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Was interessiert Sie?
Homepage erstellen lassen.
Erst klären, was mit «Homepage» gemeint ist — dann die Frage dahinter beantworten: Wie viel Auftritt braucht ein kleiner Betrieb wirklich, was gehört hinein, und was kostet das Ganze Jahr für Jahr?
Gratis-Entwurf für Ihre HomepageWer eine Homepage erstellen lässt, meint fast immer den ganzen Auftritt — obwohl «Homepage» im Wortsinn nur die Startseite bezeichnet. Für einen kleinen Betrieb sind das in der Regel fünf bis sieben Seiten: Startseite, eine Seite je Hauptleistung, eine Seite über den Betrieb, eine Kontaktseite sowie Impressum und Datenschutzerklärung. Zwei bis vier Wochen, wenn Texte und Bilder vorliegen — und danach rund CHF 120 bis 350 pro Jahr für Domain und Hosting.
Diese Seite ist für Betriebe geschrieben, die zum ersten Mal darüber nachdenken: für den Handwerksbetrieb, die Praxis, das Ladengeschäft, das Restaurant, die zweiköpfige Beratungsfirma. Sie klärt zuerst den Begriff, weil daran erstaunlich viele Missverständnisse in Offerten hängen, und beantwortet danach die Fragen, die tatsächlich dahinterstecken. Wenn Sie stattdessen den vollständigen Projektablauf mit Mitwirkungspflichten und Rechten suchen, steht der unter Website erstellen lassen; die Baupreise nach Website-Typ stehen unter Webdesign-Preise.
Homepage oder Website — was ist gemeint, wenn Sie eine Homepage erstellen lassen?
Die Homepage ist streng genommen nur die Startseite; die Website ist der gesamte Auftritt unter Ihrer Adresse. Im Sprachgebrauch hat sich «Homepage» längst für das Ganze durchgesetzt, und Suchmaschinen verstehen das auch so. Wir korrigieren hier niemanden — die Unterscheidung ist an genau einer Stelle wichtig, und diese Stelle ist die Offerte.
Steht in einem Angebot «Erstellung Ihrer Homepage» und daneben eine Zahl, ist damit nicht geklärt, ob fünf Seiten gemeint sind oder eine. Wir haben Fälle gesehen, in denen ein Betrieb einen vollständigen Auftritt erwartete und eine einzelne Seite erhielt — beides war vom Wort gedeckt. Verlangen Sie deshalb eine Liste der enthaltenen Seiten, nicht eine Bezeichnung.
Ein zweites Wort sorgt für dieselbe Unklarheit: «Webseite» bezeichnet eine einzelne Seite innerhalb des Auftritts, «Website» den Auftritt als Ganzes. Auch hier gilt: Im Gespräch spielt es keine Rolle, im Vertrag schon. Wenn Sie sich das Merken sparen wollen, formulieren Sie Ihre Anfrage einfach nach Inhalt statt nach Begriff — «wir brauchen eine Startseite, drei Leistungsseiten, eine Über-uns-Seite und eine Kontaktseite» ist eindeutig und braucht kein Fachwort.
Wie viele Seiten braucht ein kleiner Betrieb wirklich?
Fünf bis sieben Seiten reichen in den allermeisten Fällen — entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Aufteilung nach Suchanfragen. Der Grundaufbau, der sich in kleinen Betrieben immer wieder bewährt:
- Startseite. Wer Sie sind, was Sie anbieten, für wen, wo — in den ersten beiden Sätzen, nicht im dritten Abschnitt. Dazu ein sichtbarer Weg zur Kontaktaufnahme, der nicht scrollen verlangt.
- Eine Seite je Hauptleistung. Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Liste. Wer Rohrreinigung, Sanierung und Notfalldienst anbietet, braucht drei Seiten, weil das drei verschiedene Suchanfragen sind. Auf einer Seite zusammengefasst, verliert jede einzelne gegen einen Anbieter mit einer eigenen, vollständigen Seite.
