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Full Service Agentur.
Alles aus einer Hand klingt einfach — und ist es selten. Diese Seite erklärt, welche Leistungen ein Full-Service-Mandat umfasst, wo die Grenzen einer kleinen Agentur liegen und wie Sie ein Full-Service-Versprechen im Erstgespräch überprüfen.
Budgetrahmen in 3 Minuten rechnenEine Full-Service-Agentur bündelt mehrere Disziplinen unter einem Vertrag und einer Ansprechperson — üblicherweise Strategie, Markenauftritt, Gestaltung, Website oder Shop, Inhalte und die digitalen Werbekanäle. Der Begriff beschreibt den Umfang der Zusammenarbeit, nicht das fachliche Niveau jeder einzelnen Disziplin. Er ist nicht geschützt, und darin liegt sowohl sein Nutzen als auch sein Risiko.
Diese Seite nimmt das Versprechen auseinander: was tatsächlich dazugehört, warum keine Agentur alles gleich gut kann, wie Sie das im Erstgespräch prüfen und was DLM Digital selbst leistet statt zukauft. Sie ist als Entscheidungsgrundlage geschrieben, nicht als Verkaufsseite. Wer eine allgemeine Auswahlhilfe für Agenturen sucht, findet sie im Auswahl-Leitfaden; wer wissen will, was hinter dem Begriff Webagentur steckt, auf der Seite Web Agentur.
Was gehört zu einem Full-Service-Mandat?
Ein Full-Service-Mandat umfasst in der Regel sechs Blöcke: Strategie, Marke, digitales Produkt, Inhalte, Kanäle und Messung. Wie tief jeder Block ausfällt, unterscheidet sich von Agentur zu Agentur erheblich — der Begriff sagt nur, dass alle sechs unter einem Vertrag laufen, nicht in welcher Qualität.
- Strategie und Positionierung. Zielgruppen, Angebot, Nachfrage, Wettbewerb, Botschaft. Der Block, der am häufigsten übersprungen wird, weil er kein sichtbares Ergebnis produziert — und dessen Fehlen später jede Gestaltungsdiskussion zur Geschmacksfrage macht.
- Marke und Erscheinungsbild. Logo, Farbwelt, Typografie, Bildsprache, Anwendung über alle Kanäle. Bei einem Neustart der Hauptteil, bei bestehenden Unternehmen oft nur eine Auffrischung.
- Digitales Produkt. Website, Online-Shop oder Web-Anwendung: Struktur, Gestaltung, Entwicklung, Redaktionssystem, Betrieb. Das Zentrum, auf das alle anderen Blöcke einzahlen.
- Inhalte. Texte, Bilder, Video, Übersetzungen, laufende Redaktion. Der Block mit dem grössten Unterschied zwischen Angebot und Realität, weil Inhalte Fachwissen aus Ihrem Unternehmen brauchen.
- Kanäle. Suchmaschinen-Sichtbarkeit, bezahlte Werbung, Sichtbarkeit in KI-Antworten, Social Media, E-Mail. Hier entscheidet sich, ob Reichweite entsteht.
- Messung. Analytics, Conversion-Tracking, Berichte, Ableitungen. Ohne diesen Block ist der Rest eine Meinungsfrage.
Praktisch heisst das: Lassen Sie sich diese sechs Blöcke im Angebot einzeln ausweisen, mit Aufwand und Verantwortlichkeit. Ein Full-Service-Angebot, das nur einen Monatsbetrag und eine Aufzählung von Schlagworten enthält, lässt sich später beliebig auslegen — und wird es auch.
Warum Full Service nicht heisst, dass eine Agentur alles gleich gut kann
Das ist der ehrliche Kern dieser Seite: Kein Team beherrscht Strategie, Gestaltung, Entwicklung, Redaktion, Werbung und Messung auf demselben Niveau — und Agenturen, die etwas anderes behaupten, verkaufen Breite als Tiefe. Fachliche Tiefe entsteht durch Wiederholung. Wer zehn Online-Shops im Jahr baut, ist darin besser als jemand, der einen baut und daneben Plakate gestaltet. Das ist keine Kritik an Full Service, sondern eine Beschreibung, wie Können entsteht.
