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Was interessiert Sie?

Sichtbarkeit, Rankings, Indexierung, Keyword-Lücken

SEO-Analyse für Ihre Website.

Welche Ihrer Seiten stehen im Index, für welche Suchbegriffe erscheinen sie, auf welchen Positionen — und welche Begriffe besetzt der Wettbewerb, während Sie sie nicht bedienen. Diese Seite zeigt beides: was Sie in einer halben Stunde selbst prüfen können und wo kostenlose Werkzeuge nichts mehr sehen.

Kostenlosen SEO-Check starten

Eine SEO-Analyse untersucht, warum eine Website in Suchmaschinen so sichtbar ist, wie sie es ist — anhand von fünf Ebenen: Indexierung, tatsächliche Suchanfragen und Positionen, Zuordnung von Suchanfrage zu Zielseite, Keyword-Lücken gegenüber dem Wettbewerb und die technischen Hindernisse zwischen Inhalt und Index. Sie ist damit enger gefasst als ein Website-Audit, das zusätzlich Barrierefreiheit, Rechtstexte, Formulare und Conversion-Hürden prüft, und tiefer als der kostenlose SEO-Check, der eine erste Einschätzung liefert.

Diese Seite beschreibt beides: Der zweite Abschnitt ist eine Anleitung, mit der Sie die Hälfte der Arbeit ohne Budget selbst erledigen — mit Werkzeugen, die Google gratis zur Verfügung stellt. Der dritte Abschnitt beschreibt, was diese Werkzeuge systematisch nicht zeigen können und woran eine professionelle Analyse deshalb weiterkommt. Wenn Sie danach zum Schluss kommen, dass Sie keine Agentur brauchen, hat die Seite ihren Zweck erfüllt.

Was untersucht eine SEO-Analyse?

Eine SEO-Analyse arbeitet fünf Ebenen ab, und die Reihenfolge ist nicht beliebig: Ohne Indexierung gibt es keine Position, ohne Position keine Klicks, ohne die richtige Zielseite keine Anfrage.

  • Indexierung. Welche URLs kennt Google, welche sind aufgenommen, welche bewusst oder unbewusst ausgeschlossen. Der Indexierungsbericht der Search Console unterscheidet dabei sauber zwischen «gecrawlt, aber nicht indexiert», «gefunden, aber nicht gecrawlt», Weiterleitungen, Duplikaten und aktiven Ausschlüssen. Jede dieser Kategorien hat eine andere Ursache und eine andere Behandlung; die Gründe hinter der häufigsten davon haben wir in einem eigenen Beitrag zu «Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert» aufgeschrieben.
  • Sichtbarkeit und Positionen. Für welche Suchanfragen erscheint die Website tatsächlich, mit wie vielen Impressionen, auf welcher durchschnittlichen Position, mit welcher Klickrate. Entscheidend ist hier die Verteilung, nicht der Mittelwert: Eine Domain mit zehntausenden Impressionen jenseits Position 20 hat kein Klickratenproblem, sondern ein Positionsproblem — und die beiden Diagnosen führen zu völlig unterschiedlichen Massnahmen.
  • Zuordnung von Suchanfrage zu Seite. Für welchen Begriff rankt welche URL, und ist das die URL, die ranken soll. Hier zeigt sich, ob mehrere eigene Seiten um denselben Begriff konkurrieren — die Keyword-Kannibalisierung, einer der wenigen SEO-Effekte, die man durch Löschen und Zusammenlegen zuverlässig beheben kann.
  • Keyword-Lücken. Welche Begriffe bedienen vergleichbare Anbieter, für die Sie keine passende Seite haben. Nicht jede Lücke ist eine Chance: Erst die Kombination aus Volumen, Wettbewerbshärte, Kaufabsicht und der Frage, ob Sie zum Thema überhaupt etwas Belegbares sagen können, macht daraus eine Aufgabe.
  • Technische Hindernisse mit Suchbezug. Weiterleitungsketten, Canonical-Widersprüche, blockierende Einträge in der robots.txt, Sitemaps mit toten oder ausgeschlossenen URLs, Inhalte, die erst per JavaScript entstehen, und interne Verlinkung, die wichtige Seiten unerreichbar tief vergräbt.