- Über den Betrieb. Echte Bilder, echte Namen, Gründungsjahr, Region. Bei kleinen Betrieben entscheidet diese Seite häufiger über die Anfrage als die Leistungsseite — Menschen prüfen, mit wem sie es zu tun bekommen.
- Kontakt. Adresse, Telefonnummer als klickbarer Link, E-Mail, Öffnungszeiten, Anfahrt, Parkmöglichkeit. Diese Angaben müssen wortgleich mit Ihrem Google-Unternehmensprofil übereinstimmen.
- Impressum und Datenschutzerklärung. Keine Kür. Die Informationspflicht nach Artikel 19 des revidierten Datenschutzgesetzes verlangt eine Erklärung, die den tatsächlichen Datenfluss dieser Website beschreibt — also Ihr Kontaktformular, Ihr Analysewerkzeug, Ihre eingebettete Karte.
Was Sie am Anfang nicht brauchen: einen Blog, den niemand füllt, eine Referenzgalerie ohne Referenzen, einen Newsletter ohne Verteiler. Diese Bausteine sind gut, sobald sie jemand betreibt, und schädlich, sobald sie leer bleiben. Wenn Sie mehr Umfang wirklich brauchen — mehrere Standorte, Sprachversionen, Buchung —, ist das kein kleiner Auftritt mehr, und die Zuschnittfragen dafür stehen unter Webdesign für KMU.
Was eine Homepage im Alltag eines kleinen Betriebs leisten muss
Für einen kleinen Betrieb hat eine Homepage drei Aufgaben: gefunden werden, Vertrauen aufbauen und Kontaktaufnahme so einfach wie möglich machen. Alles andere ist nachrangig, solange diese drei nicht sitzen.
Gefunden werden heisst konkret: Für jede Leistung, nach der jemand sucht, existiert eine eigene Seite mit einem eigenen Titel, und der Ort steht dort, wo Sie tatsächlich arbeiten. Bei lokalen Betrieben passiert der grössere Teil der Auffindbarkeit ohnehin nicht auf der Website, sondern im Kartenbereich — wie das zusammenspielt, beschreiben wir unter Google Maps SEO.
Vertrauen aufbauen heisst bei einem Betrieb mit zwei bis zwanzig Personen etwas anderes als bei einem Konzern. Es sind nicht Siegel und Schlagworte, sondern überprüfbare Dinge: eine echte Adresse, eine Telefonnummer, die jemand abnimmt, Fotos vom eigenen Team und der eigenen Arbeit statt gekaufter Symbolbilder, ein Gründungsjahr, konkrete Angaben zum Einsatzgebiet. Wer keine Preise nennen kann oder will, nennt zumindest die Preislogik — «Anfahrt innerhalb der Stadt inbegriffen, Abrechnung nach Aufwand» beantwortet mehr Fragen als eine schweigende Seite.
Kontaktaufnahme einfach machen heisst: Telefonnummer als Link, damit ein Fingertipp genügt. Ein Formular mit wenigen Feldern statt einem Fragebogen. Eine Bestätigungsseite, die sagt, wann man sich meldet. Und eine ehrliche Angabe der Reaktionszeit. Wo eine Anfrage mehr Angaben braucht, um überhaupt beantwortbar zu sein, ist ein geführter Anfrageweg das bessere Mittel als ein längeres Formular — für Edelweiss Räumungen und Rohrsanova haben wir genau dafür einen Konfigurator beziehungsweise einen Offerten-Rechner gebaut, weil ein Räumungs- oder Sanierungspreis ohne Eckdaten nicht seriös genannt werden kann.
Was kostet der Betrieb einer Homepage pro Jahr?
Die reinen Betriebskosten eines kleinen Auftritts liegen bei rund CHF 120 bis 350 pro Jahr — Wartung und inhaltliche Pflege kommen dazu und werden in Offerten am häufigsten vergessen. Die Positionen im Einzelnen:
- Domain. Eine .ch-Adresse kostet je nach Anbieter rund CHF 10 bis 20 pro Jahr. Sie sollte auf Ihre Firma registriert sein, nicht auf die Agentur — das ist die einzige Position, die sich später nicht reparieren, sondern nur freikaufen lässt.