Jede Agentur hat deshalb einen Kern und einen Rand. Der Kern ist die Disziplin, aus der sie kommt und in der sie den grössten Teil ihrer Stunden leistet. Der Rand sind die Disziplinen, die dazugekommen sind, weil Kundinnen und Kunden danach gefragt haben. Am Rand wird die Arbeit entweder von weniger erfahrenen Personen gemacht, zugekauft oder in kleinerem Umfang geliefert als im Kern. Alle drei Varianten sind vertretbar. Problematisch wird es nur, wenn niemand sagt, wo der Kern aufhört.
Für Sie hat das eine sehr praktische Konsequenz. Fragen Sie nicht, ob eine Agentur eine Leistung anbietet — das tun alle. Fragen Sie, welcher Anteil der Arbeitszeit im vergangenen Jahr auf diese Leistung entfiel. Eine Agentur, die 70 Prozent ihrer Stunden in Websites steckt und 5 Prozent in Social Media, wird Ihnen bei Social Media ein solides Grundniveau liefern und keine Spitzenleistung. Wenn Social Media Ihr Hauptkanal ist, sind Sie dort falsch — auch wenn es im Angebot steht.
Der zweite Punkt betrifft die Kapazität. Full Service bedeutet, dass dieselben Personen zwischen Ihren Disziplinen wechseln. In Wochen, in denen die Website in die Abnahme geht, passiert bei der Werbung weniger. Das ist kein Versäumnis, sondern Arithmetik. Verlangen Sie deshalb keine Gleichzeitigkeit, sondern eine Reihenfolge: Was zuerst, was danach, und woran erkennen wir, dass der erste Schritt fertig ist.
Wie prüfen Sie ein Full-Service-Versprechen?
Mit einer einzigen Frage, gestellt für jede beworbene Disziplin: Zeigen Sie mir ein Projekt aus den letzten zwölf Monaten, bei dem Sie genau das gemacht haben — und sagen Sie mir, wer daran gearbeitet hat. Diese Frage lässt sich nicht mit Marketing beantworten. Entweder es gibt ein aktuelles Beispiel und einen Namen, oder die Disziplin ist ein Etikett.
Vier Ergänzungen machen die Prüfung belastbar:
- Nach dem Kern fragen. «Womit verdienen Sie den grössten Teil Ihres Umsatzes?» Eine Agentur, die darauf ausweichend antwortet, hat entweder keinen Kern oder mag ihn nicht nennen. Beides ist eine Information.
- Zukauf offenlegen lassen. Welche Disziplinen laufen über Partner oder Subunternehmer, mit welchem Aufschlag, und wer haftet für das Ergebnis? Zukauf ist unproblematisch — verschwiegener Zukauf ist es nicht.
- Pro Disziplin eine Kennzahl vereinbaren. Was im Monatsbericht nicht vorkommt, wird nicht gemacht. Eine Zeile pro Block genügt; es geht um Sichtbarkeit, nicht um Berichtsvolumen.
- Nach der Absage fragen. «Welchen Teil dieses Auftrags würden Sie ablehnen, wenn ich Sie darum bitte, ehrlich zu sein?» Eine Agentur, die auf ein Full-Service-Angebot hin einen Teil abgibt, denkt in Ihrem Interesse. Eine, die alles behält, in ihrer Auslastung.
Die kaufmännischen Prüfpunkte — enthaltene Stunden, Datenbesitz, Kündigungsfristen, Umgang mit Zugängen — sind hier bewusst nicht wiederholt. Sie stehen vollständig im Auswahl-Leitfaden für Digital-Agenturen und gelten unabhängig davon, ob ein Mandat Full Service heisst oder nicht.
Was DLM Digital selbst macht — und wofür Partner dazukommen
Im eigenen Haus entstehen Konzept, Gestaltung und Branding, Frontend- und Backend-Entwicklung, Websites, Online-Shops und Web-Anwendungen, Inhalte für das Web, technisches SEO, GEO sowie Google Ads und Conversion-Tracking. Das ist der Kern, und er ist an Projekten belegbar: Für JUCAN Massanzüge sind Website, Shopify-Store und Branding entstanden, für Steuererklärung Zürich eine Web-Anwendung mit Login, Dokumenten-Upload und Terminbuchung, für Rohrsanova ein Auftritt samt eigenem Online-Rechner für Sofort-Offerten, für Edelweiss Räumungen ein mehrstufiger Konfigurator. Dazu Leo Ristorante, Nolte Küchen Zürich, Basilica Zürich, Racher Papeterie, Kanal One und Don Leone Delivery. Ausgangslage und Umfang jedes Projekts stehen unter Referenzen.