Alles, was darüber hinausgeht — Ladezeitoptimierung im Detail, Barrierefreiheit, Impressum und Datenschutzerklärung, Formulare, Kaufabbrüche — gehört nicht in die SEO-Analyse, sondern ins Website-Audit. Diese Trennung ist keine Formsache: Sie verhindert, dass eine Analyse mit dreissig Befunden endet, von denen sechsundzwanzig nichts mit der Frage zu tun haben, warum niemand die Seite findet.

Was können Sie in einer halben Stunde selbst prüfen?

Sechs Prüfungen decken die häufigsten Ursachen ab, kosten nichts und brauchen zusammen etwa dreissig Minuten. Voraussetzung ist ein bestätigter Zugang zur Google Search Console für Ihre Domain — wenn dieser Zugang fehlt, ist das bereits der erste Befund, und alles Weitere wartet, bis er hergestellt ist.

  • 1. Indexierungsbericht öffnen. Vergleichen Sie die Zahl der indexierten Seiten mit der Zahl der Seiten, die indexiert sein sollten. Weichen sie stark ab, klären Sie zuerst die Richtung: Zu wenige bedeutet eine Blockade, zu viele bedeutet, dass Filter-, Such- oder Parameter-Adressen im Index gelandet sind.
  • 2. Leistungsbericht auf zwölf Monate stellen. Sortieren Sie die Suchanfragen nach Impressionen und schauen Sie sich die Spalte «Position» an. Alles zwischen Position 4 und 20 mit nennenswerten Impressionen ist Ihre kürzeste Strecke zu mehr Klicks: Dort braucht es keine neue Seite, sondern eine bessere.
  • 3. Seitenbericht gegen Anfragenbericht halten. Filtern Sie eine wichtige Suchanfrage und sehen Sie nach, welche URL dafür ausgespielt wird. Ist es nicht die Seite, die Sie erwartet hätten, haben Sie ein Zuordnungsproblem gefunden — der häufigste unentdeckte Befund überhaupt.
  • 4. robots.txt und Sitemap öffnen. Beides liegt im Browser einen Klick entfernt. Prüfen Sie, ob versehentlich ganze Verzeichnisse gesperrt sind und ob die Sitemap tatsächlich die Seiten enthält, die ranken sollen — und nur diese.
  • 5. Feldwerte zur Ladezeit ansehen. PageSpeed Insights zeigt neben den Labormesswerten die echten Nutzerdaten aus einem rollenden 28-Tage-Fenster. Massstab sind 2,5 Sekunden für den Largest Contentful Paint, 200 Millisekunden für Interaction to Next Paint und 0,1 für Cumulative Layout Shift, jeweils beim 75. Perzentil.
  • 6. Ihre wichtigste Suchanfrage selbst eingeben. Im privaten Fenster, mit Schweizer Standort. Schauen Sie sich an, was die ersten fünf Ergebnisse für ein Seitentyp sind: Anbieterseiten, Vergleichslisten, Verzeichnisse, Foren, eine KI-Zusammenfassung darüber. Wenn Ihr Seitentyp dort nicht vorkommt, ist das kein Optimierungsproblem, sondern ein Formatproblem.

Wer diese sechs Punkte abarbeitet, hat einen erheblichen Teil dessen erledigt, was in vielen bezahlten «SEO-Analysen» als Ergebnis geliefert wird. Genau deshalb steht die Anleitung hier und nicht hinter einem Formular.

Was findet eine professionelle Analyse, das kostenlose Werkzeuge nicht sehen?

Kostenlose Werkzeuge zeigen Zustände, keine Zusammenhänge. Der Mehrwert einer professionellen Analyse liegt fast vollständig in der Verknüpfung von Datenquellen, die einzeln unauffällig aussehen. Fünf Befundtypen tauchen dabei regelmässig auf, und keiner davon steht in einem automatisch erzeugten Report.

