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Toolstack einer modernen Digital-Agentur (unser echter Stack)

Statt einer theoretischen Liste zeigen wir, womit wir bei DLM Digital tatsächlich täglich arbeiten, und warum. Von der KI-gestützten Entwicklung über Automation bis zu Hosting und SEO: ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen, inklusive der Entscheidungen, die wir bewusst getroffen haben.

Daniel Müller11 Min. Lesezeit
Toolstack einer modernen Digital-Agentur (unser echter Stack)

Tool-Listen gibt es im Netz zuhauf, und die meisten haben dasselbe Problem: Sie sind theoretisch. Jemand sammelt, was es gibt, und reiht es aneinander, ohne es je im Ernstfall genutzt zu haben. Dieser Artikel macht es anders. Wir zeigen den Stack, mit dem wir bei DLM Digital tatsächlich jeden Tag arbeiten, und erklären, warum wir uns für genau diese Werkzeuge entschieden haben.

Der Sinn dahinter ist nicht Selbstdarstellung, sondern Nützlichkeit. Ein erprobter Stack, dessen Stärken und Schwächen man aus erster Hand kennt, ist mehr wert als jede Hochglanz-Empfehlung. Und die Prinzipien hinter unserer Auswahl lassen sich auf jedes Unternehmen übertragen, das seinen eigenen Werkzeugkasten ordnen will.

Das Prinzip vor den Werkzeugen

Bevor wir konkret werden, das Wichtigste vorweg: Unser Stack folgt drei Prinzipien. Erstens, wenige Werkzeuge, die wir wirklich beherrschen, statt vieler, die wir nur halb kennen. Ein eingespieltes Team mit einem vertrauten Werkzeug ist produktiver als eines, das ständig Neues ausprobiert.

Zweitens, Datenschutz von Anfang an mitgedacht. Als Schweizer Agentur arbeiten wir mit Kundendaten und tragen Verantwortung unter dem revidierten Datenschutzgesetz. Werkzeuge, die Datenhoheit ermöglichen, haben bei uns einen Vorteil.

Drittens, jedes Tool hat einen klaren Job. Wir kaufen keine Software auf Vorrat. Ein Werkzeug kommt in den Stack, wenn es ein konkretes, wiederkehrendes Problem löst, sonst nicht.

Entwicklung: Cursor als KI-Editor

Im Zentrum unserer Entwicklungsarbeit steht Cursor. Wir bauen Websites und Anwendungen, und kein anderes Werkzeug hat unsere Produktivität dabei so verändert. Cursor versteht ganze Projekte, schreibt Code mit und nimmt repetitive Arbeit ab, sodass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können: Architektur, Qualität und die konkreten Bedürfnisse des Kunden.

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Der KI-Code-Editor, der Vibe Coding massentauglich gemacht hat

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Wichtig ist uns dabei die Haltung: Cursor ersetzt nicht das Denken, es beschleunigt es. Die Verantwortung für sauberen, wartbaren Code bleibt beim Menschen. Genau diese Kombination aus KI-Tempo und menschlicher Sorgfalt ist der Grund, warum wir das Werkzeug nicht mehr missen wollen.

Automation: n8n als Rückgrat

Vieles, was bei uns im Hintergrund läuft, wird von n8n gesteuert. Es ist das Rückgrat unserer Automatisierungen, von der Verarbeitung neuer Anfragen über die Anbindung verschiedener Dienste bis zu internen Abläufen, die sonst manuell wären.

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Die Open-Source-Automation, die du selbst hosten kannst

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Der entscheidende Grund für n8n ist die Möglichkeit des Self-Hostings. Weil wir es auf eigener Infrastruktur betreiben, bleiben sensible Daten im eigenen Haus, was für uns als Agentur mit Kundendaten nicht verhandelbar ist. Dazu kommt die Flexibilität, an jeder Stelle eigene Logik einzubauen. Damit bilden wir auch komplexe Abläufe ab, an denen einfachere Werkzeuge scheitern.

Warum wir Self-Hosting bevorzugen

Als Agentur tragen wir Verantwortung für fremde Daten. Werkzeuge, die wir selbst hosten können, geben uns die Kontrolle, die wir unter dem Schweizer Datenschutzgesetz brauchen. Dieser Aspekt wiegt für uns oft schwerer als ein Quäntchen mehr Komfort.

Hosting: Vercel für das Frontend

Wenn wir Websites und Web-Anwendungen ausliefern, läuft das in vielen Projekten über Vercel. Als Heimat des Frameworks, das wir am häufigsten einsetzen, bietet es eine Developer Experience, die kaum zu schlagen ist: Deployment per Git-Push, globale Auslieferung und Vorschau-Versionen für jeden Änderungsvorschlag, die wir direkt mit Kunden teilen.