Nicht zu unserem Kern gehören: klassische Mediaplanung für Plakat, Radio und Fernsehen; Public Relations und Medienarbeit; native Apps für iOS und Android; Filmproduktion mit Crew und Set; Fachübersetzungen ins Französische und Italienische; juristische Texte wie Datenschutzerklärungen, AGB und Verträge. Wenn ein Vorhaben in diesen Feldern liegt, holen wir Spezialistinnen und Spezialisten dazu und sagen offen, dass sie es machen — oder wir sagen ab, wenn der Schwerpunkt eines Mandats dort liegt und wir nur Vermittler wären.
Das ist der unbequemere Weg, aber der ehrlichere. Eine Agentur, die eine Leistung durchreicht, ohne sie zu beherrschen, kann sie weder beurteilen noch verantworten. Sie merken das nicht am Anfang, sondern beim ersten Problem — wenn niemand sagen kann, ob eine Rechnung angemessen oder eine Umsetzung gut ist.
Wie tief die einzelnen Bausteine gehen, steht auf den jeweiligen Seiten: Webdesign für Gestaltung und Umsetzung, Individualsoftware für alles, was über eine Website hinausgeht, SEO-Betreuung für die laufende Sichtbarkeitsarbeit, GEO für Nennungen in KI-Antworten und Google Ads für bezahlte Reichweite.
Was kostet ein Full-Service-Mandat?
Ein Full-Service-Mandat besteht fast immer aus zwei Rechnungen: einem einmaligen Aufbau und einer laufenden Betreuung — und Sie sollten beide getrennt sehen, bevor Sie unterschreiben. Bei DLM Digital liegt der Aufbau einer Website je nach Umfang zwischen CHF 3'000 und CHF 25'000; ein Prototyp oder MVP beginnt bei CHF 10'000. Auf der laufenden Seite startet Local SEO bei CHF 300 pro Monat, Full-Service-SEO bei CHF 800 pro Monat und GEO bei CHF 2'500 pro Monat. Ein einmaliges SEO-Audit kostet ab CHF 1'500.
Drei Dinge verändern diese Rechnung, und keines davon steht üblicherweise im Angebot:
- Media-Budget ist kein Honorar. Bei Google oder Meta fliesst ein Teil des Geldes direkt an die Plattform. Lassen Sie beide Posten getrennt ausweisen und seien Sie vorsichtig bei Modellen, die als Prozentsatz vom Media-Budget abrechnen: Sie belohnen höhere Ausgaben, nicht bessere Ergebnisse.
- Inhalte kosten Ihre Zeit. Fachtexte, Bildmaterial, Freigaben und Auskünfte kann keine Agentur ersetzen. Rechnen Sie zwei bis vier Stunden pro Monat auf Ihrer Seite ein — sonst steht das Mandat still, ohne dass jemand es merkt.
- Der Aufbau ist nicht linear. In den ersten zwei bis drei Monaten fällt deutlich mehr Arbeit an als danach. Ein Retainer, der genau die Aufbauphase abdeckt und danach unverändert weiterläuft, ist im ersten Quartal zu klein und im zweiten Jahr zu gross.
Die ausführlichen Aufschlüsselungen stehen auf Webdesign-Preise und SEO-Kosten Schweiz. Eine erste Grössenordnung für das eigene Vorhaben liefert der Website-Kosten-Rechner in wenigen Minuten, ohne Anmeldung.
Full Service bei einer kleinen Agentur — was das praktisch bedeutet
Bei einer kleinen Agentur bedeutet Full Service kurze Wege und begrenzte Gleichzeitigkeit. Der Vorteil ist real: Wer im Erstgespräch sitzt, arbeitet danach am Projekt mit, Entscheidungen brauchen keine internen Abstimmungsrunden, und niemand übersetzt zwischen Verkauf und Umsetzung. Der Nachteil ist ebenso real: Es gibt keine tiefe Bank, die einspringt, wenn zwei Mandate gleichzeitig in die heisse Phase laufen.
Daraus folgen drei Dinge, die Sie ansprechen sollten, bevor Sie unterschreiben. Erstens die Reihenfolge: Was passiert in welchem Monat, und was ruht solange? Zweitens die Vertretung: Wer übernimmt, wenn die Hauptansprechperson zwei Wochen ausfällt, und hat diese Person Zugriff auf alles Nötige? Drittens die Obergrenze: Ab welchem Umfang würde die Agentur selbst sagen, dass sie nicht mehr die richtige Adresse ist?
