern; wie wir aus Zollikon heraus arbeiten, legen wir auf Standorte offen.
Wer in Bern eine neue Website braucht — und warum es meist ein Relaunch ist
Bern hat eine Wirtschaftsstruktur, die überdurchschnittlich viele Organisationen mit langer Website-Geschichte hervorbringt. Neben der Bundesverwaltung prägen bundesnahe Unternehmen wie SBB, Post und Swisscom den Standort, dazu kommen Verbände und Nichtregierungsorganisationen, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie ein breites Gewerbe. Der Gewerbeverband KMU Stadt Bern zählt rund 900 Mitglieder, die über 4'000 Arbeitsplätze und 800 Lehrstellen tragen; sein Dachverband Berner KMU ist mit rund 20'000 Mitgliedern die grösste Wirtschaftsorganisation des Kantons.
Diese Organisationen haben fast alle seit Jahren eine Website. Das Problem ist selten, dass etwas fehlt — es ist, dass zu viel da ist. Typischerweise finden wir eine Navigation, die dem internen Organigramm folgt statt den Anliegen der Besucherinnen, eine über Jahre gewachsene Dokumentenablage, drei Generationen von Gestaltung nebeneinander und eine technische Basis, die niemand mehr aktualisieren will. Eine neue Startseite darüberzulegen löst davon nichts.
Für Sie heisst das: Der erste Arbeitsschritt ist nicht Gestaltung, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme. Welche Seiten werden überhaupt aufgerufen? Welche Dokumente sind noch gültig? Welche Inhalte beantworten eine Frage, die tatsächlich gestellt wird? In fast jedem Relaunch, den wir begleiten, überlebt weniger als die Hälfte des Bestands — und das ist ein Erfolg, kein Verlust.
Barrierefreiheit: was ab 2027 auf private Anbieter zukommt
Öffentliche Stellen in der Schweiz müssen ihre digitalen Angebote bereits heute barrierefrei anbieten; für private Anbieter soll diese Pflicht nach dem aktuellen Entwurf zur Revision des Behindertengleichstellungsgesetzes ab dem 1. Januar 2027 gelten. Die parlamentarische Beratung läuft 2026, der Geltungsbereich wird deutlich ausgeweitet und erfasst erstmals private Anbieter öffentlich zugänglicher gewerblicher oder kultureller Leistungen. Details und Übergangsfristen können sich im Verfahren noch ändern. Wer Ihnen heute ein fertiges Regelwerk verkauft, verkauft eine Vermutung.
Der technische Massstab ist dagegen bereits klar: die Richtlinie WCAG 2.2 auf Stufe AA, in der Schweiz ergänzt durch den Standard eCH-0059. Wer in den EU-Markt verkauft, ist zusätzlich seit Juni 2025 vom European Accessibility Act erfasst — das betrifft in Bern vor allem Anbieter im Online-Handel, im Verkehrsbereich und in Finanzdienstleistungen. Was hinter den Anforderungen steht und wie sie sich praktisch auswirken, erklären wir im Glossareintrag zur digitalen Barrierefreiheit.
Praktisch bedeutet das: ausreichende Farbkontraste, vollständige Bedienbarkeit über die Tastatur, sinnvolle Alternativtexte, eine korrekte Überschriftenhierarchie, beschriftete Formularfelder und Fehlermeldungen, die nicht nur farblich markiert sind. Das meiste davon ist beim Neubau kaum Mehraufwand — es ist einfach saubere Arbeit. Teuer wird es nur, wenn man es nachträglich in eine fertige Seite hineinoperiert. Deshalb behandeln wir es als Bestandteil des Baus und nicht als Zusatzleistung.
Deutsch und Französisch: wann eine Berner Website zweisprachig sein muss
Der Kanton Bern ist zweisprachig: Deutsch ist die Hauptsprache, im Berner Jura und in Biel/Bienne ist Französisch ebenfalls Amtssprache. Für eine Organisation mit öffentlichem Auftrag oder kantonsweiter Mitgliedschaft ist eine französische Version daher keine Kür, sondern Grundvoraussetzung. Für einen Gewerbebetrieb in der Stadt Bern, dessen Kundschaft aus der Agglomeration kommt, ist sie in der Regel überflüssig.
