Skip to main content

Kontakt

Was interessiert Sie?

Vibe Coding · Prototypen · Studio Zollikon ZH

Vibe Coding Agentur.

Vibe Coding heisst, dass Software überwiegend per Prompt beschrieben und vom Sprachmodell geschrieben wird statt Zeile für Zeile von Hand. Für Prototypen ist das ein echter Zeitgewinn. Für Produktivsysteme ohne menschliches Review ist es ein Risiko. Diese Seite erklärt beides — und wo wir die Grenze ziehen.

Projektrahmen berechnen

Vibe Coding ist eine Arbeitsweise, bei der Software überwiegend in natürlicher Sprache beschrieben und von einem Sprachmodell in Code übersetzt wird — der Mensch beurteilt das Ergebnis am Verhalten, nicht mehr Zeile für Zeile am Quelltext. Das macht Prototypen um ein Vielfaches schneller und Produktivsysteme um ein Vielfaches riskanter. Beides gilt gleichzeitig, und wer nur die eine Hälfte erzählt, verkauft.

Wir arbeiten aus unserem Studio an der Gustav-Maurer-Strasse 23 in 8702 Zollikon und setzen KI-Werkzeuge täglich ein — mit einer klaren Trennlinie zwischen dem, was ein Prototyp sein darf, und dem, was ein System erfüllen muss, bevor es Kundendaten sieht. Den seriöseren Oberbegriff für diese Arbeitsweise beschreiben wir unter KI-gestützte Entwicklung; wie daraus in Tagen ein testbarer Prototyp wird, steht unter Prototyping mit KI.

Was ist Vibe Coding — und woher kommt der Begriff?

Vibe Coding bezeichnet das Programmieren durch Beschreiben: Man sagt einem Sprachmodell in normaler Sprache, was entstehen soll, prüft das laufende Ergebnis und beschreibt die nächste Änderung — statt den erzeugten Quelltext selbst zu schreiben oder vollständig zu lesen. Der Begriff geht auf Andrej Karpathy zurück, der ihn Anfang 2025 populär machte, und das Collins Dictionary wählte «vibe coding» zum Wort des Jahres 2025. Er beschreibt also keine Technologie, sondern eine Haltung zum Code.

Der entscheidende Punkt steckt im Wort «vibe»: Beurteilt wird das Verhalten des Programms, nicht seine Bauweise. Läuft es, sieht es gut aus, macht es das Richtige — weiter. Diese Auslassung ist der ganze Zeitgewinn der Methode. Sie ist zugleich der Grund, warum ein so entstandenes System nach einigen Wochen schwer zu ändern ist: Niemand kennt mehr die Struktur, weil niemand sie entschieden hat.

Wichtig ist die Abgrenzung zu «einen KI-Assistenten benutzen». Fast alle Entwicklerinnen und Entwickler tun heute Letzteres — laut Stack-Overflow-Umfrage 2025 nutzen oder planen 84 Prozent den Einsatz solcher Werkzeuge. Vibe Coding im engeren Sinn, also das bewusste Nicht-mehr-Lesen des Codes, gaben in derselben Umfrage nur rund 12 Prozent als Teil ihrer Arbeit an. Der Begriff ist im Diskurs also weit präsenter als in der Praxis.

Was Vibe Coding real leistet

Vibe Coding leistet Geschwindigkeit am Anfang: von der Idee zum klickbaren, testbaren Ergebnis in Tagen statt Wochen — überall dort, wo neu gebaut wird und ein Fehler nichts kostet. Das ist kein Marketingversprechen, sondern eine Folge der Aufgabenart. Ein leeres Projekt hat keine Historie, keine Abhängigkeiten und keine Altlasten; genau in dieser Situation sind Sprachmodelle stark.

  • Prototypen und Klick-Demos. Eine Idee wird sichtbar, bevor ein Budget dafür gesprochen ist. Das verschiebt die Diskussion von Meinungen zu Beobachtungen.
  • Varianten statt Vermutungen. Drei Umsetzungen einer Bedienlogik nebeneinander kosten heute Stunden statt Tage. Man entscheidet am Bildschirm, nicht am Whiteboard.
  • Wegwerf-Werkzeuge. Datenaufbereitung, Migrationsskripte, kleine interne Helfer, die einmal laufen und danach nie wieder gebraucht werden.
  • Erste Entwürfe. Gerüste von Komponenten, Beispieldaten, Testfälle — Material, das ein Mensch danach überarbeitet, statt es von null zu tippen.
  • Unbekanntes Terrain. Eine fremde Schnittstelle oder ein neues Framework wird schneller begreifbar, weil ein lauffähiges Beispiel schneller da ist als die gelesene Dokumentation.