- Hosting. Bei einem Schweizer Anbieter rund CHF 100 bis 300 pro Jahr für einen kleinen Auftritt. Günstigere Angebote existieren, meist mit Serverstandort im Ausland; ob das für Sie in Frage kommt, hängt davon ab, welche Daten über die Seite laufen.
- Verschlüsselungszertifikat. Heute bei praktisch jedem Anbieter enthalten. Wenn es separat in Rechnung gestellt wird, fragen Sie nach.
- E-Mail. Postfächer unter Ihrer eigenen Adresse sind teils im Hosting enthalten, teils kosten sie pro Postfach. Ein Betrieb, der geschäftlich über eine Freemail-Adresse schreibt, verschenkt Vertrauen für wenige Franken im Monat.
- Bildlizenzen. Nur relevant, wenn Sie mit lizenzierten Fotos arbeiten. Achten Sie auf die Laufzeit und darauf, dass die Lizenz nicht nur für die Website gilt, falls Sie dieselben Bilder auch drucken wollen.
- Wartung. Aktualisierungen, Sicherheitsprüfungen, Sicherungskopien, kleinere Textänderungen. Entweder übernimmt das jemand bei Ihnen — dann kostet es Zeit statt Geld — oder es läuft über eine Betreuung. Eine Seite, an der jahrelang niemand etwas macht, wird nicht billiger, sondern nur älter.
Was Sie mit diesen Zahlen anfangen: Rechnen Sie den Baupreis nicht auf ein Jahr, sondern auf die realistische Lebensdauer. Ein Auftritt, der fünf Jahre trägt, verteilt sich anders als einer, der nach zwei Jahren ersetzt werden muss — und was den Unterschied zwischen beiden ausmacht, sind Struktur und Wartbarkeit, nicht das Aussehen am ersten Tag. Die einmaligen Baukosten nach Website-Typ finden Sie unter Webdesign-Preise, eine Schätzung für Ihr Vorhaben im Projektrechner.
Was Sie selbst übernehmen können — und was besser nicht
Der wirksamste Weg, den Preis eines kleinen Auftritts zu senken, führt nicht über Verhandlung, sondern über Eigenleistung an den richtigen Stellen. Zwei davon lohnen sich fast immer, drei fast nie.
Übernehmen Sie die Rohtexte. Nicht die fertige Formulierung — die Stichworte. Was bieten Sie an, für wen, in welchem Gebiet, was kostet es ungefähr, welche fünf Fragen kommen im Verkaufsgespräch immer. Eine Stunde Ihrer Zeit ersetzt hier mehrere Stunden Recherche und liefert Inhalte, die kein Externer erfinden kann. Redigieren, gliedern und für die Suche zuschneiden lassen Sie danach.
Übernehmen Sie einen Teil der Bilder. Aufnahmen von der eigenen Arbeit, vom Team, vom Fahrzeug, vom Laden wirken bei kleinen Betrieben nachweislich stärker als gekaufte Symbolbilder — auch wenn sie technisch schlechter sind. Für Porträts und die Startseite lohnt sich ein Fototermin; für den Rest genügt oft ein aktuelles Mobiltelefon und Tageslicht.
Übernehmen Sie nicht die Rechtstexte. Eine aus dem Netz kopierte Datenschutzerklärung beschreibt den Datenfluss einer fremden Website. Sie ist im besten Fall unvollständig und im schlechteren Fall eine unzutreffende Aussage gegenüber Ihrer Kundschaft. Das ist hier eine Einordnung und keine Rechtsberatung; im Zweifel gehört der Text vor eine juristische Prüfung.
Übernehmen Sie nicht die Seitenstruktur. Welche Seiten es gibt und welche Frage jede beantwortet, ist die Entscheidung mit der grössten langfristigen Wirkung und der geringsten Sichtbarkeit. Sie fällt vor dem Design, nicht danach.
