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Perplexity.

Perplexity ist eine KI-Suchmaschine, die Fragen in natürlicher Sprache mit einer ausformulierten Antwort beantwortet und dazu nummerierte Quellenangaben mit Links zu den verwendeten Websites anzeigt. Für Unternehmen ist Perplexity relevant, weil sichtbar wird, welche Websites als Quelle dienen, und weil die Nutzer oft gezielt nach Anbietern und Vergleichen fragen.

Illustration zu «Perplexity»: KI-Chat mit der Frage «Beste Treuhand für Startups in Zug?» PerplexityBeste Treuhand für Startups in Zug?Für Startups in Zug werden oft Büros mitGründungspaket empfohlen [1][2].1 ihre-firma.ch2 startupticker.ch3 kmu.admin.chFrage stellen …

Perplexity — ausführlich erklärt

Perplexity wurde 2022 in San Francisco gegründet und gehört zu den bekanntesten Vertretern einer neuen Art von Suchmaschine, oft Antwortmaschine genannt. Statt einer Liste mit zehn Links erhält die Person eine zusammenhängende Antwort, die aus mehreren Webquellen erstellt wird. Jede Aussage ist mit einer nummerierten Quelle verknüpft, die sich anklicken lässt. Anschlussfragen sind im selben Gespräch möglich.

Technisch kombiniert Perplexity eine eigene Websuche mit Sprachmodellen. Zu einer Frage werden passende Seiten gesucht, abgerufen und ausgewertet; ein Sprachmodell formuliert daraus die Antwort. Dieses Verfahren entspricht dem Prinzip von Retrieval Augmented Generation. Perplexity betreibt dafür einen eigenen Crawler, den PerplexityBot, und ruft Seiten bei konkreten Nutzerfragen zusätzlich über Perplexity-User ab.

Für die Sichtbarkeit von Unternehmen hat Perplexity eine besondere Eigenschaft: Die Quellen sind offen sichtbar. Man kann nachvollziehen, welche Websites für eine Frage herangezogen werden, und daraus lernen. Häufig zitiert werden Seiten, die eine Frage klar und direkt beantworten, konkrete Angaben wie Preise, Orte und Abläufe enthalten, aktuell sind und von anderen Quellen bestätigt werden. Verzeichnisse, Vergleichsseiten und Fachartikel tauchen oft als Quellen auf.

Perplexity ist in der Schweiz deutlich weniger verbreitet als Google oder ChatGPT, wird aber gerade von Menschen genutzt, die gezielt recherchieren und vergleichen, etwa bei der Auswahl eines Dienstleisters. Da die Antworten von Abfrage zu Abfrage variieren, ist eine einzelne Prüfung wenig aussagekräftig; sinnvoll ist eine regelmässige Beobachtung mit gleichbleibenden Fragen.

Wie man als Quelle in Perplexity erscheint

Die Grundlagen decken sich mit GEO: Der PerplexityBot muss die Website abrufen dürfen und die Inhalte ohne JavaScript im HTML finden. Seiten sollten Fragen direkt beantworten, mit klaren Überschriften und eigenständigen Absätzen, die sich als Zitat herauslösen lassen. Konkrete, überprüfbare Angaben wie Leistungsumfang, Preise ab, Einzugsgebiet und Kontakt erhöhen die Chance, als Quelle gewählt zu werden.

Ausserdem zählt, was andere schreiben. Einträge in Branchenverzeichnissen, Erwähnungen in Medien und Bewertungen auf mehreren Plattformen liefern Bestätigung. Wenn Perplexity für eine Frage nach Anbietern vor allem Vergleichsportale zitiert, ist ein vollständiger Eintrag dort oft der schnellste Weg in die Antwort.

Beispiel: Eine Frage nach einer Treuhandfirma

Jemand fragt Perplexity: «Welche Treuhandfirmen in Winterthur helfen bei der Steuererklärung für Selbständige und was kostet das?» Die Antwort nennt einige Anbieter und stützt sich auf deren Websites, ein Verzeichnis und einen Ratgeberartikel. Anbieter, deren Website weder Selbständige noch Preise erwähnt, kommen nicht vor, auch wenn sie die Leistung anbieten.

Eine eigene Seite für Selbständige mit Ablauf, benötigten Unterlagen und Preisrahmen erhöht die Chance, bei solchen Fragen herangezogen zu werden. Ob Ihre Website für KI-Suchmaschinen lesbar ist, prüft der KI-Sichtbarkeits-Check; bei der GEO-Betreuung gehört Perplexity zu den fünf Plattformen, die wir monatlich mit festen Fragen prüfen.

Weiterführende Seite

KI-Suchmaschine

Häufige Fragen zu Perplexity

Ja, eine KI-Suchmaschine. Sie durchsucht das Web, ruft passende Seiten ab und formuliert daraus mit einem Sprachmodell eine Antwort mit Quellenangaben. Anders als bei Google steht die Antwort im Vordergrund, nicht die Trefferliste.

Aus einer eigenen Websuche, für die der PerplexityBot Seiten erfasst, und aus Seiten, die bei einer konkreten Frage abgerufen werden. Die verwendeten Quellen werden in der Antwort mit Nummern und Links angezeigt.

Einen Eintrag wie bei einem Verzeichnis gibt es nicht. Perplexity greift auf öffentlich erreichbare Websites zu. Entscheidend ist, dass Ihre Website für den PerplexityBot erreichbar ist und Fragen klar beantwortet, und dass andere Quellen Ihre Angaben bestätigen.

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