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Glossar · C

Cookieless Tracking.

Cookieless Tracking beschreibt Methoden zur Nutzerverfolgung und Analyse ohne Third-Party-Cookies. Durch den Wegfall von Drittanbieter-Cookies in modernen Browsern müssen Unternehmen auf alternative Tracking-Methoden umsteigen.

Cookieless Tracking — ausführlich erklärt

Cookieless Tracking bezeichnet Tracking- und Analysemethoden, die ohne Third-Party-Cookies (Drittanbieter-Cookies) auskommen. Der Hintergrund: Google Chrome hat 2025 die Unterstützung für Third-Party-Cookies stark eingeschränkt — nachdem Safari und Firefox dies bereits seit Jahren tun. Für das digitale Marketing bedeutet das einen fundamentalen Wandel: Cross-Site-Tracking, Retargeting und Conversion-Attribution werden schwieriger.

Alternative Tracking-Methoden umfassen: First-Party-Cookies (vom eigenen Server gesetzt, weiterhin erlaubt), Server-Side Tracking (Daten werden auf dem eigenen Server verarbeitet statt im Browser), Consent-basiertes Tracking (mit expliziter Nutzereinwilligung), Googles Privacy Sandbox (Topics API, Attribution Reporting API) und kontextuelles Targeting (Werbung basierend auf Seiteninhalt statt Nutzerprofil).

Für Schweizer Unternehmen ist das Thema besonders relevant: Das Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG seit September 2023) stellt hohe Anforderungen an die Datenverarbeitung. Server-Side Tracking mit Google Analytics 4 via Google Tag Manager Server-Side ist 2026 die empfohlene Lösung — sie reduziert Datenverluste durch Ad-Blocker, verbessert die Datenqualität und erfüllt Datenschutzanforderungen besser als clientseitiges Tracking.

Weiterführende Seite

Google Ads Agentur

Häufige Fragen zu Cookieless Tracking

Third-Party-Cookies ermöglichen Cross-Site-Tracking — sie verfolgen Nutzer über verschiedene Websites hinweg und erstellen detaillierte Profile. Aus Datenschutzgründen haben Browser-Hersteller (Apple, Mozilla, Google) die Unterstützung eingeschränkt oder entfernt. Safari blockiert Third-Party-Cookies seit 2020, Firefox seit 2021, Chrome seit 2025. Die EU-DSGVO und das Schweizer revDSG erfordern zudem eine explizite Einwilligung für Tracking.

Beim Server-Side Tracking werden Tracking-Daten nicht direkt im Browser des Nutzers erfasst, sondern über Ihren eigenen Server geleitet. Der Google Tag Manager Server-Side Container läuft auf Ihrem Server und sendet Daten an Analytics, Ads etc. Vorteile: weniger Datenverlust durch Ad-Blocker (bis zu 30% mehr Daten), bessere Performance der Website, mehr Kontrolle über die Daten und bessere Datenschutz-Compliance.

Google Ads Conversion-Tracking basierte traditionell auf Third-Party-Cookies. Ohne diese wird die Attribution schwieriger. Google bietet Alternativen: Enhanced Conversions (First-Party-Daten wie E-Mail-Adressen für Attribution), Consent Mode (modellierte Conversions bei fehlender Einwilligung), Google Ads Data Manager und Server-Side Tagging. Für genaue Kampagnenmessung ist der Umstieg auf Enhanced Conversions mit Server-Side Tracking empfehlenswert.

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