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Usability Testing.

Usability Testing ist eine Methode der Nutzerforschung, bei der echte Nutzer typische Aufgaben mit einem Produkt oder Prototyp lösen, während man sie beobachtet. So werden Hürden sichtbar, bevor sie Conversions kosten.

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Usability Testing — ausführlich erklärt

Usability Testing (Benutzerfreundlichkeitstest) ist eine zentrale Methode im UX-Design. Dabei lässt man repräsentative Nutzer konkrete Aufgaben an einer Website, App oder einem Prototyp durchführen — zum Beispiel 'Finden Sie das passende Produkt und legen Sie es in den Warenkorb'. Während des Tests beobachtet man, wo Nutzer zögern, sich verklicken oder aufgeben. Das Ergebnis sind konkrete, priorisierbare Verbesserungen.

Ein bekanntes Forschungsergebnis der Nielsen Norman Group: Schon fünf Testpersonen decken rund 85% der gravierendsten Usability-Probleme auf. Usability Testing muss also weder teuer noch langwierig sein, um grossen Nutzen zu stiften. Man unterscheidet moderierte Tests (eine Person begleitet den Test) und unmoderierte Tests (Nutzer lösen Aufgaben selbstständig, oft per Tool aufgezeichnet).

Der geschäftliche Nutzen ist direkt messbar: Wer Hürden im Bestell- oder Anfrageprozess beseitigt, steigert die Conversion-Rate — oft im zweistelligen Prozentbereich. Deshalb ist Usability Testing fester Bestandteil jedes UX-Projekts bei DLM Digital, bevor ein Design in die Entwicklung geht.

Weiterführende Seite

UX Agentur Zürich

Häufige Fragen zu Usability Testing

Für qualitative Tests genügen oft 5 Personen pro Nutzergruppe — sie decken laut Nielsen Norman Group rund 85% der Probleme auf. Mehr Testpersonen bringen abnehmenden Mehrwert. Für quantitative Aussagen (z.B. Erfolgsraten in Prozent) braucht es grössere Stichproben.

Beim moderierten Test begleitet ein Moderator die Testperson live und kann nachfragen. Beim unmoderierten Test lösen Nutzer Aufgaben selbstständig, meist per Tool aufgezeichnet — schneller und günstiger, aber ohne Rückfragen. Beide Methoden ergänzen sich.

Idealerweise früh und iterativ: schon am Prototyp (bevor entwickelt wird), erneut vor dem Launch und regelmässig im laufenden Betrieb. Je früher ein Problem entdeckt wird, desto günstiger ist seine Behebung.

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