  • Eigenkannibalisierung über mehrere URLs. Wenn vier eigene Seiten denselben Begriff bedienen, verteilt sich jedes Signal auf vier Ziele, und keines wird stark genug. Sichtbar wird das erst, wenn man den Anfragenbericht der Search Console über Monate nach URL aufschlüsselt und die Positionen nebeneinanderlegt: Dieselbe Anfrage, wechselnde Zielseite, alle auf mittleren Positionen. Ein Prüfwerkzeug meldet dazu nichts, weil formal jede einzelne Seite in Ordnung ist.
  • Falsch getroffene Suchabsicht. Eine Seite kann technisch einwandfrei sein und trotzdem nicht ranken, weil sie die falsche Frage beantwortet. Wer nach einem Preis sucht, will eine Zahl und keine Leistungsbeschreibung; wer nach einem Vergleich sucht, will eine Gegenüberstellung und keine Selbstdarstellung. Das lässt sich nur beurteilen, indem man die tatsächliche Ergebnisseite liest — kein Werkzeug tut das für Sie. Was hinter dem Begriff steckt, erklärt unser Glossareintrag zur Suchintention.
  • Index-Aufblähung. Filterkombinationen, Sortierparameter, interne Suchergebnisse und Druckansichten erzeugen auf mittelgrossen Websites schnell mehrere tausend erreichbare Adressen. Sie schaden nicht durch ihre blosse Existenz, sondern weil sie die Aufmerksamkeit des Crawlers binden und Signale verdünnen. Der Befund entsteht erst aus dem Vergleich zwischen Crawl-Ergebnis, Sitemap und Indexstatus.
  • Verlust nach einem Eingriff. Nach Relaunch, Domainwechsel oder Umbau der Navigation fällt Sichtbarkeit selten schlagartig aus, sondern über Wochen. Erkennbar ist das nur im Vergleich gleich langer Zeiträume vor und nach dem Eingriff, aufgeschlüsselt nach URL-Gruppe — und dann meist zurückführbar auf eine überschaubare Zahl fehlender oder falsch gesetzter Weiterleitungen.
  • Wettbewerbsvergleich auf URL-Ebene. Nicht «wer ist stärker», sondern: Mit welcher konkreten Seite belegt der Wettbewerber diesen Begriff, welchen Umfang hat sie, welche Fragen beantwortet sie zusätzlich, welchen Seitentyp bedient sie. Daraus entsteht eine Anforderung an die eigene Seite, die man erfüllen oder bewusst verwerfen kann.

Auffällig ist, wie oft diese Befunde nicht in Arbeit münden, sondern im Gegenteil: Die häufigste ehrliche Empfehlung aus einer Analyse lautet, drei mittelmässige Seiten zu einer guten zusammenzulegen und die anderen beiden weiterzuleiten.

Wie wird Sichtbarkeit gemessen — und welche Zahlen tragen nichts?

Belastbar sind vier Grössen: Impressionen, Klicks, Positionsverteilung und die Zahl der Suchanfragen, für die eine Website überhaupt erscheint. Alles andere ist entweder abgeleitet oder Deutung.

Der bekannteste Fallstrick ist die durchschnittliche Position. Sie mittelt über alle Anfragen und alle Tage und verdeckt damit genau die Verteilung, auf die es ankommt. Eine Domain kann eine passable Durchschnittsposition ausweisen und trotzdem praktisch keine Klicks erhalten, weil sich die Impressionen im Bereich jenseits von Position 20 sammeln, wo strukturell nicht mehr geklickt wird. Aussagekräftig ist deshalb die Aufteilung: wie viele Anfragen in den Bereichen 1 bis 3, 4 bis 10, 11 bis 20 und darüber liegen — und wie sich diese Verteilung über Quartale verschiebt.

Der zweite Fallstrick sind Sichtbarkeitsindizes aus Drittanbieter-Werkzeugen. Sie sind für den Verlauf einer Domain und für Vergleiche innerhalb desselben Werkzeugs nützlich, aber sie beruhen auf einem festen Keyword-Korb, den der Anbieter definiert hat. Für ein Schweizer KMU mit einem engen, fachlichen Themenfeld enthält dieser Korb häufig kaum relevante Begriffe — der Index bewegt sich dann kaum, während die tatsächlich geschäftsrelevante Sichtbarkeit deutlich steigt oder fällt. Zu vermeintlichen Widersprüchen zwischen Werkzeugen gibt es eine einfache Regel: Zahlen aus der Search Console sind Ihre eigenen Messwerte, alles andere ist eine Schätzung über Ihr Geschäft.