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Die Heimat von Next.js und der Massstab für Frontend-Hosting

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Wir kennen auch die Kehrseite. Bei wachsendem Traffic können die Kosten steigen, und für Projekte mit hohem Datenschutzanspruch oder Volumen weichen wir bewusst auf eigene, europäische Infrastruktur aus. Genau dieses Abwägen je nach Projekt gehört zu unserer Arbeit: nicht ein Werkzeug für alles, sondern das passende für den jeweiligen Fall.

SEO und Sichtbarkeit: Ahrefs

Damit die Arbeit, die wir für Kunden leisten, auch gefunden wird, gehört ein verlässliches SEO-Werkzeug zum Stack. Bei uns ist das Ahrefs. Es liefert die Daten, auf denen wir Strategien aufbauen: Welche Begriffe sind relevant, wie steht ein Kunde im Wettbewerb, wo liegen ungenutzte Chancen.

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SEO ist für uns kein Bauchgefühl, sondern eine datengetriebene Disziplin. Ahrefs gibt uns die Grundlage, um Empfehlungen zu belegen statt zu behaupten. Gerade weil sich Sichtbarkeit zunehmend auch auf KI-Suchen verlagert, ist eine solide Datenbasis wichtiger denn je, um fundiert zu beraten.

Kommunikation: Resend für zuverlässige Mails

Der letzte Baustein, den wir hier zeigen, ist unscheinbar, aber wichtig: Resend. Aus unseren Anwendungen heraus müssen verlässlich E-Mails verschickt werden, Bestätigungen, Benachrichtigungen, Lead-Mitteilungen. Genau dafür ist Resend gebaut.

E-Mail-API für Entwickler mit React-Templates

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Seine Stärke ist die Entwicklerfreundlichkeit und die hohe Zustellbarkeit. Eine Benachrichtigung, die im Spam landet oder gar nicht ankommt, kann einen Kunden ein Geschäft kosten. Deshalb setzen wir an dieser kritischen Stelle auf ein spezialisiertes Werkzeug, statt es dem Zufall zu überlassen. Es ist ein gutes Beispiel für unser Prinzip: jedes Tool mit klarem Job.

Was du daraus mitnehmen kannst

Unser Stack ist auf die Arbeit einer Agentur zugeschnitten und nicht eins zu eins übertragbar. Die Prinzipien dahinter aber gelten für jedes Unternehmen. Setze auf wenige Werkzeuge, die dein Team wirklich beherrscht. Denke Datenschutz von Anfang an mit, gerade als Schweizer Unternehmen. Und gib jedem Tool einen klaren Job, statt Software auf Vorrat zu sammeln.

Der wahre Wert eines Stacks liegt nicht in der Länge der Liste, sondern darin, wie gut die Werkzeuge zusammenspielen und wie sicher das Team sie bedient. Lieber fünf Tools, die laufen, als fünfzig, die im Abo verstauben. Genau diese Bescheidenheit ist der Grund, warum unser Stack seit Jahren stabil ist und uns trotzdem an die Spitze dessen bringt, was technisch möglich ist.

Häufige Fragen

Warum legt eine Agentur ihren echten Toolstack offen?+

Weil Transparenz Vertrauen schafft und weil ein erprobter Stack mehr wert ist als eine theoretische Empfehlung. Wir nutzen diese Werkzeuge täglich in echten Kundenprojekten, kennen ihre Stärken und Schwächen aus erster Hand und können deshalb fundiert beraten, statt nur Marketingversprechen weiterzugeben.

Sollte ein KMU denselben Stack übernehmen?+

Nicht eins zu eins. Unser Stack ist auf die Arbeit einer Agentur zugeschnitten. Die zugrunde liegenden Prinzipien aber gelten allgemein: wenige, gut beherrschte Werkzeuge, Datenschutz mitgedacht, und jedes Tool mit klarem Job. Diese Haltung lässt sich auf jedes Unternehmen übertragen.

Wie oft wechselt ihr eure Tools?+

Selten und nur mit gutem Grund. Ein eingespielter Stack ist ein Wert an sich, weil das Team ihn beherrscht. Wir prüfen neue Werkzeuge laufend, wechseln aber erst, wenn ein klarer, anhaltender Vorteil erkennbar ist, nicht jedem Trend hinterher.

Über den Autor

Daniel Müller

Senior Developer & SEO-Stratege

Daniel Müller ist Senior Developer und SEO-Stratege bei DLM Digital in Zürich. Mit über 10 Jahren Erfahrung in Webentwicklung, SEO, GEO/AEO und KI-Integration begleitet er Schweizer KMU bei der digitalen Transformation. Im DLM Magazin schreibt er über KI, Vibe Coding und moderne Suchmaschinen-Sichtbarkeit.

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