Die Entscheidung sollte deshalb an einer einzigen Frage hängen: Gibt es jemanden, der die französischen Inhalte dauerhaft pflegt? Wenn ja, bauen wir zwei vollwertige Sprachbäume mit eigenen Adressen, korrekter Auszeichnung für de-CH und fr-CH und getrennten Seitentiteln. Wenn nein, ist eine einsprachige, gut gemachte Seite die bessere Lösung als eine französische Version, die nach achtzehn Monaten veraltete Angaben zeigt — und trotzdem gefunden wird.
Ein häufiger Zwischenweg funktioniert erstaunlich gut: die Hauptseite auf Deutsch, dazu eine bewusst kleine, aber vollständig gepflegte französische Ebene mit den Inhalten, die für frankophone Nutzerinnen wirklich zählen — Leistung, Kontakt, Öffnungszeiten, rechtliche Angaben. Das ist ehrlicher als eine vollständige Übersetzung, die niemand aktualisiert, und deutlich günstiger.
Von der Broschüre zur Website: was sich am Aufbau ändern muss
Der grösste Unterschied zwischen einem alten und einem funktionierenden Auftritt liegt nicht im Aussehen, sondern in der Frage, wonach die Seiten geordnet sind. Broschürendenken ordnet nach Absender: Über uns, Organisation, Abteilungen, Dokumente. Websites müssen nach Anliegen ordnen: Was will jemand erledigen, wissen oder prüfen? Fünf Punkte, die wir in Berner Relaunches praktisch immer umbauen:
- Die Dokumentenablage auflösen. Ein PDF ist kein Inhalt, sondern eine Datei. Was regelmässig gebraucht wird, gehört als echte Seite ins Web — durchsuchbar, verlinkbar, auf dem Telefon lesbar.
- Navigation nach Anliegen statt nach Struktur. Niemand sucht «Abteilung Dienste». Gesucht wird «Mitglied werden», «Beitrag zahlen», «Termin vereinbaren».
- Antwort vor Kontext. Jede Seite beantwortet ihre Kernfrage in den ersten zwei Sätzen. Die Einordnung folgt danach, nicht davor.
- Eine echte Suche. Bei mehr als fünfzig Seiten ist die Suchfunktion nicht Beiwerk, sondern der meistgenutzte Einstieg.
- Redaktion mit Grenzen. Ihr Team soll Inhalte ändern können, aber nicht das Layout. Sonst zerfällt der Auftritt innerhalb eines Jahres.
Was das für kleinere Betriebe ohne Redaktionsteam bedeutet, beschreiben wir unter Webdesign für KMU — dort steht die Umkehrung: möglichst wenige Seiten, dafür jede davon vollständig.
Wie ein Relaunch abläuft, ohne dass Sie Sichtbarkeit verlieren
Der gefährlichste Moment eines Relaunches ist der Livegang, und der grösste vermeidbare Schaden entsteht durch fehlende Weiterleitungen. Wenn eine bestehende Adresse nach dem Umbau ins Leere führt, verliert die Seite nicht nur ihre Position, sondern auch jeden externen Link, der über Jahre auf sie gezeigt hat. Bei Verbänden und Organisationen mit langer Geschichte ist das oft der wertvollste Bestand überhaupt.
Unser Ablauf dagegen: vollständige Liste aller bestehenden Adressen, Abgleich mit der neuen Struktur, für jede alte Adresse eine dauerhafte Weiterleitung auf die inhaltliche Entsprechung. Seiten ohne Nachfolger werden bewusst entschieden statt vergessen. Was eine dauerhafte Weiterleitung technisch ist und warum die Unterscheidung zur temporären zählt, steht im Glossareintrag zum 301-Redirect. Nach dem Livegang beobachten wir vier bis sechs Wochen lang Indexierung und Fehlermeldungen.
Parallel dazu messen wir die technische Qualität der neuen Seite an den Core Web Vitals — Ladezeit, Reaktionsverzögerung und Layoutstabilität. Diese drei Werte sind nicht nur ein Rankingfaktor, sondern der beste verfügbare Näherungswert dafür, ob sich eine Seite auf einem durchschnittlichen Mobiltelefon gut anfühlt. Wir liefern sie vor und nach dem Umbau, damit die Verbesserung belegt ist und nicht behauptet.