Für Gründerinnen und Gründer ist das der wirtschaftlich interessante Teil: Die teuerste Entscheidung im Software-Bau ist die, ein Jahr in etwas zu investieren, das niemand braucht. Ein schnelles, ehrlich als Prototyp gekennzeichnetes Ergebnis beantwortet diese Frage, bevor sie teuer wird. Genau darauf zielt unsere Prototyp-Validierung, und der begleitende Blick auf Geschäftsmodell und Markt gehört in die Startup-Beratung.

Woran Vibe Coding scheitert

Vibe Coding scheitert an vier Stellen, und zwar zuverlässig: an der Wartbarkeit, an der Sicherheit, an der Testabdeckung und an der Architektur, sobald ein System über die erste Grösse hinauswächst. Diese vier Punkte sind keine Meinung, sondern die Punkte, an denen in der Praxis die Rechnung kommt.

Wartbarkeit. Ein Prototyp ist nach einer Woche unübersichtlich, nach einem Monat undurchschaubar. Weil niemand die Struktur entschieden hat, entsteht sie zufällig: dieselbe Logik an drei Stellen leicht unterschiedlich, Benennungen, die sich widersprechen, tote Pfade, die niemand zu löschen wagt. Die Stack-Overflow-Umfrage 2025 benennt die Folge: 66 Prozent nennen «fast richtige» Lösungen als grösste Reibung, 45 Prozent sagen, dass das Debuggen von KI-erzeugtem Code mehr Zeit kostet als das Debuggen von eigenem.

Sicherheit. Hier ist die Datenlage eindeutig. Im Veracode-Bericht vom Frühjahr 2026 wurden über 150 Sprachmodelle an 80 Aufgaben in Java, JavaScript, C# und Python geprüft. Ohne ausdrückliche Sicherheitsvorgabe im Prompt bestanden nur 55 Prozent der Ergebnisse die Prüfung; bei Cross-Site-Scripting waren es 15 Prozent, bei Log-Injection 13 Prozent. Die syntaktische Qualität stieg im selben Zeitraum von rund 50 auf 95 Prozent — die Sicherheit nicht. Ein Modell schreibt, was funktioniert, nicht, was einem Angriff standhält.

Testabdeckung. Tests entstehen beim Vibe Coding nur, wenn man ausdrücklich danach fragt, und selbst dann prüfen sie gern den Normalfall statt der Ausnahmen. Das fällt genau so lange nicht auf, wie niemand etwas ändert. Beim ersten grösseren Umbau fehlt dann das Sicherheitsnetz, das den Unterschied zwischen einer halben Stunde und einer halben Woche ausmacht.

Architektur. Sprachmodelle arbeiten lokal und optimieren die nächste Datei, nicht das Ganze. Ab einer gewissen Grösse braucht ein System aber Entscheidungen, die nur global sinnvoll sind: Wo liegen die Grenzen zwischen Modulen, welche Daten sind die Wahrheit, was darf synchron sein und was nicht. Diese Entscheidungen fallen bei uns von Hand — sie sind der Teil der Arbeit, der auch in zehn Jahren noch Menschen gehören wird.

Wie DLM Digital Vibe Coding einsetzt — und wo bewusst nicht

Wir setzen Vibe Coding dort ein, wo Geschwindigkeit den Nutzen bringt und ein Fehler folgenlos bleibt, und schalten es dort ab, wo ein stiller Fehler erst Wochen später auffällt. Die Grenze verläuft nicht zwischen «einfach» und «komplex», sondern zwischen «wegwerfbar» und «verantwortet».

  • Eingesetzt: Prototypen zur Ideenvalidierung, Klick-Demos für Stakeholder-Runden, Gestaltungsvarianten, Beispieldaten, interne Hilfsskripte, erste Entwürfe von Komponenten und Testfällen, Recherche in unbekannten Schnittstellen.
  • Nicht eingesetzt: Authentifizierung und Rechteverwaltung, Zahlungsabwicklung, Verarbeitung von Personendaten, Migrationen auf produktiven Datenbanken, alles mit rechtlicher Pflicht — und generell jeder Code, den am Ende niemand gelesen hätte.

