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Glossar · A

A/B Testing.

A/B Testing (Split Testing) ist eine Methode, bei der zwei Varianten einer Webseite, Anzeige oder E-Mail an verschiedene Nutzergruppen ausgespielt werden, um zu messen, welche Variante besser performt — datenbasierte Optimierung statt Bauchgefühl.

A/B Testing — ausführlich erklärt

A/B Testing (auch: Split Testing) ist eine Methode der datenbasierten Optimierung, bei der zwei Versionen eines Elements (A = Kontrollvariante, B = Testvariante) gleichzeitig an verschiedene Nutzergruppen ausgespielt werden. Nach einer definierten Testlaufzeit wird gemessen, welche Variante besser performt — z.B. mehr Klicks, mehr Formularabschlüsse oder mehr Käufe generiert. A/B Testing eliminiert Meinungen und Bauchgefühl zugunsten messbarer Daten.

Was kann getestet werden? Praktisch alles: Headlines und Texte, Button-Farben und -Positionen, Preisgestaltung und Angebote, Bilder und Videos, Formular-Layouts, E-Mail-Betreffzeilen, Anzeigentexte und Landingpage-Layouts. Wichtig: Testen Sie immer nur ein Element pro Test, um eindeutige Ergebnisse zu erhalten. Bei Multivariate Tests können mehrere Elemente gleichzeitig getestet werden — das erfordert aber deutlich mehr Traffic.

Tools für A/B Testing: Google Optimize (eingestellt, aber Alternativen wie VWO, Optimizely, AB Tasty verfügbar), Google Ads (integrierte Anzeigen-Tests), Unbounce (für Landingpages), Mailchimp (für E-Mail-Tests). Für Schweizer KMU mit begrenztem Traffic empfiehlt DLM Digital: Beginnen Sie mit den Elementen mit dem grössten Impact (Headline, CTA, Hero-Bereich) und lassen Sie Tests mindestens 2 Wochen laufen, um statistisch signifikante Ergebnisse zu erhalten.

Weiterführende Seite

Conversion Rate Optimierung

Häufige Fragen zu A/B Testing

Mindestens 2 Wochen und bis statistische Signifikanz erreicht ist (typischerweise 95% Konfidenzniveau). Die nötige Testdauer hängt vom Traffic und der erwarteten Effektgrösse ab: Bei 1'000 Besuchern/Tag und einem erwarteten Uplift von 10% benötigen Sie ca. 2–3 Wochen. Bei 100 Besuchern/Tag: 4–8 Wochen. Tipp: Nutzen Sie einen A/B-Test-Rechner, um die benötigte Stichprobengrösse vorab zu berechnen.

Starten Sie mit High-Impact-Elementen auf Ihren wichtigsten Seiten: 1) Headline der Landingpage (grösster Einfluss auf erste Impression). 2) CTA-Button (Text, Farbe, Position). 3) Hero-Bereich (Bild vs. Video, verschiedene Value Propositions). 4) Formular-Layout (weniger Felder = oft mehr Conversions). 5) Preisdarstellung (monatlich vs. jährlich, mit/ohne Streichpreis). Testen Sie zuerst, was den meisten Traffic hat.

Mehr Traffic = schnellere, zuverlässigere Ergebnisse. Für KMU mit wenig Traffic (unter 500 Besucher/Tag) sind klassische A/B Tests schwierig, da die statistische Signifikanz erst nach Wochen erreicht wird. Alternativen: Sequentielles Testen (Version A eine Woche, Version B eine Woche — weniger genau, aber pragmatisch), Fokus auf grosse Änderungen (kleine Unterschiede brauchen mehr Traffic zum Nachweis) oder qualitative Methoden (Heatmaps, User-Tests).

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