Was ein Berner Projekt kostet und wie wir aus Zollikon arbeiten
Der Rahmen liegt zwischen CHF 3'000 und CHF 25'000; bei einem Relaunch entscheidet der Umfang des Altbestands über die Position innerhalb dieser Spanne. Ein Gewerbebetrieb mit zwölf Seiten liegt am unteren Ende. Ein Verband mit gewachsener Struktur, Mitgliederbereich, Dokumentenbestand und zweiter Sprache liegt am oberen. Die Sichtung des Bestands ist ein eigener Posten, den wir getrennt ausweisen, weil er sich sonst unsichtbar über das ganze Projekt verteilt. Die vollständige Aufschlüsselung steht auf Webdesign Preise.
Zur Arbeitsweise gehört Transparenz über die Distanz. Wir sind nicht in Bern, und wir tun nicht so. Was wir stattdessen anbieten, ist ein Projektstand, der jederzeit einsehbar ist: eine Vorschau-URL ab dem ersten Arbeitstag, ein schriftlich geführter Stand mit offenen Punkten und Zuständigkeiten, und Videotermine an den drei bis vier Stellen, an denen wirklich entschieden werden muss. In Organisationen mit mehreren Beteiligten ist das oft praktischer als ein Präsenztermin, an dem die Hälfte fehlt.
Belegen können wir unser Handwerk mit Projekten aus dem Raum Zürich — etwa dem digitalen Auftritt für den Nolte Küchen Showroom Zürich, der Website für das Leo Ristorante oder dem Auftritt samt Online-Rechner für Rohrsanova. Alle sind auf Referenzen dokumentiert. Ein Berner Kundenprojekt haben wir nicht vorzuweisen, und wir erfinden auch keines.
Wann ein Relaunch die falsche Entscheidung ist
Nicht jede unbefriedigende Website braucht einen Neubau. In vier Fällen raten wir davon ab:
- Das Problem ist der Inhalt, nicht die Technik. Wenn die bestehende Seite schnell lädt, mobil funktioniert und pflegbar ist, aber niemand seit drei Jahren etwas geschrieben hat, löst ein neues Design gar nichts. Dann ist redaktionelle Arbeit die richtige Investition.
- Es steht eine Organisationsänderung an. Wer in sechs Monaten fusioniert, umbenennt oder das Leistungsangebot neu ordnet, baut zweimal. Warten ist hier die günstigere Entscheidung.
- Niemand ist für Inhalte zuständig. Eine Website ohne benannte redaktionelle Verantwortung veraltet ab dem Livegang. Bevor gebaut wird, sollte feststehen, wer sie pflegt und mit wie viel Zeit.
- Das Budget liegt unter CHF 3'000. Dann ist es sinnvoller, die bestehende Seite gezielt zu reparieren — Ladezeit, mobile Darstellung, Kontaktweg — als ein Neubauprojekt anzufangen, das mittendrin ausgeht.
Und ein struktureller Hinweis: Wenn Ihre Organisation eine formale Ausschreibung mit Präsenzpflicht, Rahmenvertrag und mehrstufigem Vergabeverfahren durchführt, sind wir dafür zu klein. Das ist keine Koketterie, sondern eine Kapazitätsfrage — und es ist fairer, das hier zu schreiben, als eine Eingabe zu machen, die niemandem hilft.
Bestehende Website sanieren oder neu bauen?
| Gezielt sanieren | Relaunch | |
|---|---|---|
| Ausgangslage | Struktur trägt, Technik veraltet punktuell | Struktur, Technik und Gestaltung veraltet |
| Typischer Aufwand | Tage bis wenige Wochen | Sechs bis zwölf Wochen |
| Barrierefreiheit | Nachrüsten, oft aufwendig | Von Beginn an eingebaut |
| Zweite Sprache | Schwer nachträglich einzuziehen | Teil der Grundstruktur |
| Risiko für Sichtbarkeit | Gering, Adressen bleiben | Beherrschbar mit Weiterleitungskonzept |
| Sinnvoll wenn | Inhalt und Aufbau stimmen noch | Die Seite bildet die Organisation nicht mehr ab |
Häufige Fragen zu Webdesign und Relaunch in Bern
Der Rahmen liegt bei CHF 3'000 bis CHF 25'000. Für einen Relaunch ist die entscheidende Grösse nicht die Gestaltung, sondern der Bestand: Eine gewachsene Seite mit 200 Unterseiten und 300 abgelegten PDF-Dokumenten kostet ein Vielfaches einer Seite mit zwölf Unterseiten, weil jeder Inhalt gesichtet, bewertet und entweder übernommen, umgeschrieben oder abgeschaltet werden muss. Diese Sichtung ist der Posten, den Offerten am häufigsten verschweigen. Wir weisen ihn getrennt aus und sagen Ihnen nach einer ersten Bestandsaufnahme, wie viel Inhalt tatsächlich mitkommt — meist ist es deutlich weniger, als anfangs angenommen wird.