Übernehmen Sie nicht die Technik nach dem Livegang, wenn niemand bei Ihnen dafür zuständig ist. Aktualisierungen, die niemand einspielt, sind der häufigste Grund, warum eine drei Jahre alte Seite plötzlich Probleme macht. Wenn Sie ohnehin unsicher sind, ob eine Website in Ihrem Fall der richtige erste Schritt ist, gibt Ihnen der SEO-Check in wenigen Minuten eine sachliche Grundlage.
Was neben der Homepage über Ihre Anfragen entscheidet
Bei einem lokalen Kleinbetrieb kommt ein erheblicher Teil der Anfragen nicht über die Website, sondern über den Karteneintrag — und der lässt sich unabhängig davon pflegen. Drei Dinge gehören dazu, und alle drei kosten kein Budget.
Erstens ein vollständiges Unternehmensprofil. Kategorie richtig gewählt, Öffnungszeiten aktuell inklusive Feiertagen, Leistungen aufgeführt, echte Fotos, Telefonnummer und Adresse exakt so geschrieben wie auf Ihrer Website. Diese Wortgleichheit klingt nach einer Kleinigkeit und ist einer der wenigen Punkte, an denen ein kleiner Betrieb mit Sorgfalt allein etwas erreicht. Wie das im Detail aussieht, steht im Leitfaden zum Google-Unternehmensprofil.
Zweitens Bewertungen. Nicht gekauft, sondern gefragt — am besten unmittelbar nach einem erledigten Auftrag, mit einem direkten Link. Und beantwortet, auch die schlechten, ruhig und sachlich. Wer Bewertungen systematisch angeht, verschiebt seine Sichtbarkeit im Kartenbereich messbarer als mit jeder Textänderung auf der Website.
Drittens Einträge dort, wo in der Schweiz gesucht wird. Verzeichnisse wie local.ch und search.ch sowie das Branchenverzeichnis Ihres Verbands. Auch hier gilt: überall dieselbe Firmierung, dieselbe Adresse, dieselbe Telefonnummer. Widersprüche zwischen diesen Quellen sind einer der häufigsten Gründe, warum ein Betrieb bei lokalen Anfragen schlechter erscheint, als er sollte.
Wenn Sie diese Arbeit nicht selbst leisten wollen, ist das der günstigste sinnvolle Einstieg in eine laufende Betreuung: Local SEO beginnt bei uns ab CHF 300 pro Monat und ist für einen lokalen Betrieb in der Regel wirksamer als ein grösseres Website-Budget.
Woran Sie eine Offerte für eine Homepage prüfen
Sechs Angaben entscheiden darüber, ob zwei Offerten überhaupt vergleichbar sind — der Preis ist keine davon. Fehlt eine, fragen Sie nach; ein seriöser Anbieter liefert sie ohne Diskussion.
- Wie viele Seiten sind enthalten, und welche? Namentlich aufgeführt, nicht als «Homepage inkl. Unterseiten».
- Wer schreibt die Texte, wer liefert die Bilder? Die häufigste stille Annahme in beide Richtungen — und der häufigste Grund für einen Nachtrag.
- Wie viele Korrekturrunden? Eine Zahl, nicht ein Gefühl. Unbegrenzte Runden sind kein Entgegenkommen, sondern ein Projekt ohne Ende.
- Auf wen wird die Domain registriert? Auf Ihre Firma. Wenn die Antwort anders lautet, ist das ein Ausschlusskriterium und keine Verhandlungsposition.
- Was gilt nach dem Livegang? Wer aktualisiert, wer sichert, in welcher Zeit wird auf eine Störung reagiert, was kostet eine Änderung.
- Können Sie Inhalte selbst ändern? Wenn jede Preisänderung eine Anfrage beim Anbieter auslöst, ist die Seite nicht Ihre, sondern gemietet.
Ein Zusatztest, der zwei Minuten dauert und mehr über einen Anbieter aussagt als jede Präsentation: Lassen Sie sich zwei fertige Betriebe zeigen, die Ihrem ähnlich sind, und rufen Sie deren Seiten auf dem eigenen Mobiltelefon auf. Wie schnell lädt sie, finden Sie die Telefonnummer in fünf Sekunden, steht die Leistung auf einer eigenen Seite. Unsere eigenen Projekte stehen dafür unter Referenzen — vom Restaurant über die Papeterie bis zum Küchenschauraum.