Der dritte Punkt betrifft die Klickrate selbst. Wo eine KI-Zusammenfassung über den organischen Ergebnissen steht, sinkt die Klickrate auch bei unveränderter Position — die Antwort erscheint bereits auf der Ergebnisseite. Dieselben Inhalte können in dieser Lage an Wirkung gewinnen und an Klicks verlieren. Wer nur auf die Klickzahl schaut, liest das als Verschlechterung. Wie sich Nennungen in solchen Antworten überhaupt erheben lassen, beschreiben wir auf unserer Seite zur Generative Engine Optimization.

Wie findet man eine Keyword-Lücke, die sich lohnt?

Eine Keyword-Lücke lohnt sich, wenn vier Bedingungen zusammentreffen: belegtes Suchvolumen, erreichbare Wettbewerbshärte, erkennbare Kaufabsicht und die Fähigkeit, zum Thema etwas Belegbares zu sagen. Fehlt eine der vier, entsteht eine Seite, die entweder niemand sucht, die niemand findet oder die niemandem hilft.

Beim Volumen ist Vorsicht angebracht, und zwar in beide Richtungen. Werkzeuge weisen zum Teil sehr unterschiedliche Zahlen für denselben Begriff aus, weil sie unterschiedliche Länderdatenbanken, unterschiedliche Aggregationen und teilweise Broad-Match-Summen verwenden. Ausserdem enthalten Jahresmittelwerte einzelne Monate mit auffälligen Ausschlägen, die eher nach Datenartefakt als nach realer Nachfrage aussehen. Wir arbeiten deshalb grundsätzlich mit dem Mittel der letzten drei Monate und nennen die Quelle zur Zahl.

Bei der Wettbewerbshärte ist der Schweizer Markt oft freundlicher, als die Volumina vermuten lassen. Es kommt regelmässig vor, dass ein Begriff mit rund fünfzig bis hundert Suchen pro Monat einen sehr niedrigen Wettbewerbsindex und gleichzeitig einen zweistelligen Klickpreis trägt — also wenig Konkurrenz bei hoher kommerzieller Bedeutung. Solche Begriffe sind für kleine Anbieter deutlich wertvoller als der grosse Kopfbegriff, um den zwanzig Agenturen mit vierstelligen Monatsbudgets kämpfen.

Die vierte Bedingung ist die unbequemste. Eine Lücke, zu der Sie keine Erfahrung, keine Referenz und keine Zahlen beitragen können, füllen Sie mit allgemeingültigem Text — und der rankt in einem Umfeld, in dem KI-Systeme Antworten direkt ausgeben, kaum noch. Wir raten in diesem Fall ab. Was daraus für die Auswahl einer Agentur folgt, steht auf unserer Seite zur Auswahl einer SEO-Agentur.

Was ist bei einer SEO-Analyse für die Schweiz anders?

Drei Eigenheiten verändern die Auswertung von Schweizer Daten: kleine absolute Zahlen, Mehrsprachigkeit und ein hoher Anteil deutscher Ergebnisse in denselben Suchanfragen.

Erstens die Grössenordnung. Ein Begriff mit hundert Suchen pro Monat ist in der Schweiz kein Nischenphänomen, sondern für viele Dienstleistungen bereits ein Hauptbegriff. Das verändert die Statistik: Bei solchen Volumina schwanken die Werte relativ stark, einzelne Wochen sind ohne Aussagekraft, und die Entscheidung für oder gegen eine Seite lässt sich nicht mit Signifikanz begründen, sondern nur mit Plausibilität plus kommerziellem Wert pro Anfrage. Wer aus zwölf Klicks im Monat einen Trend ableitet, betreibt Kaffeesatzleserei mit Tabellenkalkulation.

Zweitens die Sprachen. Dieselbe Leistung wird auf Deutsch, Französisch und Italienisch unterschiedlich benannt und unterschiedlich stark gesucht, und die Ergebnisseiten unterscheiden sich vollständig. Eine Analyse, die nur die deutschsprachige Schweiz betrachtet, ist für ein Unternehmen mit Romandie-Geschäft unvollständig. Umgekehrt lohnt sich eine französische Sprachversion nicht automatisch — sie verdoppelt den Pflegeaufwand dauerhaft und rechnet sich nur bei belegter Nachfrage.