In Kundenprojekten gilt eine einfache Regel, die wir auch schriftlich festhalten: Kein Code geht in Betrieb, den nicht ein Mensch gelesen, verstanden und verantwortet hat. KI beschleunigt bei uns den Weg zum Entwurf; sie ersetzt weder das Review noch die Haftung. Wie dieser Prozess im Detail aussieht — welche Schritte KI übernimmt, welche Schritte sie nachweislich verlangsamt — steht auf KI-gestützte Entwicklung.

Für den fertigen, betriebenen Auftritt gilt derselbe Massstab wie vor der KI-Welle: sauberes serverseitiges Rendering, gute Core Web Vitals, gepflegte strukturierte Daten. Das ist der Anspruch, mit dem wir Premium-Webseiten und komplexere Weblösungen bauen — ein Prototyp erfüllt ihn per Definition nicht, und das ist kein Mangel, sondern eine Rollenverteilung.

Warum ein Prototyp ein Prototyp bleibt — und warum das gut ist

Ein per Vibe Coding entstandener Prototyp ist ein Erkenntniswerkzeug, kein Produkt: Er ist gebaut, um eine Annahme zu prüfen, und darf danach weggeworfen werden. Diese Erlaubnis, ihn wegzuwerfen, ist der eigentliche Wert. Sie senkt den Preis der Erkenntnis so weit, dass man sich Irrtümer leisten kann.

Der teuerste Fehler in diesem Feld ist der schleichende Rollenwechsel: Der Prototyp überzeugt, jemand zeigt ihn einem Kunden, der Kunde will ihn nutzen — und plötzlich läuft ein Erkenntniswerkzeug mit echten Daten, ohne Rechteverwaltung, ohne Tests, ohne Protokollierung. Ab diesem Moment zahlen Sie den gesparten Aufwand mit Zins zurück, meist im ungünstigsten Moment.

Wir halten die Rolle deshalb schriftlich fest und benennen vor dem Start, was ein Prototyp bei uns nicht enthält: keine belastbare Zugriffskontrolle, keine Skalierung, keine Barrierefreiheitsprüfung, keine automatisierten Tests über den Hauptpfad hinaus, keine Betriebsüberwachung. Wenn die Idee trägt, wird nicht der Prototyp «fertiggestellt», sondern das Tragfähige daran mit ordentlicher Architektur neu gebaut — oft schneller, weil die offenen Fragen inzwischen beantwortet sind.

Genau deshalb passt die Methode zum Validierungsmodell: Ein Prototyp zur Ideenvalidierung beginnt bei uns bei CHF 10'000 und beantwortet eine Frage, deren falsche Beantwortung sechsstellig werden kann. Wer diesen Schritt überspringt, kauft Gewissheit, die er nicht hat. Der Ablauf steht ausführlich unter Prototyping mit KI und Prototyp-Validierung.

Wann Vibe Coding die falsche Wahl ist

Vibe Coding ist die falsche Wahl, sobald ein System Daten anderer Menschen verarbeitet, regulatorischen Pflichten unterliegt, über Jahre gepflegt werden muss oder von mehreren Teams gleichzeitig verändert wird. Wir sagen das im Erstgespräch, auch wenn es gegen den schnelleren Auftrag spricht.

  • Personendaten und Zahlungen. Sobald das revidierte Datenschutzgesetz, Aufbewahrungspflichten oder Kartendaten im Spiel sind, braucht es geprüfte Bausteine und dokumentierte Entscheidungen — nicht die schnellste Lösung, die läuft.
  • Langlebige Systeme. Was fünf Jahre laufen soll, muss lesbar sein. Der Aufwand für Verständlichkeit fällt entweder heute an oder mit Aufschlag beim ersten Personalwechsel.
  • Bestehende, gewachsene Codebasen. Hier kehrt sich der Zeitgewinn um: Die METR-Studie vom Juli 2025 mass bei 16 erfahrenen Entwicklern über 246 Aufgaben in vertrauten Projekten eine um 19 Prozent längere Bearbeitungszeit mit KI-Werkzeugen — bei gleichzeitigem Gefühl, 20 Prozent schneller gewesen zu sein.
  • Teams ohne Review-Kultur. Ohne die Person, die den Code liest und ablehnen darf, wird die Methode zum Selbstläufer. Dann entsteht in drei Monaten ein System, das niemand mehr sicher ändern kann.
  • Wenn keine offene Frage existiert. Ist bereits klar, was gebaut werden soll, brauchen Sie keinen Prototyp, sondern eine ordentliche Umsetzung. Dann ist der schnelle Weg der teure.

