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Paid, Owned und Earned Media.

Paid, Owned und Earned Media ist eine Einteilung von Marketingkanälen nach Herkunft der Sichtbarkeit. Paid Media ist gekauft (Anzeigen), Owned Media gehört dem Unternehmen (Website, Newsletter, Kundenkonto), Earned Media ist verdient (Berichte, Bewertungen, Empfehlungen, Erwähnungen in KI-Antworten).

Illustration zu «Paid, Owned und Earned Media»: Netz um «Ihre Marke» mit Paid: Ads, Owned: Website, Earned: Presse, Owned: Newsletter, Earned: Bewertungen, Paid: Sponsoring Paid: AdsOwned: WebsiteEarned: PresseOwned: NewsletterEarned: BewertungenPaid: SponsoringIhre Marke

Paid, Owned und Earned Media — ausführlich erklärt

Die Einteilung wurde um 2009 vor allem durch das Marktforschungsunternehmen Forrester verbreitet. Paid Media umfasst alles, wofür pro Einblendung oder Klick bezahlt wird: Google Ads, Social Ads, Plakate, Inserate, Sponsoring. Owned Media sind Kanäle, die das Unternehmen selbst kontrolliert: Website, Blog, Newsletter-Liste, App, Kundenmagazin. Earned Media entsteht, wenn andere über das Unternehmen sprechen: Medienberichte, Bewertungen, Weiterempfehlungen, Verlinkungen, Markenerwähnungen und die Nennung in Antworten von KI-Assistenten.

Die drei unterscheiden sich in Kontrolle und Glaubwürdigkeit. Paid Media ist voll steuerbar, aber sofort weg, wenn das Budget endet. Owned Media ist dauerhaft und steuerbar, braucht aber Zeit, um Reichweite aufzubauen. Earned Media ist am glaubwürdigsten, lässt sich aber nicht kaufen, nur verdienen, durch gute Arbeit, nützliche Inhalte und Digital PR.

Ein Beispiel für das Zusammenspiel: Eine Bäckerei veröffentlicht auf ihrer Website (Owned) eine Seite mit allen glutenfreien Produkten. Eine kleine Anzeige (Paid) bewirbt die Seite in der Region. Eine lokale Zeitung berichtet darüber, Kundinnen schreiben Bewertungen auf Google (Earned). Diese Bewertungen und der Artikel stärken wiederum die Sichtbarkeit der eigenen Seite in Suche und KI-Antworten.

Für KMU ist die Gewichtung entscheidend: Owned Media ist das Fundament, weil alle anderen Kanäle dorthin führen. Paid Media beschleunigt, Earned Media verstärkt. Wer nur in Paid investiert, mietet Sichtbarkeit; wer Owned und Earned vernachlässigt, zahlt dauerhaft für jeden Besuch. Manche Modelle ergänzen eine vierte Kategorie, Shared Media, für Inhalte in sozialen Netzwerken. Der wichtigste Owned-Kanal ist die eigene Website; damit sie gefunden wird, braucht sie laufende Pflege wie in der SEO-Betreuung.

Weiterführende Seite

Digital PR

Häufige Fragen zu Paid, Owned und Earned Media

Earned Media ist Sichtbarkeit, die ein Unternehmen nicht kauft, sondern verdient, zum Beispiel durch Medienberichte, Bewertungen, Empfehlungen, Verlinkungen oder Erwähnungen in KI-Antworten. Sie gilt als besonders glaubwürdig.

Owned Media sind Kanäle, die einem Unternehmen selbst gehören und die es kontrolliert, etwa die Website, der Blog, die Newsletter-Liste oder eine App.

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