Drittens der Wettbewerb aus Deutschland. Bei vielen fachlichen Suchanfragen stehen deutsche Portale mit deutlich grösserer Domainhistorie in den Schweizer Ergebnissen. Dagegen hilft weniger Textmenge als Schweizbezug: Beträge in Franken, Schweizer Rechtsbegriffe, kantonale Unterschiede, Schweizer Hochdeutsch mit «ss» statt «ß», eine Schweizer Adresse und Telefonnummer. Das sind für Suchmaschinen wie für KI-Systeme leicht prüfbare Signale, dass eine Quelle tatsächlich für diesen Markt schreibt.

Wann eine SEO-Analyse nichts bringt

Eine Analyse ist die falsche Ausgabe, wenn ihr Ergebnis absehbar ist oder wenn niemand danach handeln wird. Vier Konstellationen kommen regelmässig vor.

  • Die Website ist neu. Unter drei Monaten fehlen die Verlaufsdaten, aus denen eine Analyse ihre Aussagen zieht. Sinnvoll ist in dieser Phase eine technische Grundprüfung und eine Keyword-Planung, nicht eine Auswertung von Daten, die es noch nicht gibt.
  • Es gibt keine Kapazität für Inhalte. Die meisten Befunde einer SEO-Analyse münden in redaktionelle Arbeit: Seiten zusammenlegen, umschreiben, ergänzen. Wenn im Betrieb niemand Texte verantworten kann und auch kein Budget dafür vorgesehen ist, bleibt die Liste liegen.
  • Das Geschäft läuft nicht über Suche. Betriebe, deren Kundschaft über Laufkundschaft, Empfehlung, Ausschreibung oder Vertrieb kommt, gewinnen durch bessere Rankings wenig. Ein gepflegtes Unternehmensprofil auf Google und eine erreichbare Website genügen dann — der Rest des Budgets ist anderswo besser eingesetzt.
  • Das Problem ist die Website selbst. Wenn eine Seite auf dem Mobiltelefon unbrauchbar ist oder das Kontaktformular seit Monaten nichts zustellt, ändert eine bessere Position nichts am Ergebnis. Dann ist das Website-Audit die richtige Reihenfolge, oder gleich ein Neubau.

Wenn Sie unsicher sind, welche der beiden Richtungen bei Ihnen zutrifft: Der kostenlose SEO-Check ist genau dafür da. Er kostet nichts, dauert Minuten und endet in vielen Fällen mit der Empfehlung, kein Geld auszugeben. Was eine spätere Zusammenarbeit kosten würde, steht offen unter SEO-Kosten und SEO-Betreuung.

Kostenlose Werkzeuge und professionelle SEO-Analyse im Vergleich

Search Console, PageSpeed & Co.Professionelle SEO-Analyse
IndexstatusVollständig sichtbar, nach Kategorie sortiertDieselben Daten, plus Ursachenzuordnung pro Kategorie
PositionenDurchschnittswerte pro Anfrage und SeiteVerteilung über Positionsbereiche und Verlauf über Quartale
KannibalisierungNicht erkennbarÜber Kreuzauswertung Anfrage × URL nachweisbar
SuchabsichtNicht bewertetBeurteilt anhand der tatsächlichen Ergebnisseite
WettbewerbKeine VergleichsdatenVergleich auf Ebene einzelner konkurrierender Seiten
Keyword-LückenNur eigene, bereits rankende BegriffeBegriffe, für die andere ranken und Sie nicht
AufwandRund 30 Minuten, kostenlosZwei bis vier Arbeitstage, mit Verlaufsdaten
ErgebnisZustandsbildPriorisierte Massnahmen mit Aufwand und erwarteter Wirkung

Häufige Fragen zur SEO-Analyse

Eine SEO-Analyse ist die Untersuchung einer Website daraufhin, warum sie in Suchmaschinen so sichtbar ist, wie sie es ist. Sie beantwortet fünf Fragen: Welche Seiten sind überhaupt indexiert, für welche Suchbegriffe erscheinen sie, auf welchen Positionen, welche Begriffe besetzen Wettbewerber, die Sie nicht bedienen, und welche technischen oder inhaltlichen Hindernisse stehen zwischen Ihren Seiten und einer besseren Position. Sie ist enger als ein vollständiges Website-Audit: Barrierefreiheit, Rechtstexte und Formularlogik gehören nicht dazu.