Wann sich eine eigene Homepage für Sie nicht lohnt
In drei Ausgangslagen raten wir von einem Auftrag ab, auch wenn er uns entgeht — weil das Geld an anderer Stelle mehr bewirkt.
Erstens: Ihr Geschäft läuft vollständig über eine Plattform oder über Laufkundschaft. Wer als Coiffeursalon, Imbiss oder Marktstand alle Kundinnen und Kunden aus der Nachbarschaft und über Empfehlung gewinnt, holt aus einem gepflegten Unternehmensprofil und guten Bewertungen kurzfristig deutlich mehr heraus als aus einem Website-Projekt. Die Homepage wird dann später sinnvoll, nicht zuerst.
Zweitens: Sie verkaufen genau ein Angebot an einen sehr kleinen Kreis. Wenn Ihr Markt aus zwanzig Unternehmen besteht, die Sie alle namentlich kennen, entscheidet kein Suchergebnis über den Auftrag. Eine schlichte, korrekte Seite mit Kontaktangaben genügt; das Budget gehört in den direkten Kontakt.
Drittens: Das Gesamtbudget liegt unter dem Einstieg für einen gebauten Auftritt. Dann geht das Geld besser in Bildmaterial, in ein sauber gepflegtes Unternehmensprofil und in Inhalte als in eine teurere Hülle. Wir sagen das im Erstgespräch, und wir haben auch schon Aufträge deswegen nicht angenommen. Wenn Sie in dieser Lage sind, ist die nüchterne Einordnung der günstigen Wege unter Website mit KI erstellen der ehrlichere Startpunkt als eine Offerte von uns.
Und ein vierter Punkt, der seltener ausgesprochen wird: Wenn Sie zusätzliche Anfragen im Moment nicht bedienen könnten, weil der Kalender ohnehin voll ist, ist der richtige Zeitpunkt nicht jetzt. Eine Homepage, die funktioniert, erzeugt Arbeit — das ist der Zweck, aber es sollte niemanden überraschen.
Was «Homepage» bedeutet — Wortsinn und Sprachgebrauch
| Homepage im Wortsinn | Homepage, wie fast alle es meinen | |
|---|---|---|
| Umfang | Eine einzige Seite: die Startseite | Der gesamte Auftritt unter Ihrer Adresse |
| Typische Seitenzahl | 1 | 5 bis 7 bei einem kleinen Betrieb |
| Aufgabe | Erster Eindruck und Wegweiser | Gefunden werden, Vertrauen aufbauen, Kontakt auslösen |
| Auffindbarkeit | Eine URL für alle Themen gleichzeitig | Eine eigene Seite je Leistung und Suchanfrage |
| Zeitbedarf | Tage | Zwei bis vier Wochen mit vorhandenen Inhalten |
| Risiko in der Offerte | Wird zum Nachtrag, wenn mehr erwartet war | Braucht eine namentliche Seitenliste im Angebot |
Häufige Fragen zum Homepage-erstellen-Lassen
Streng genommen ist die Homepage nur die Startseite, während die Website den gesamten Auftritt unter Ihrer Adresse bezeichnet — Startseite, Unterseiten, Kontakt, Impressum. Im Alltag wird «Homepage» aber fast immer für das Ganze verwendet, und das ist auch die Bedeutung, in der die meisten Menschen danach suchen. Wichtig wird die Unterscheidung nur an einer Stelle: in der Offerte. Wenn dort «Homepage» steht und niemand die Anzahl Seiten festhält, meinen Auftraggeber und Anbieter danach mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei verschiedene Dinge.
Fünf bis sieben reichen in den allermeisten Fällen: Startseite, eine eigene Seite pro Hauptleistung, eine Seite über den Betrieb mit echten Bildern, eine Kontaktseite mit Adresse, Telefonnummer und Anfahrt, dazu Impressum und Datenschutzerklärung. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern die Aufteilung: Jede Leistung, nach der jemand anders sucht, gehört auf eine eigene Seite. Drei Leistungen auf einer langen Startseite konkurrieren bei jeder dieser Suchanfragen mit Anbietern, die dafür eine vollständige eigene Seite haben.