Und ein letzter, unbequemer Punkt: Vibe Coding ersetzt kein Produktverständnis. Ein Modell schreibt, was Sie beschreiben — es fragt nicht, ob jemand das braucht. Diese Frage bleibt Ihre, und wir stellen sie bewusst vor der ersten Zeile Code. Beispiele für Projekte, die wir mit ordentlicher Entwicklung umgesetzt haben, finden Sie in unseren Referenzen, darunter eine Web-App für Steuererklärungen in Zürich.

Vibe Coding und ordentliche Entwicklung im Vergleich

Vibe Coding (Prototyp)Ordentliche Entwicklung (Produktivsystem)
ZielEine Annahme prüfen, sichtbar machen, verwerfen dürfenEin System betreiben, pflegen und weiterentwickeln
Zeit bis zum ersten ErgebnisTageWochen bis Monate
Umgang mit dem CodeWird beurteilt am Verhalten, nicht vollständig gelesenWird gelesen, reviewt und verantwortet
ArchitekturEntsteht nebenbeiWird vorab entschieden und dokumentiert
TestsPunktuell, wenn überhauptAutomatisiert über die kritischen Pfade
SicherheitNicht belegt — nur 55 % KI-Code besteht ungefragt die Prüfung (Veracode, Frühjahr 2026)Geprüfte Bausteine, Review, dokumentierte Entscheidungen
Umgang mit PersonendatenNicht vorgesehen — Testdaten statt echter DatenVorgesehen, mit Rechten, Protokollierung und Löschkonzept
Preisrahmen bei DLM DigitalPrototyp ab CHF 10'000Website CHF 3'000 – 25'000, je nach Umfang

Preisrahmen

Alle Beträge verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer. Der Prototyp-Preis ist ein Einstiegspreis, der Website-Rahmen eine Spanne über sehr unterschiedliche Umfänge. Verbindlich offerieren wir nach dem Erstgespräch, wenn Umfang und Ausgangslage geklärt sind — nicht davor.

Prototyp zur Ideenvalidierung
Ab CHF 10'000
  • Annahme schärfen: Was genau wird geprüft?
  • Lauffähiger Prototyp der zwei bis drei Kernabläufe
  • Testdurchlauf mit echten Nutzerinnen und Nutzern
  • Schriftliche Empfehlung: weiterbauen, ändern oder lassen
  • Klare Kennzeichnung, was der Prototyp nicht enthält
Website
CHF 3'000 – 25'000
  • Konzept, Gestaltung und Umsetzung
  • Serverseitiges Rendering, gute Core Web Vitals
  • Strukturierte Daten und saubere Seitenarchitektur
  • Redaktionelle Pflege durch Sie selbst möglich
  • Umfang bestimmt die Position in der Spanne
Laufendes SEO
Ab CHF 800 / Mt.
  • Technisches SEO und Core Web Vitals
  • Content-Aufbau nach belegter Suchnachfrage
  • Interne Verlinkung und Seitenarchitektur
  • Strukturierte Daten site-weit
  • Monatliches Reporting

Häufige Fragen zu Vibe Coding

Vibe Coding bezeichnet eine Arbeitsweise, bei der Software überwiegend in natürlicher Sprache beschrieben und von einem Sprachmodell in Code übersetzt wird, statt Zeile für Zeile von Hand geschrieben zu werden. Der Begriff geht auf Andrej Karpathy zurück, der ihn Anfang 2025 prägte, und wurde vom Collins Dictionary zum Wort des Jahres 2025 gewählt. Charakteristisch ist, dass die entwickelnde Person das Ergebnis primär über das Verhalten beurteilt — läuft es, sieht es richtig aus — und den erzeugten Code nicht mehr vollständig liest. Genau diese Auslassung ist Stärke und Schwäche der Methode zugleich.