Die erste Hälfte ja, und sie kostet nichts ausser Zeit. Mit der Google Search Console sehen Sie den Indexierungsbericht, Ihre tatsächlichen Suchanfragen, Positionen und Klicks; PageSpeed Insights liefert die Feldwerte zur Ladezeit; robots.txt und XML-Sitemap lassen sich im Browser öffnen. Damit finden Sie die groben Fehler zuverlässig. Was Sie so nicht finden, sind die Zusammenhänge: dass zwei eigene Seiten um denselben Begriff konkurrieren, dass eine Seite zwar rankt, aber die falsche Suchabsicht bedient, oder dass die erste Ergebnisseite von Formaten belegt ist, die Sie gar nicht anbieten.

Wir verkaufen die SEO-Analyse nicht als eigenes Produkt, sondern als Teil zweier Formate. Als einmaliges Mandat ist sie im Website-Audit ab CHF 1'500 enthalten, dort zusammen mit Technik, Barrierefreiheit, Rechtstexten und Conversion-Prüfung. Als laufende Arbeit ist sie Bestandteil der SEO-Betreuung, die bei CHF 800 pro Monat für Full-Service beginnt und bei CHF 300 pro Monat für rein lokale Sichtbarkeit. Eine einzelne Analyse ohne Umsetzung und ohne Wiederholung ist in unserer Erfahrung selten das Geld wert — sie erzeugt eine Momentaufnahme, aber keine Bewegung.

Der SEO-Check ist ein Werkzeug und ein Einstieg: Er zeigt Ihnen in Sekunden Suchvolumen, Wettbewerb und die offensichtlichsten Schwachstellen und beantwortet damit die Frage, ob eine tiefere Prüfung überhaupt lohnt. Die SEO-Analyse ist die tiefere Prüfung selbst. Sie verknüpft Daten, die im Check getrennt bleiben — Indexstatus mit Suchanfragen, Suchanfragen mit Zielseiten, Zielseiten mit Wettbewerbern — und leitet daraus ab, welche Ursache welchem Symptom zugrunde liegt. Der Check ist die Temperaturmessung, die Analyse die Diagnose.

Die Erhebung selbst dauert zwei bis vier Arbeitstage, die aussagekräftige Auswertung braucht dagegen einen Zeitraum von mindestens drei Monaten an Verlaufsdaten. Der Grund ist die Datennatur: Positionen schwanken täglich, Suchvolumen schwankt saisonal, und einzelne Wochen enthalten regelmässig Ausreisser, die aus Datenartefakten und nicht aus realer Nachfrage entstehen. Wer eine Analyse auf sieben Tagen Daten aufbaut, misst Rauschen. Deshalb arbeiten wir grundsätzlich mit Vergleichszeiträumen und nicht mit Momentaufnahmen.

Eine vollständige Analyse einmal im Jahr, dazu eine kurze Verlaufskontrolle im Quartalsrhythmus und eine ausserplanmässige Analyse nach jedem grösseren Eingriff — Relaunch, Domainwechsel, Umzug des Redaktionssystems, Umbau der Navigation. Genau diese Eingriffe verursachen die schwersten Sichtbarkeitsverluste, und sie fallen ohne Kontrolle oft erst auf, wenn die Anfragen seit Wochen ausbleiben. Zwischen den Terminen genügt es, die Indexierungsmeldungen der Search Console im Blick zu behalten.

Weil die verbreiteten Prüfwerkzeuge messen, was messbar ist, und nicht, was entscheidet. Grüne Werte bedeuten, dass keine formalen Fehler vorliegen — nicht, dass Ihre Seite die Suchabsicht besser trifft als die zehn Seiten davor. Die häufigsten Ursachen in dieser Lage sind: Die Seite beantwortet eine andere Frage als die gestellte, mehrere eigene Seiten teilen sich die Signale für denselben Begriff, die Seite ist zwar erreichbar, aber nicht indexiert, oder die erste Ergebnisseite besteht aus Formaten wie Vergleichslisten oder Verzeichnissen, in die eine reine Anbieterseite strukturell nicht hineinpasst.

Erst selbst prüfen, dann entscheiden

Arbeiten Sie die sechs Punkte oben durch. Wenn danach Fragen offen bleiben, starten Sie mit dem kostenlosen Check — er sagt Ihnen auch dann etwas, wenn die Antwort lautet, dass sich ein bezahltes Mandat nicht lohnt.

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