Ein Anbieter, der auf die dritte Frage eine konkrete Antwort hat, hat über seine Kapazität nachgedacht. Bei DLM Digital liegt diese Grenze dort, wo ein Vorhaben über Monate mehrere Rollen gleichzeitig vollständig bindet, wo formale Ausschreibungsverfahren mit Zertifikatsnachweisen verlangt werden oder wo ein Kanal gebraucht wird, der nicht zu unserem Kern gehört. In diesen Fällen sagen wir das im Erstgespräch — es ist billiger für beide Seiten als ein Mandat, das im vierten Monat auffliegt.
Wann ein Full-Service-Mandat die falsche Wahl ist
Full Service ist die falsche Wahl, wenn Sie Tiefe in einer einzigen Disziplin brauchen, wenn intern bereits Kompetenz vorhanden ist oder wenn das Budget nur reicht, um jede Disziplin ein bisschen zu bedienen. Diese Abgrenzung steht bewusst auf einer Agenturseite, weil ein falsch geschnittenes Mandat niemandem nützt.
- Ein Kanal entscheidet über Ihr Geschäft. Wenn 80 Prozent Ihrer Anfragen über Google Ads kommen, brauchen Sie dort Spezialtiefe, nicht Breite. Buchen Sie eine Spezialagentur für diesen Kanal und lassen Sie den Rest, wo er ist.
- Intern gibt es bereits Marketing. Ein Full-Service-Vertrag über Disziplinen, die Ihr Team ohnehin macht, erzeugt Doppelspurigkeit und Reibung. Kaufen Sie gezielt zu, was fehlt.
- Das Budget ist zu knapp für alle Blöcke. Über sechs Disziplinen verteilt, reicht ein kleines Monatsbudget für nichts davon. Ein Kanal richtig ist besser als sechs Kanäle angedeutet — welcher, entscheidet sich an Ihrer Nachfrage, nicht am Angebot der Agentur.
- Sie haben bereits einen guten Partner für eine Disziplin. Eine funktionierende Zusammenarbeit aufzulösen, damit alles aus einer Hand kommt, ist selten ein Gewinn. Das Modell Leadagentur plus Spezialisten ist dafür gemacht.
- Das Vorhaben ist einmalig und abgeschlossen. Für einen Relaunch ohne anschliessende Betreuung brauchen Sie einen Projektauftrag, kein Full-Service-Mandat. Wie sich beides unterscheidet, steht auf der Seite Web Agentur.
Wer unsicher ist, beginnt nicht mit einem Vertrag, sondern mit einer Bestandsaufnahme: ein kostenloser Sichtbarkeits-Check oder ein bezahltes Audit mit priorisiertem Massnahmenplan kostet einen Bruchteil eines Jahresmandats und beantwortet die Frage, welche Disziplin überhaupt der Engpass ist.
Full Service oder Leadagentur plus Spezialisten?
| Full-Service-Agentur | Leadagentur + Spezialisten | |
|---|---|---|
| Verträge | Einer | Mehrere, teils über die Leadagentur |
| Koordination | Liegt bei der Agentur | Liegt bei Ihnen oder der Leadagentur |
| Fachliche Tiefe | Solide über die Breite, Spitze im Kern | Hoch je Disziplin |
| Verantwortung bei Problemen | Eindeutig | Muss vertraglich geregelt werden |
| Ihr Zeitaufwand | Gering, eine Ansprechperson | Höher, mehrere Schnittstellen |
| Kosten | Weniger Reibungsverlust | Höhere Spezialistensätze, weniger Overhead |
| Passt, wenn | Zwei bis drei Kanäle, wenig interne Kapazität | Ein Kanal ist geschäftskritisch oder intern besetzt |
Häufige Fragen zur Full-Service-Agentur
Eine Full-Service-Agentur bündelt mehrere Disziplinen unter einem Vertrag und einer Ansprechperson: typischerweise Strategie, Markenauftritt, Gestaltung, Website oder Shop, Inhalte sowie Suchmaschinen- und Werbekanäle. Der Begriff beschreibt den Vertragsumfang, nicht das fachliche Niveau der einzelnen Disziplinen. Er ist nicht geschützt: Jede Agentur darf sich so nennen, unabhängig davon, wie viel davon im eigenen Haus geleistet und wie viel zugekauft wird. Genau deshalb ist die entscheidende Frage nicht, ob eine Agentur Full Service anbietet, sondern welche Disziplin ihr Kern ist.
