Sitelinks.
Sitelinks sind zusätzliche Links zu Unterseiten, die Google unter einem Suchergebnis anzeigt, meist bei Suchen nach einem Firmen- oder Markennamen. Es gibt organische Sitelinks, die Google selbst auswählt, und Sitelink-Erweiterungen in Google Ads, die der Werbetreibende festlegt. Beide vergrössern das Ergebnis und führen Suchende direkt zur gewünschten Seite.
Sitelinks — ausführlich erklärt
Wer bei Google nach einem bekannten Unternehmen sucht, sieht oft nicht nur einen blauen Link, sondern darunter mehrere weitere: «Kontakt», «Preise», «Karriere», «Login». Diese Zusatzlinks heissen Sitelinks. Sie gehören zu den SERP-Features, also den Elementen, mit denen Google ein Suchergebnis über den Standard hinaus erweitert. Sitelinks erscheinen vor allem bei Markensuchen, weil Google dort davon ausgeht, dass die Person zu einer bestimmten Website will und nur noch den richtigen Bereich sucht.
Organische Sitelinks lassen sich nicht direkt einstellen. Google wählt sie automatisch aus und zeigt sie nur, wenn es sie für nützlich hält. Früher gab es in der Search Console die Möglichkeit, einzelne Sitelinks herabzustufen; diese Funktion existiert nicht mehr. Was bleibt, ist indirekter Einfluss: Eine klare Seitenstruktur, eine verständliche Hauptnavigation, aussagekräftige Seitentitel und eine saubere interne Verlinkung helfen Google zu erkennen, welche Unterseiten für Besucher am wichtigsten sind.
In Google Ads sind Sitelinks dagegen ein steuerbares Werkzeug. Als Sitelink-Asset, früher Sitelink-Erweiterung genannt, hinterlegt der Werbetreibende zusätzliche Links mit eigenem Text und optionalen Beschreibungszeilen, etwa «Offerte anfragen», «Referenzen» oder «Notfalldienst». Google entscheidet pro Auktion, ob und wie viele davon angezeigt werden. Sie vergrössern die Anzeige und geben Suchenden mehrere Einstiege statt nur einem.
In beiden Fällen gilt: Sitelinks wirken nur, wenn die Zielseiten halten, was der Link verspricht. Ein Sitelink «Preise», der auf eine Seite ohne Preisangabe führt, kostet Vertrauen. Ebenso wichtig ist, dass die Zielseiten technisch in Ordnung sind, also indexierbar, schnell und ohne Soft 404.
Organische Sitelinks fördern
Google bildet Sitelinks aus dem, was es über die Struktur einer Website weiss. Hilfreich sind deshalb wenige, klar benannte Hauptbereiche, die von jeder Seite aus verlinkt sind, eindeutige Title-Tags pro Seite und eine Breadcrumb-Navigation, die die Hierarchie zeigt. Seiten mit fast gleichen Titeln oder doppelten Inhalten machen es Google schwer, sinnvolle Sitelinks auszuwählen.
Eine Garantie gibt es nicht, und bei kleinen Websites erscheinen Sitelinks manchmal erst, wenn die Markensuchen zunehmen. Wie wir Struktur und Navigation dafür aufbauen, zeigt unsere Suchmaschinenoptimierung in Zürich; bei bestehenden Websites hilft ein Website-Audit, Strukturprobleme zu finden.
Beispiel: Sitelinks einer Zahnarztpraxis
Ein typischer Fall, als Beispiel beschrieben: Eine Zahnarztpraxis in Winterthur bemerkt, dass Google bei der Suche nach ihrem Namen Sitelinks wie «Datenschutz» und «Impressum» anzeigt, während die Seite «Notfall» fehlt. Die Ursache: Die Notfallseite ist nur über ein Untermenü erreichbar und hat den Titel «Seite 7».
Die Praxis gibt der Seite einen klaren Titel, verlinkt sie in Hauptnavigation und Fusszeile und ergänzt dieselben Ziele als Sitelink-Assets in ihrer Google-Ads-Kampagne. Die bezahlten Sitelinks sind sofort steuerbar, die organischen ändern sich, wenn Google die Struktur neu bewertet. Die Einrichtung solcher Assets gehört zu unserer Arbeit als Google Ads Agentur Zürich.
Weiterführende Seite
SERP-FeaturesHäufige Fragen zu Sitelinks
Nein. Google wählt organische Sitelinks automatisch aus. Sie können nur indirekt Einfluss nehmen, über klare Navigation, eindeutige Seitentitel und eine gute interne Verlinkung. Eine Funktion zum Entfernen einzelner Sitelinks gibt es in der Search Console nicht mehr.
Häufige Gründe sind zu wenige Markensuchen, eine unklare Seitenstruktur oder sehr ähnliche Seitentitel. Bei generischen Suchanfragen erscheinen Sitelinks ohnehin selten. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Website bei der Suche nach dem eigenen Namen auf Platz eins steht.
Das Hinzufügen von Sitelink-Assets kostet nichts zusätzlich. Bezahlt wird wie bei der Anzeige selbst pro Klick, egal ob auf den Haupttitel oder einen Sitelink. Weil Sitelinks die Anzeige grösser machen, verbessern sie oft die Klickrate.
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