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Crawl-Budget.

Das Crawl-Budget ist die Anzahl Seiten, die Google auf einer Website in einem bestimmten Zeitraum crawlt. Bei grossen Websites entscheidet es mit, wie schnell und vollständig neue und aktualisierte Inhalte in den Index gelangen.

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Crawl-Budget — ausführlich erklärt

Das Crawl-Budget beschreibt, wie viele URLs der Googlebot in einem gegebenen Zeitraum auf einer Website abruft. Es ergibt sich aus zwei Faktoren: der Crawl-Kapazität (wie viel der Server verträgt, ohne langsam zu werden) und dem Crawl-Bedarf (wie wichtig und aktuell Google die Inhalte einschätzt).

Für kleine und mittlere Websites mit ein paar hundert Seiten ist das Crawl-Budget selten ein Engpass — Google crawlt sie in der Regel vollständig. Relevant wird es bei grossen Auftritten mit vielen tausend URLs, etwa grossen Onlineshops, Nachrichtenportalen oder programmatisch erzeugten Seiten. Dort kann verschwendetes Budget dazu führen, dass wichtige Seiten seltener aktualisiert werden.

Budget-Fresser sind unter anderem endlose URL-Parameter-Kombinationen, Filter-Navigationen mit Millionen von Varianten, Duplicate Content, Soft-404-Seiten und langsame Serverantworten. Wer solche Fallen mit robots.txt, sauberen Canonicals, schnellen Ladezeiten und einer schlanken Seitenstruktur entschärft, lenkt das Budget auf die Seiten, die wirklich ranken sollen.

Beispiel: Ein Shop mit 50'000 Produkten und zusätzlich unzähligen Filter-URLs kann Google mit belanglosen Parameter-Seiten überfluten. Werden diese per robots.txt und Canonical gebündelt, bleibt mehr Budget für die eigentlichen Produkt- und Kategorieseiten — die dadurch schneller und häufiger neu indexiert werden.

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Häufige Fragen zu Crawl-Budget

In den meisten Fällen nein. Websites mit einigen hundert bis wenigen tausend Seiten crawlt Google normalerweise vollständig, ein Budget-Engpass entsteht kaum. Relevant wird das Thema erst bei sehr grossen Auftritten mit zehntausenden URLs. Für kleine Sites zahlt sich stattdessen die Arbeit an Inhaltsqualität, Ladezeit und interner Verlinkung deutlich stärker aus.

Indem man dem Googlebot unnötige Arbeit erspart: URL-Parameter und Filter-Varianten per robots.txt oder Canonical bündeln, Duplicate Content vermeiden, tote Links und Soft-404-Seiten beseitigen, den Server schnell halten und eine aktuelle XML-Sitemap pflegen. So konzentriert Google seine Crawls auf die Seiten, die tatsächlich ranken sollen.

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