Der Baupreis liegt bei uns im Rahmen von CHF 3'000 bis 25'000, wobei ein kleiner Betriebsauftritt mit fünf bis sieben Seiten am unteren Ende dieses Rahmens beginnt; die vollständige Aufschlüsselung nach Website-Typ steht auf unserer Seite zu den Webdesign-Preisen. Wichtiger für einen Kleinbetrieb sind die laufenden Kosten: Eine .ch-Domain kostet je nach Anbieter rund CHF 10 bis 20 pro Jahr, Hosting bei einem Schweizer Anbieter rund CHF 100 bis 300 pro Jahr. Dazu kommt der Aufwand für Aktualisierungen und Sicherheit, den entweder Sie selbst oder ein Wartungsvertrag trägt.
Ohne Wartungsvertrag liegen die reinen Betriebskosten für einen kleinen Auftritt bei rund CHF 120 bis 350 pro Jahr: Domain und Hosting, dazu allenfalls E-Mail-Postfächer und Bildlizenzen. Ein Verschlüsselungszertifikat ist heute bei praktisch jedem Anbieter enthalten. Wenn Aktualisierungen, Sicherheitsprüfungen, Sicherungskopien und kleinere Textänderungen extern übernommen werden sollen, kommt eine Betreuung dazu, die je nach Umfang zwischen einem kleinen Jahresbeitrag und einer Monatspauschale liegt. Das ist die Position, die in Offerten am häufigsten fehlt.
Ja, und in bestimmten Fällen sollten Sie es. Wenn Ihre Kundschaft ohnehin über Empfehlung und Laufkundschaft kommt und die Seite lediglich bestätigen muss, dass es Sie gibt, ist ein einfacher Auftritt in Eigenregie eine vernünftige Entscheidung. Gegen Eigenbau spricht es, sobald Sie im Wettbewerb um Suchanfragen stehen, mehrere Leistungen oder Standorte haben oder etwas anbinden wollen. Ein guter Mittelweg: Sie schreiben die Texte und machen die Fotos, wir übernehmen Struktur, Technik und Auffindbarkeit. Das senkt den Preis spürbar und die Inhalte werden besser.
Für einen Auftritt mit fünf bis sieben Seiten sind zwei bis vier Wochen realistisch, wenn Texte und Bilder vorliegen. Ohne fertige Inhalte verdoppelt sich diese Zeit regelmässig, weil die Produktion auf Zuarbeit wartet. Der schnellste Start besteht deshalb nicht darin, den Auftrag früher zu erteilen, sondern darin, vorher eine Stunde lang aufzuschreiben, was Sie anbieten, für wen, was es ungefähr kostet und was jemand tun soll, der auf der Seite landet.
Nicht in jedem Fall. Wenn Sie ausschliesslich über soziale Netzwerke, einen Marktplatz oder Laufkundschaft verkaufen, bringt ein sorgfältig gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Öffnungszeiten, echten Fotos und Bewertungen kurzfristig fast immer mehr Anfragen als ein Website-Projekt. Eine eigene Homepage lohnt sich, sobald Sie gefunden werden wollen, ohne dass jemand Ihren Namen kennt, sobald Sie mehrere Leistungen erklären müssen oder sobald Sie unabhängig von einer Plattform erreichbar sein wollen.
Auf sechs Punkte: die Anzahl Seiten, die tatsächlich enthalten sind; wer die Texte schreibt und wer die Bilder liefert; die Anzahl Korrekturrunden; auf wen die Domain registriert wird; was nach dem Livegang gilt, also wer aktualisiert, sichert und in welcher Zeit auf eine Störung reagiert; und ob Sie die Inhalte danach selbst ändern können. Eine Offerte ohne diese sechs Angaben ist kein Angebot, sondern eine Zahl — und Zahlen ohne Umfang lassen sich nicht vergleichen.
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