Öffentliche Stellen sind bereits verpflichtet. Für private Anbieter läuft derzeit die Revision des Behindertengleichstellungsgesetzes; nach dem vorliegenden Entwurf sollen digitale Angebote von privaten Anbietern öffentlich zugänglicher Leistungen ab dem 1. Januar 2027 barrierefrei sein. Die parlamentarische Beratung ist 2026 im Gang, Details und Übergangsfristen können sich noch ändern — wer heute etwas anderes behauptet, überzeichnet den Stand. Massstab ist die Richtlinie WCAG 2.2 auf Stufe AA, in der Schweiz ergänzt durch den Standard eCH-0059. Wer in die EU verkauft, ist zusätzlich seit Juni 2025 vom European Accessibility Act betroffen.
Technisch ja, redaktionell nur teilweise. Wir bauen die zweisprachige Struktur vollständig: getrennte Sprachpfade, korrekte Sprachauszeichnung für de-CH und fr-CH, eigene Seitentitel und Beschreibungen pro Sprache, und eine Navigation, die in beiden Sprachen funktioniert statt nur übersetzt zu sein. Die französischen Texte liefern Sie oder eine Fachübersetzung Ihrer Wahl. Wir führen keine französische Redaktion und geben das auch nicht vor. Für einen Auftrag, bei dem Französisch gleichberechtigt laufend gepflegt werden muss, ist eine zweisprachig aufgestellte Agentur in Bern oder Biel die bessere Adresse.
Nicht, wenn die Adressen sauber weitergeleitet werden — und doch, wenn das versäumt wird. Vor dem Livegang erstellen wir eine vollständige Liste aller bestehenden URLs, gleichen sie gegen die neue Struktur ab und legen für jede alte Adresse eine dauerhafte Weiterleitung auf ihre inhaltliche Entsprechung an. Seiten ohne Nachfolger werden bewusst entschieden, nicht vergessen. Nach dem Livegang beobachten wir vier bis sechs Wochen lang die Indexierung und Fehlermeldungen. Ein kurzer Einbruch in den ersten zwei Wochen ist normal; ein anhaltender Einbruch ist ein Fehler und kein Schicksal.
Nein. Unser einziger Standort ist die Gustav-Maurer-Strasse 23 in 8702 Zollikon bei Zürich. In Bern arbeiten wir nicht vor Ort, und wir führen dort auch keine Adresse. Berner Mandate laufen remote: Abstimmungen per Video, eine dauerhaft erreichbare Vorschau-URL statt Präsentationsterminen, und ein schriftlich geführter Projektstand, in den auch Personen hineinschauen können, die nicht an jedem Termin dabei waren. Für Termine, die persönlich stattfinden sollen, reisen wir an; Zürich HB nach Bern dauert knapp eine Stunde. Wenn Ihre Organisation regelmässige Präsenz erwartet, sagen Sie es im Erstgespräch — dann ist eine Berner Agentur die richtigere Wahl.
Ja, und in Organisationen mit Verbands- oder Verwaltungsstruktur ist das meist die wichtigere Frage als die Gestaltung. Wir richten die Seite so ein, dass Ihr Team Inhalte ohne Entwicklungskenntnisse ändern kann, und definieren dabei bewusst, was änderbar sein soll und was nicht — eine Redaktion, die jedes Layout verschieben kann, zerlegt jede Seite innerhalb eines Jahres. Zur Übergabe gehören eine schriftliche Anleitung und eine Einführung für die Personen, die tatsächlich pflegen. Die Zugänge und der Code gehören Ihnen; Sie sind nicht darauf angewiesen, dass wir weiterarbeiten.
Bestandsaufnahme statt Verkaufsgespräch
Schicken Sie uns die Adresse Ihrer heutigen Website. Sie erhalten innert 48 Stunden einen gestalteten Entwurf und eine ehrliche Einschätzung, ob ein Relaunch überhaupt der richtige Schritt ist — kostenlos und ohne dass jemand nachtelefoniert.
Kostenloses Designkonzept anfordern