Ein Full-Service-Mandat besteht fast immer aus zwei Teilen: einem einmaligen Aufbau und einer laufenden Betreuung. Bei DLM Digital liegt der Aufbau einer Website zwischen CHF 3'000 und CHF 25'000 je nach Umfang, ein Prototyp oder MVP beginnt bei CHF 10'000. Auf der laufenden Seite startet Local SEO bei CHF 300 pro Monat, Full-Service-SEO bei CHF 800 pro Monat und GEO bei CHF 2'500 pro Monat; ein einmaliges SEO-Audit kostet ab CHF 1'500. Media-Budget für Werbung kommt getrennt dazu und ist kein Honorar.
Ja, aber nur mit einer ehrlichen Definition von Umfang. Eine kleine Agentur kann Strategie, Gestaltung, Entwicklung, Inhalte und die digitalen Kanäle abdecken, weil diese Disziplinen technisch und inhaltlich zusammenhängen und dieselben Personen mehrere davon beherrschen. Sie kann nicht gleichzeitig klassische Mediaplanung, Public Relations, Filmproduktion mit Crew, Fachübersetzungen und Rechtsberatung leisten. Wer das dennoch verspricht, kauft zu — was legitim ist, solange es offen gesagt wird und Sie wissen, wer tatsächlich arbeitet.
Nicht besser, sondern anders. Full Service spart Koordination: eine Ansprechperson, ein Vertrag, keine Schuldzuweisungen zwischen Dienstleistern, wenn etwas nicht funktioniert. Spezialisten bringen mehr Tiefe pro Disziplin, kosten dafür Ihre Zeit für Abstimmung. Die Faustregel aus der Praxis: Bis etwa zwei bis drei aktiv bespielte Kanäle ist Full Service meist die günstigere Rechnung, weil der Koordinationsaufwand sonst bei Ihnen landet. Darüber lohnt sich das Modell Leadagentur plus Spezialisten.
Im eigenen Haus entstehen: Konzept und Informationsarchitektur, Gestaltung und Branding, Frontend- und Backend-Entwicklung, Websites, Online-Shops und Web-Anwendungen, Inhalte für das Web, technisches SEO, GEO sowie Google Ads und Conversion-Tracking. Nicht zu unserem Kern gehören klassische Mediaplanung für Plakat, Radio und TV, Public Relations, native iOS- und Android-Apps, Filmproduktion mit Crew, Fachübersetzungen ins Französische und Italienische sowie juristische Texte wie Datenschutzerklärungen und AGB. Dafür holen wir Spezialistinnen und Spezialisten dazu — oder sagen ab, wenn der Schwerpunkt eines Vorhabens dort liegt.
An der Antwort auf eine einzige Frage, gestellt für jede beworbene Disziplin: «Zeigen Sie mir ein Projekt aus den letzten zwölf Monaten, bei dem Sie genau das gemacht haben, und sagen Sie mir, wer daran gearbeitet hat.» Wo ein aktuelles Beispiel und ein Name kommen, ist die Disziplin real. Wo stattdessen auf Partner, auf ältere Arbeiten oder auf die Breite des Angebots verwiesen wird, ist sie ein Etikett. Das ist kein Ausschlussgrund, aber es gehört vor der Unterschrift auf den Tisch.
Meist eines von drei Dingen: Die Leistung wird zugekauft und mit einem Aufschlag weiterverrechnet, sie wird intern auf zu niedrigem Niveau erbracht, oder sie verschwindet still aus dem Mandat. Die dritte Variante ist die häufigste und die teuerste, weil sie erst auffällt, wenn ein Kanal monatelang nichts geliefert hat. Vereinbaren Sie deshalb pro Disziplin eine sichtbare Grösse im Monatsbericht. Was nicht berichtet wird, wird auch nicht gemacht.
Welche Disziplin ist bei Ihnen wirklich der Engpass?
Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Wir sagen Ihnen, ob ein Full-Service-Mandat sinnvoll ist, welcher einzelne Kanal mehr bringen würde — und wo Sie besser jemand anderen fragen.
Budgetrahmen in 3 Minuten rechnen