Bauen ja, betreiben nur mit Nacharbeit. Für einen klickbaren Prototyp, ein internes Werkzeug oder eine Demo im Investorengespräch reicht die Methode heute vollkommen aus, und zwar in Tagen statt Wochen. Sobald echte Kundendaten, Zahlungen, Anmeldungen oder gesetzliche Pflichten dazukommen, verschiebt sich der Aufwand: Zugriffsrechte, Eingabevalidierung, Datenschutz, Protokollierung, Tests und Betrieb entstehen nicht von selbst, weil niemand danach gefragt hat. Wir setzen deshalb eine klare Grenze zwischen Prototyp und Produktivsystem und sagen vor dem Start, welche Nacharbeit ein Prototyp braucht, um in Betrieb gehen zu dürfen.

Deutlich unsicherer, als das Ergebnis auf den ersten Blick wirkt. Veracode hat im Frühjahr 2026 über 150 Sprachmodelle an 80 Programmieraufgaben in vier Sprachen geprüft: Nur 55 Prozent des erzeugten Codes bestand die Sicherheitsprüfung, wenn im Prompt nicht ausdrücklich nach Sicherheit gefragt wurde. Bei Cross-Site-Scripting lag die Bestehensquote bei 15 Prozent, bei Log-Injection bei 13 Prozent. Bemerkenswert ist der Verlauf: Die syntaktische Trefferquote stieg seit 2023 von rund 50 auf 95 Prozent, die Sicherheitsquote blieb flach. Code, der sauber aussieht und einwandfrei läuft, ist deshalb kein Beleg für Sicherheit.

Bei neuen, kleinen und isolierten Aufgaben fast immer; bei bestehenden, grossen Systemen nicht zwingend. Die bisher sauberste Messung stammt vom Forschungsinstitut METR, das im Juli 2025 eine randomisierte Studie mit 16 erfahrenen Open-Source-Entwicklern über 246 Aufgaben veröffentlichte. Ergebnis: Mit KI-Werkzeugen brauchten sie 19 Prozent länger — und schätzten anschliessend, 20 Prozent schneller gewesen zu sein. Der Zeitgewinn ist real, aber er liegt am Anfang eines Projekts, nicht in der Pflege eines gewachsenen Systems. Wer das umkehrt, verliert Zeit und merkt es nicht.

Wir setzen es dort ein, wo ein Ergebnis schnell sichtbar werden soll und ein Fehler nichts kostet: Prototypen zur Ideenvalidierung, Klick-Demos, Datenaufbereitung, interne Hilfsskripte, erste Entwürfe von Komponenten und Testfällen. Wir setzen es nicht ein für Zahlungsabwicklung, Authentifizierung, Umgang mit Personendaten, Datenbankmigrationen auf produktiven Systemen und überall dort, wo ein stiller Fehler erst Wochen später auffällt. In Kundenprojekten gilt zusätzlich: Kein Code geht in Betrieb, den nicht ein Mensch gelesen, verstanden und verantwortet hat.

Ein Prototyp zur Ideenvalidierung beginnt bei uns bei CHF 10'000. Darin enthalten sind die Schärfung der Annahme, die getestet werden soll, ein lauffähiger Prototyp mit den zwei bis drei Abläufen, an denen die Idee steht oder fällt, ein Testdurchlauf mit echten Nutzerinnen und Nutzern sowie eine schriftliche Empfehlung, ob und wie weitergebaut werden soll. Eine vollständige Website liegt bei uns je nach Umfang zwischen CHF 3'000 und CHF 25'000. Beides sind Einstiegs- respektive Rahmenpreise; verbindlich wird der Preis nach dem Erstgespräch, nicht davor.

Nur, wenn man es zulässt. Die Stack-Overflow-Entwicklerumfrage 2025 zeigt, woran das in der Praxis scheitert: 66 Prozent der Befragten nennen Lösungen, die «fast richtig, aber nicht ganz» sind, als grösste Reibung, und 45 Prozent sagen, dass das Debuggen von KI-erzeugtem Code mehr Zeit kostet. Kontrolle behält, wer drei Dinge festhält: Der Code liegt in Ihrem Repository und gehört Ihnen, die Architektur wird von Hand entschieden und nicht vom Modell, und jede Änderung durchläuft ein menschliches Review. Fehlt eines dieser drei Elemente, entsteht ein System, das niemand mehr sicher ändern kann.

Idee da, Gewissheit fehlt?

Wir sagen Ihnen in einem Gespräch ehrlich, ob Ihre Frage einen Prototyp braucht, eine ordentliche Umsetzung — oder gar keine Software.

Projektrahmen berechnen